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Rivière de Loup

Dienstag
9. September 2014

 
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Rückkehr an den Sankt-Lorenz-Strom

Eigentlich hatte ich garnicht mehr mit einer weiteren eMail der Bank gerechnet, aber als ich nochmal nach dem Wetter schaute, war sie da. Ich könne die Limiterhöhung auch formlos mit Unterschrift per Fax oder eMail-Anhang beantragen, hieß es dort. Na das war doch mal ein praktikabler Lösungsvorschlag. Aber erstmal gingen wir frühstücken, die Mandelkuchen warteten schon.

Noch bevor wir nach Rivière de Loup aufbrachen war jedoch auch schon der Antrag an die Bank verschickt. Ich bin ja gespannt, ob das wirklich alles klappt. Kurz nach 9.00 a.m. verließen wir Percé, um uns bis Rivière de Loup wieder an Montréal anzu­nä­hern. Das würde zwar nicht ganz der halben Strecke entsprechen, aber anschließend geht es nur noch auf dem Highway weiter. Nun folgten wir erstmal der Küste der Chaleurbucht. Kaum Baustellen und der normale, dünne Verkehr ließen uns gut vorankommen.

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Ganz allein
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Der Ausblick zur Bucht

Heidi filmte hier und da die Gegend und gegen 12.30 p.m. machten wir auf einem Rastplatz Mittagspause. Wir waren ganz allein auf dem diesmal mit einem Aus­sichts­turm ausgestatteten Plätzchen. Von dort konnten wir einen letzten Blick auf die Chaleurbucht werfen, denn von hier aus ging's nach Norden in Richtung Sankt-Lorenz-Strom. Wir kamen gut voran, zumal der Highway schon eher begann, als es in unserer hier erstandenen, wohl nicht mehr ganz aktuellen Straßenkarten eingezeichnet war.

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Der Diesel zum Aufladen
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Das Sonarpult

Als dann Rivier de Loup ausgezeichnet wurde, wechselten wir wieder auf die Landstraße. Das war uns wegen der abwechslungsreicheren Umgebung lieber. Und als wir in der Ferne ein U-Boot aufragen sahen, wurde dies unser erstes Ziel. Anne-Marie hatte uns schon einen Link zu diesem Ort geschickt und da wir gut in der Zeit lagen, wollten wir es uns mal näher ansehen.

Obwohl es antriebstechnisch ein Hybrid-U-Boot ist (Diesel/Elektro), wirkte es viel moderner als das russische Atom-U-Boot, das wir in Peenemünde besichtigt hatten. Weniger eng war es aber auch nicht. Heidi meinte, sie habe nun genug U-Boote gesehen. Dies sei das letzte, das sie betreten hätte. Na gut, ist ja nicht sonderlich bequem, immer durch die Schotten zu krabbeln.

Nebenan steht ein ganz moderner Leuchtturm und es gibt eine Ausstellung über den Untergang der Empress of Ireland, dem Schwesterschiff der Titanic. Beides schauten wir uns nur von außen an, bevor wir weiterfuhren. Es war jan nicht mehr weit.

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Auf zum Gipfel

Über die Landstraße kamen wir hinein nach Rivière de Loup und ich hielt kurzentschlossen an einem Motel an der Hauptstraße. Ein Zimmer zu bekommen war kein Problem. Der Chef rief erst einen Zimmerpreis von 105,-$ auf, ging dann aber auf 85,-$ runter, ohne Steuern versteht sich. Dafür hatten wir von der Terrasse aus einen schönen Blick auf den Sankt-Lorenz-Strom und den, auf einer Land­zunge liegenden Fährhafen. Das Motel war gut besucht, wobei die meisten Gäste offensichtlich auf Mon­tage waren. Jedenfalls schienen sich viele Gäste zu kennen und der Park­platz war am nächsten Morgen leer.

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Sonnenuntergang...
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... mit indianischem Beobachter

Wir fragten noch nach einem guten Fischrestaurant und der Motelmensch empfahl uns, zum Fährhafen hinüber zu fahren. Im „Au Boucaneux” könne man gut Fisch essen. Die Bank wies die Erhöhung des Kreditkartenlimits aus, dann war ja alles bestens. Das Schönste war dann noch, daß wir einen tollen Sonnenuntergang von dort aus beobachten konnten. Das Essen in der rustikalen Gaststätte war wie versprochen gut und mit der Bezahlung ging auch alles glatt. Die letzten Urlaubstage waren also auch materiell gesichert, ohne die alternative Kreditkarte nutzen zu müssen.

Bon Nui!

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