Zypern - 28. Mai 2010
Entlang der Nordküste
Heute war frühes Aufstehen angesagt. Mein Handy klingelte um 6.45 Uhr und holte mich aus dem Schlaf, was vorher schon ein paar Mal auch der Hahn versucht hatte. Gegen 7.30 Uhr gab es Frühstück und kurz nach 8.30 Uhr fuhren wir los Richtung Halbinsel Akamas. Günter hatte uns um 8.00 Uhr bei Christina telefonisch für den Bootsausflug angemeldet. Wir fuhren wieder die 100 Kurven bergab bis zur Autobahn und auf der A6 bis Paphos, dann weiter auf der B7 nach Polis und endlich zum Latchi Harbour.

- Der Hafen

- Pünktlich an Bord
Genau pünktlich fünf Minuten vor Abfahrt betraten wir das Boot, noch bevor wir 25,00 € pro Person für die Fahrt und das Essen bezahlt hatten. Um 10.30 Uhr legte die Nafsika II mit uns und ca. weiteren 20 Personen an Bord ab. Leichter Wellengang schaukelte unser Boot bei 28°C Lufttemperatur und herrlichem Sonnenschein aus dem Hafen. Trotz des tollen Wetters war die Fernsicht nicht gut. Die Berge verschwanden, wie schon am Morgen beobachtet, im Dunst. Mit dem Fernglas beobachteten wir die Küstenlinie. Wir fuhren am Bad der Aphrodite vorbei, dann an St. Georgs Island und Manolis Bay zur blauen Lagune.
- Familie Schneider schwimmt...___...und Günter hinterher________Neidvolle Blicke
Dort wurde der Anker geworfen. Karin war mittlerweile ziemlich erblaßt und fühlte sich auf so beweglichem Untergrund gar nicht gut. So konnten wir sie auch nicht überreden, mit uns ins herrlich klare, türkisfarbene Wasser zu springen. Wir anderen zogen aber unsere Badesachen an und nahmen ein ausgiebiges Bad im erfrischenden Nass. Dabei wurden wir von der Küste her von Wanderern beobachtet. Direkt an der Küste verläuft ein gut begangener Wanderweg.

- Der Grill brennt

- Auch Karin schmeckt es wieder
Während unseres Bades wurde auf dem Schiff schon der Grill angezündet ab und zwei große Spieße drehten sich über der Holzkohleglut. Nicht lange nach unserem Bad gab es dann auch Essen. Am Tresen konnte man sich einen Teller mit Couscoussalat, Gurken, Tomaten und grünem Salat füllen, dann wurde jedem gegrilltes Fleisch dazugelegt. Dazu gab es noch Brot und Wein. Wir ließen es uns munden, auch Karin ging es wieder besser, denn das Boot lag ja still in der Bucht.
Gegen 13.30 Uhr ging es dann wieder zurück zum Hafen. An Land suchten wir uns anschließend ein Café und es wurde Eis geschleckt und Kaffee getrunken. Da es hier nicht mehr viel zu sehen gab, stiegen wir, nachdem wir noch Briefmarken und Karten gekauft hatten, gegen 16 Uhr wieder ins Auto und fuhren zurück nach Klonari. Unterwegs besorgten wir noch etwas Gemüse für ein Reissalat und Gehacktes für die Buletten dazu.
Karin bereitete dann ganz herrlich leckere Buletten die nur angebraten und dann in der Backröhre fertig gegart wurden. Ich machte den Reissalat dazu. Es war wie immer ein herrliches Mahl. Nachdem wir die Bilder des Tages angesehen hatten, beschlossen wir, nun die mitgebrachten Würfel zum Einsatz kommen zu lassen. Es wurde noch bis Mitternacht gekniffelt, dann fielen wir müde ins Bett.
Heidi



