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Am Strand

Donnerstag
9. Juli 1992

 

schon wieder baden

Nach dem Frühstück gingen Heidi und ich erstmal Geld und dann Lebensmittel holen. Die Kinder waren schon mit Adolf und Gisela sowie den Bambusstäben zum Strand auf­gebrochen. Wir folgten ihnen unauffällig nach. Das Sonnensegel mußten wir ersteinmal in einen DIN- und TÜV-gerechten Zustand versetzen. Maxi baute mit seinem Kumpel aus dem Norden eine ganz tolle Sandburg mit Gräben und Türmchen.

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Im Schatten

Heidi und ich verließen dann wieder vor­zeitig den Strand, um das Abend­essen für die Familie und uns auf den Abend am Strip vorzubereiten. Wir bra­chen gegen 18.30 Uhr auf und ließen die noch fast leeren gastronomischen Unikate auf uns wirken. In einer Bar nahmen wir einen Apperitiv und konn­ten uns aber noch immer nicht ent­schließen. Wir setz­ten uns dann ein Zeitlimit, um nicht das Schicksal von Buridans Esel erleiden zu müssen. So kehrten wir ziemlich pünktlich (20.15 Uhr) im "ó Poeta" ein. Die typischen Singer-Näh­ma­schi­nen­ge­stel­le mit Mar­mor­plat­ten und der ange­nehm schnelle Service des Personals bestimmten unseren ersten Eindruck. Das Essen war super. Auf dem Heimweg war dann erst richtig betrieb. Die Schenken wie auch der Strip waren voller Volkes jeden Alters und meist britischer Nationalität. Eigentlich wollten wir noch bei Antonio und den Eltern eine erste Chronik vorlegen und sie bei dieser Gelegenheit zu einem Drink einladen. Aber es war schon um 22.00 Uhr geschlossen.

So mußten wir doch den eigenen Rotwein trinken, um in unsere Betten zu sinken.



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