Comer See - 24. Juli 1998
Markt in Colico
Das Frühstück verschob sich um circa 30 Minuten nach hinten, weil wir erst noch Brötchen holen mußten. Beim erneuten Durchblättern des Informationsordners, auf der Suche nach einem Bootsverleih, fiel uns auf, daß heute Markttag in Colico ist. So fuhren wir los und suchten den zugehörigen Platz. Die Erkundungsfahrt führte am Hafen entlang und da wurden die Parkmöglichkeiten schon knapper. Wir waren also auf dem richtigen Weg. Und siehe da, auf der neu geteerten Verbindungsstraße zum Yachthafen standen Buden satt. Wir umfuhren den Markt, um auf den Parkplatz zu gelangen. Der Markt selbst bietet keine Besonderheiten, ähnelt einem deutschen Wochenmarkt doch sehr. Die Gerüche von Käse und Wurst unterscheiden sich dagegen doch merklich. Wir kauften Alimentari für die nächsten Tage unter anderem frische Lachsforellen, die am Abend zubereitet werden sollten. Gisela beschenkte sich mit einem ärmellosen T-Shirt und Alexander mit einer aufgeblasenen roteutrigen Kuh. Alexander war ganz hin- und hergerissen zwischen Eis und Kuh. Die Kuh gewann die Oberhand, denn das Eis hielt nicht so lange.

- Der Klostergarten von Piona
Ute und Helmut brachten dann die Einkäufe heim und Gisela, Heidi, Maximilian und ich fuhren nach Piona, um erstens den Bootsstand zu begutachten und zweitens die Abtei zu besichtigen.
Der Gemüseeintopf schmeckte allen sehr gut. Nach der mittäglichen Tischtennispartie fuhren wir an den Strand, dem wohl einzigen und deshalb bestbesuchten Ort, an dem die Hitze erträglich war. Die Kalkleisten von gestern sind nicht wieder aufgetaucht, so daß die Vermutung nahe liegt, der Sonnenbrand hat wieder einmal leichtfertige Opfer gefunden.
Die Forellen mußten noch ausgenommen und die Kartoffeln geschält werden. Nachdem die Messerfrage geklärt war, klappte das ganz gut. als das Abendessen dampfend auf dem Tische stand, knurrten einige Mägen schon hörbar. Und geschmeckt haben die Lachsforellen ganz wunderbar - Lob, Lob, Lob. Es wurde alles ratzputz aufgemampft. Nach einem Verdauungsaverna haben wir bei Rotwein noch etwas rumgescrabbled. Helmut und Maximilian arbeiteten als Assistenten mit unterschiedlichem Erfolg. Am Ende waren alle ausgesprochen müde und so wurde der Zapfen gestrichen.
Jost



