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Abschied

Donnerstag
4. Juni 2009

 
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Markt- und Packtag

Den letzten Tag ließen wir ruhig angehen, denn morgen würde das Frühstück etwas karger ausfallen. Entsprechend Dids Zeitansatz wollten wir spätestens um 6.45 Uhr losfahren. Aber soweit war es ja noch nicht. Erstmal mußte alles Mitgebrachte und Dazugekaufte zusammengesucht und verpackt werden. Diese etwas deprimierende Tätigkeit unterbrachen wir gegen 10.00 Uhr, um uns ein letztes Mal ins Marktgetümmel zu stürzen.

Diesmal fuhren wir mit dem Auto, das wir unterhalb des Supermarktes parkten. Von dort schlenderten wir durch die Gassen hinauf zum Marktplatz. Irgendwie erschien uns der Markt nicht mehr so leuchtend bunt, wimmelnd und geheimnisvoll. Auf der Terrasse der Markthalle kaufte ich eine Portion Churros, zu der es Café solo, Cola und Capuccino gab. Über den immer noch völlig aufgerissenen Marktplatz, der zu einer Fußgängerzone umgestaltet wird, gingen wir wieder zurück zum Auto. Das stand jetzt in der prallen Sonne. Mit offenen Fenstern fuhren wir zurück zur Casa.

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Siesta
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Der Backofen

Zum Mittag brauchten wir nach den Churros nicht mehr viel. Die restlichen eingelegten Gemüse wurden mit Brot vertilgt. Bei dieser Hitze muß man einfach Siesta halten. Heidi schlief auf der Liege und der Kater auf Heidis Stuhl. Nur ich schrieb weiter am Tagbuch, fotografierte das Anwesen und den aktuellen Stand des Backofenbaus.

Als Heidi ausgeschlafen hatte, packten wir entgültig die Koffer. Vom restlichen Wein, den Orangen und Zitronen mischte ich einen großen Krug Sangria. Dann fuhr ich doch nochmal nach Orgiva hinauf, denn das Bier würde auf keinen Fall reichen. So, nun war alles für den letzten Rest des Urlaubs vorbereitet. Die Eierkuchen wurden mit allen noch vorhandenen Marmeladen bestrichen und genüßlich verzehrt

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Abendstimmung

Weit nach neun Uhr tauchten Piluka und Did endlich auf. Die Frauen kosteten meine Sangriakreation und wir Männer widmeten uns dem Biere. Did führte uns sein Handy vor, das für seinen großen Hände viel zu kleine Tasten besitzt. Aber Hauptsache er ist wieder erreichbar. Nocheinmal wurde die benötigte Fahrzeit zum Flughafen Malaga geschätzt. Das Mittel zwischen Rekord und Maximalzeit pendelte sich auf zwei Stunden ein. Es blieb also alles beim Geplanten. Den Schlüssel würden wir morgen am vereinbarten Ort hinterlegen. Wiir tauschten noch unsere eMail-Adressen aus, wünschten uns weiterhin viel Glück und die beiden uns eine gute Heimreise.

Wir hatten wirklich ganz tolle Leute kennenlernen dürfen. Nun war auch die letzten Wein- und Bierflaschen geleert und wir hörten schon unsere Betten nach uns rufen. Heute war es ganz schön heiß gewesen und wir hofften auf nächtliche Abkühlung. Zwei Wecker wurden gestellt, um so ruhiger konnten wir uns in Morpheus' Welt begeben. So erholsam soll Urlaub sein.

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