Deutschland - 9. Juli 2022
Urlaubsanfang
Da das Auto ja schon gestern von mir gepackt worden war, verlief der Morgen ruhig und ausgeglichen und wir konnten den anvisierten Startzeitpunkt von 8.00 Uhr sogar leicht unterbieten. Allerdings füllte ich den Tank in Spindlersfeld sicherheitshalber für 20,- € nach und paßte den Reifendruck an die heutige Beladung an. Um halberneune hatten wir auch Florian nebst Gepäck verstaut und los ging's in Richtung Rednitzhembach, wo wir Roswitha und Udo besuchen wollten.

- Gesperrte Autobahn
Die Autobahn war eher leer am heutigen Samstagmorgen, was dem Verkehrsfluß zugute kam, zumal auch nur wenige LKW unterwegs waren. An der Autobahnauffahrt Droyßig wurden wir jäh ausgebremst. Zwei Polizeifahrzeuge mit Blaulicht fuhren auf und verboten, sie zu überholen. Mit 60 Kilometer die Stunde fuhren wir bis einen guten Kilometer vor der Eisenberger Abfahrt. Dann erschien ein Stoppschild auf der Anzeige des Polizeibusses. Ein Pkw hatte sich schon weiter vorn auf dem Standstreifen positioniert und warnte die folgenden Automobile mit den wechselnden Anzeigen „Achtung” und „Attention”. Aus dem Bus stieg ein warnbewesteter Beamter und stellte vier Hütchen in die Spuren der Autobahn. Aus einem zivilen Fahrzeug holte ein Spezialist eine Drohne, die er dann aufsteigen und kreisen ließ. Wir standen in der dritten Reihe und erfuhren natürlich, wie alle anderen auch, nichts vom Ziel der Aktion. Nach einer guten halben Stunde war der Spuk vorbei und wir konnten weiter fahren.
Noch vor 13.00 Uhr erreichten wir den Forstweg und trafen den Neurentner Udo beim Waschen seines Mini Cooper an. Im Prinzip war er fertig und so setzten wir uns auf der Terrasse zusammen. Zum Mittag gab es Schokoladenkuchen und -torte, völlig ausreichend. Udo hat sich jetzt doch auch WhatsApp installiert und ist noch am ausprobieren. Und daß wir auf dem Weg in die Meiringer Gegend waren, begeisterte Udo sofort, da er schon mal dort war. Die ganzen Tipps konnte ich mir bis auf Lauterbrunnen nicht merken.

- Alle versammelt

- Zufriedene Gesichter
Gegen 15.00 Uhr starten wir die für heute letzte Etappe nach Langenreichen. Die Straßenfrequentierung blieb uns gewogen und so flogen wir um 16.30 Uhr bei Osts ein. Wir waren die ersten, denn Alexander war noch auf dem Rückweg von Bayrischzell, wo er Veronika uns Scott abgeholt hatte, da sie ja kein Auto mehr besaßen. Die Grilltechnik war schon vorgerichtet, sodaß das Grillgut hervorragend zubereitet werden konnte. Die Bratwürste wurden zu neudeutschem Fingerfood aufgeschnitten und noch draußen verzehrt. Die geschätzt dreizig Brötchen gab es dann mit Kartoffel- und sonstigen Salaten in der Küche. Lob, Lob, Lob wie wir zu sagen pflegen. Irmgard ließ sich dann doch nicht mehr blicken, wie wir es eigentlich gehofft hatten und als Christa und Alex nach Meitingen fuhren, ließen wir den angebrochenen Nachmittag langsam ausklingen.
Gute Nacht!


