Und wieder in die Berge
Der Morgen versprach einen sonnigen, warmen Wandertag. Leider blieb es bei dem Versprechen, denn die Berge lagen in den Wolken und es war doch ziemlich kühl. Am Anfang stand jedoch ein neuer Rekord: in 15 Minuten zur Tatrabahn! Heidi hatte die Nase voll. „Ist ja wie auf dem Weg zur Arbeit.”
Aber wir hatten den Zug geschafft. Vom Hrebienok aus wollten wir diesmal ins Velka Studena Dolina zur Sbojnicka Chata aufsteigen, was wir auch in 2¼ Stunden schafften. Es ist ein ebenfalls sehr beeindruckendes Tal. Kurz vor der Hütte haben wir sogar Gemsen beobachtet, die in etwa 100 Metern Abstand grasten.
- Mitten mang___________________Velka Studena Dolina____Sboinicka Chata
In der Hütte tranken wir Kräutertee mit Rum – ein völlig neues Geschmackserlebnis – und aßen unser Mittagbrot. Beim Abstieg konnten wir noch drei Bergsteiger in Form einer Seilschaft beim Klettern beobachten (mit dem Fernglas). Auch der Abstieg wurde zügig bewältigt, wobei die Toiletten in der Bilikova Chata zusätzlich für Tempo sorgten.
- Idylle pur_____________Bilikova Chata____________________________Über die Brück

- Wo gehts lang?
Nach dem obligatorischen Eis kehrten wir heim. In unserem Postclub mußten wir diesmal an der Theke essen, lernten dabei aber einen Östereicher mit hiesiger Verwandschaft und ein Magdeburger Ehepaar kennen. Nach einer Flasche Sekt und unserer Begründung für diese, lud uns der Wirt trotz des montäglichen Schließtages zum Abend ein.
Die Kinder spielten bei den neuen Gästen mit Rommé, als wir nach Hause kamen und es dauerte einige Zeit, bis wir sie im Bett hatten.



