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Geburtstag

Montag
25. August 2014

 
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When I'm 64

Heute früh tranken wir nur einen Kaffee und den obligatorischen Orangensaft. Normand, ein langjähriger Freund von Anne-Marie und Aimé, wurde heute 64 Jahre alt und wir sollten mit zur Aufwartung fahren. Auch Charlotte, die Enkelin, kam mit, um den Tag mit ihrer dortigen Freundin zu verbringen.

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Das ehemalige Haus___________Das Geburtstagskind__________Gediegenes Viertel

Wie der Ort heißt, in dem auch Anne-Marie und Aimé gewohnt hatten, hab ich nicht mitbekommen. Jedenfalls sah alles wie geleckt aus. Dank Anne-Marie konnte ich Normand auf französisch gratulieren. France, seine Frau, malt sehr gern und einige ihrer Werke zieren das Haus. Sie hat mir auch ihren Trick verra­ten, wie sie die Schnee­flocken auf einem stimmungsvollen Winterbild hinbekommen hat - mit einer Zahnbürste. Wir wurden jedenfalls herzlich empfangen und natürlich auch den anderen Gästen vorgestellt, darunter eine weitere langjährige Freund­schaft - petit Poulet und seine Frau Lin. Wir genossen die vorher in Saint-Jérôme gekauften Croissants mit Käse und selbstgemachter Marmelade. Zum Abschluß wurde ein gemeinsames Foto mit dem Geburtstagskind gestellt. Danach verabschiedeten wir uns, um unseren Leihwagen abzuholen.

Erst wurde mir ein Sportwagen angeboten und dann doch ein Chevrolet S7 oder so verliehen. Erst später bemerkte ich, wie winzig der Kofferraum war. Wir warteten mit unserem Leihwagen vor der Empfangshalle, bis Anne-Marie ihren Wagen geholt hatte und uns nach Saint Colomban leiten konnte. Hier stiegen wir wieder in Anne-Maries Auto um, denn jetzt wollten wir, besonders zu Heidis Freude, an einen Privatsee baden fahren. Das soll bedeuten, daß man nur als Anlieger in diesen See gelangt.

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Chess und Mike

Der See heißt Notre Dame und sowohl Anne-Maries Großonkel Chess als auch ihre Cousine Daniel nebst Mann besitzen dort nebeneinanderliegende Anwesen. Allerdings mußten wir vorher noch eine Stiege Bier kaufen. Käse, Nachos, Salsa und Salami hatte Anne-Marie schon besorgt, weil die Männer so gerne Bier trinken. Über eine achter­bahnartige Straße ging es nach Norden. Als der Asphlat endete, war es nicht mehr weit. Mike, der angeheiratete Cousin, kam gerade mit dem Universalgeräteträger von seinem Grundstück, um ihn mit Chess zusammen zu überprüfen. Das Öl wurde abgelassen, eine Dichtung und ein anderes Bauelement gewechselt.

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Le Lac Notre Dame

Wir gingen derweil schwimmen. Das Wasser war wie Seide, meinte Heidi. Es war total klar mit einem leichten Braun­ton und angenehm warm. Die beiden Cousinen kamen mit dem Kajak nach. Das mit der Reparatur ging wohl ziemlich fix, denn plötzlich schwamm auch Mike herum. Das T-Shirt hatte er garnicht erst ausgezogen. Nachdem er eine flotte Kraulstrecke hingelegt hatte, zeigte er uns, daß er dazu die Hilfe der angelegten Flossen gebraucht hatte.

Anschließend machten wir es uns mit den mitgebrachten Delikatessen gemüt­lich. Die Sonne schien und niemand außer uns wollte etwas von dem Bier trinken. Die Nachos gingen besser, zumal auch ein kleines Eichhörnchen Witterung aufgenommen hatte. Ich bestach es mit halben Nachos, sich für ein paar Fotos attraktiv in Pose zu setzen. Es gelang. Wir unterhielten uns sehr angeregt. Chess ist mit seinen gut 80 Jahren bestens drauf und Mike ist auch schon Rentier, nur Daniel übersetzt fleißig Fachliteratur vom Englischen ins Französische und umgekehrt. Bequemerweise kann sie das in Heimarbeit tun. Wir wurden auch hier eingeladen, gern wiederzukommen

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Lecker Nachos
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Wen ruf ich an?

Zurück in Saint-Jérôme fragte ich Anne-Marie, ob wir nicht Aimé fragen wollten, ob er hier mit uns etwas essen möchte. Leider kullerte Anne-Maries Tele­fon im anderen Auto herum und meins funk­tioniert hier nicht. Die Lösung schaffte Anne-Marie, indem sie in dem Café an der Ecke, wo sie arbeitet, die Bedienung um ihr Handy bat. Aimé fand die Idee gut, nur daß er mangels eigenen Autos, das hatten wir, auf unseren Leihwagen zurückgreifen mußte. Zum Glück hatte ich den Schlüssel dagelassen.

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In St.-Jerome

Der eigentlich favorisierte Italiener hat montags geschlossen, wie weitere Alter­nativen auch. Wir landeten in einer Brauereigaststätte, in der das Bier wirk­lich gut schmeckte, nur leider das Essen damit nicht schritthalten konnte. Um ehrlich zu sein, das Essen war eines Brauhauses wirklich nicht würdig.

Die beiden Maries und die beiden Männer fuhren dann jeweils gemeinsam heim. Diesmal gingen wir nach dem Betrachten der heutigen Aufnahmen schon um 10.00 p.m. zu Bett. Die beiden müssen morgen wieder schaffen.


Bonne nuit!

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