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Ruhetag?

Donnerstag
30. August 2018

 
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Fachwerk im Norden

Auf so einer Wanderhütte gibt's das Frühstück Zwischen 7.00 und 8.00 Uhr. Wecken war dementsprechend um 6.45 Uhr. Auch das Frühstück war gut und ausreichend. Pia hatte den gesuchten Gästebucheintrag20180829_182335
Hier ist der Eintrag
in 2014er Buch gefunden. Das war doch klasse. Nächstes Jahr geht Pia in Rente und dann wollen Sie auch Berlin einen Besuch abstatten. Bis dahin kann sie Maximilians aktuellen Eintrag20180830_081904
Zur Erinnerung
zur Erinnerung nutzen.

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Mitten in den Wolken_________Ihr schon wieder!____________Da wollen wir hin

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Maximilian zu Fuß____________Andere mit Motorrad_________Zurück am Ausgangspunkt

Wir stiegen die knapp 300 Höhenmeter zum Oberalppass bei erhöhten Luftfeuchtigkeit hinab. Nach anderthalb Stunden kauften wir an einem Wagen am Leuchtturm noch Käse und Obst für die nächsten Tage. Leider konnte sich die Sonne nicht wirklich gegen die Wolken durchsetzen, so daß die geplanten Badepause am Chaumasee ins Wasser fiel. Bei einem Kaffee beobachteten wir die Slackliner auf den bis zu 150 Meter langen Anlagen (Wahnsinn) und überlegten, wie wir den restlichen Tag nutzen wollten. Immerhin waren wir kostenfrei an den See gekommen. Jetzt blieb erst mal nur die Bewegung per Pedes. Die berühmte Aussichtsplattform mit Blick auf die Rheinschlucht war uns wärmstens empfohlen worden. Es gab da ausgelegte Kuverts.

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Brunnen am Wegesrand_______Wunderschöner See__________Die Rheinschlucht

Wir blickten also in die Rheinschlucht, die, wie wir später erfuhren, gerade von Antje und Andy mit dem Zug durch fahren wurde. Auf dem Foto sind sie leider nicht zu erkennen. Auf dem Rückweg zum Auto hielten wir ein Picknick mit besten Schweizer Käse- und Wurstwaren ab, damit wir essenstechnisch bis zum Abend durchhalten würden. Einige Kilometer bis ans wieder mal unbekannte Tagesziel seien noch offen, wurden wir beschieden. Kein Problem, wir haben Sitzefleisch.

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_______Appenzell

Wir fuhren an Chur vorbei durch Liechtenstein und landeten gegen 17.00 Uhr vor dem Hotel Café Adler am Adlerplatz in Appenzell. Schon wieder eine Käsestadt. Das gefiel uns gut. Direkt vor dem Hotel war ein Parkplatz frei, das war schon mal ein guter Einstieg. Der Chef wies auf den Garni-Charakter des Hotels sind, das auch schon bessere Zeiten erlebt hatte und empfahl uns, für den Abend ein Restaurant links um die Ecke in der Fußgängerzone auszu­wählen. Und um 19.30 Uhr sei ein kostenloses, einstündiges Volks­mu­sikkonzert im Ratssaal im Angebot. Vielen Dank für den Tipp.

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Hier spielt die Musik

Heidi konnte end­lich die er­sten Urlaubs­kar­ten auf den Weg bringen und wir alle be­staunten die reich verzierten Fassaden in ihren teilweise ungewöhnlichen Ausprä­gun­gen. Zum einen gab es zum Beispiel sehr detailgetreue Kräuter­zeich­nungen auf den Fenster­läden, Aber auch die geschwungenen Formen der Dach­giebel waren beeindruckend. Am größten Platz von Appenzell, an dem auch die Volks­ab­stimmungen per Handzeichen abge­hal­ten werden, kehrten wir ein.

Der österreichische, falsch-südtiroler Ober war locker drauf. Das Bier schmeckte und so bestellten die Jungs Schnitzel und Heidi Käserösti. Ich wollte mal das Appenzeller Tartar versuchen. Es folgte einer völlig anderen Geschmacksrichtung als das Sioner, war aber sonst ebenfalls ausgesprochen lecker. Nur Heidis Rösti waren im Fett ersäuft worden. Die Schnitzel erhielten allgemeines Lob. Ein Absacker zum Abschluss sollte es noch sein. Ich fragte nach einem Kräuter und bekam einen Johannisbeerlikör angeboten und Heidi einen Pflaumenschnaps. Den nahm ich dann und der Rest der Familie die Johannesbeere. Dabei war die Johannisbeere dann doch ein sehr wohl schmeckender, klarer Brand und die Pflaume, nicht in weniger wohlschmeckend, eher ein Likör. Aber am beeindruckendsten war der Preis - sechzehn Schweizer Franken die Johanna und acht Franken die Zwetschke. Irgendworan müssen die Wirtshäuser ja verdienen.

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Die Löwendrogerie
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Bazar Hersche

Durch die inzwischen dunkelen Gassen spazierten wir zum Adler. Auf dem Balkon leerten wir die letzte, verfügbare Flasche Wein und planten den morgigen Abend. Zum Tage war wie üblich noch nichts bekannt, außer daß Regen den Plan über den Haufen werfen würde. Und es sah nicht gut aus. Wir wünschten uns allen gutes Wetter und eine gute Nacht.

Gutes Nächtli!


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