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Grande Caverna

Sonnabend
12. März 2016

 
|Übersicht|

Höhle und Strand

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Jeden Morgen anders

Pünktlich um 8.00 Uhr fanden wir uns zum Frühstück ein und besprachen die Ziele des Tages:

  1. Die größte Höhle Kubas, La Gran Caverna de Santo Tomas
  2. den Sandstrand auf Cayo Las Jutias.

Mit dem neuen alten, neuen Auto er­reichten wir in bälde das kleine Ört­chen El Moncada, an dessen Ortsrand sich die Höhle befindet. Da es bis Füh­rungs­beginn noch etwas Zeit war, schlen­derten wir zum Restaurant... Dort auf einem schattigen Plätzchen machte ich es mir gemütlich und las das Buch von Graham Greene „Unser Mann in Ha­van­na”.

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Schön im Schatten
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Sicher ist sicher

Etwas störend waren nur die vielen Käfer, Mücken, Fliegen etcimg_1815.jpg
Ein Gecko
. Die anderen drei begaben sich in die, sich auf acht Stockwerke verteilenden Hohlräume im Kalkstein. Sie sahen zwar nur einen kleinen Teil der insgesamt 47 Kilometer Länge, aber konnten die Höhle nur mit Helm betreten und da diese nicht beleuchtet ist, waren Taschen- bzw. Stirnlampen ein gutes Begleitutensil.

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Sehr karstig__________________Fledermäuse__________________Steinerner Waran

Nach gut zwei Stunden waren sie schon wieder da und wollten natürlich eine Kleinigkeit Essen und etwas Trinken. Die Wirtin überraschte uns dann mit einem typisch kubanischem Gericht - Schwarze Bohnensuppe, Reis, Hühnchen und ... Gut gestärkt machten wir uns auf die Suche zum Strand, den uns Loirette empfohlen hatte.

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Strandpanorama

Über eine Superstraße mit Superschlaglöchern über Minas de Matahambre und Santa Lucia fanden wir relativ schnell den richtigen Weg auf die Halbinsel. Nachdem wir auch hier eine gefühlte halbe Ewigkeit immer wieder den Schlaglöchern auswichen, wurden wir vom plötzlichen Anblick eines Leuchtturmes überrascht. Mutig fuhren wir weiter, bis wir am Strand mehrere Autos entdeckten und auch ein Parkwächter uns den Preis von 3,- CUC offerierte. Was wir bis dahin nicht wußten, daß darin auch die Benutzung von Liegen, Duschen und Umkleideräumen eingeschlossen war. Wir waren sehr beeindruckt vom malerischen weißen Strand mit Palmen und 26°C Wassertemperatur im Golf von Mexiko. Wie im Film....

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In der Strandbar
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Und der Blick von dort

An der kleinen Strandbar gab es einen herrlich schmeckenden Mojito, sowie auch eine junge Krabbeimg_1819.jpg
Junge Krabbe
und zwei Dalmatinerbabysimg_7596.jpg
Dalmatinerbabys
zu bestaunen. Angesichts der vielen großen Schlaglöcher und Verwerfungen beschlossen wir nach relativ kurzer Zeit (zwei Stunden) leider, den Rückweg anzu­tre­ten, um nicht in die Dunkelheit zu kommen, in der diese Straßen fast unbefahrbar sind.

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Da warten schon die Geier

Für den Rückweg suchten wir in der Hoffnung, eine bessere Straße zu finden, den Weg an der Küste aus. Unsere Hoffnung wurde leicht getrübt, da sich diese Variante auch nicht besser befahren läßt. Kurz vor dem Dun­kel­heitseinbruch erreichten wir aber unser Ziel.

Für den ursprünglich geplanten Tanz­abend mit karibischem Rhythmus fühlte sich Heidi dann doch zu müde, so daß wir den Abend auf unserer Terrasse wieder mit herrlichen Essen und Trinken verbrachten. Zum Abschluß mußten wir erfahren, daß uns schon wieder eine Stunde geklaut wird, da am Sonntag die kubanische Sommerzeit beginnt und wir schon wieder die Uhr eine Stunde vorstellen müssen.

Günter

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