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Tschüß Bulgarien

Dienstag
18. August 2020

 
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________Sofia

Einkaufsbummel und Abflug

Das wieder oppulente Frühstück nahmen wir ab halbneun ein. Als Reiseproviant präparierten wir uns ein paar Brötchen und so waren wir für unseren letzten Urlaubstag bestens vorbereitet. Wir pack­ten das Reisegepäck semifinal, denn beim Einkaufsbummel könn­ten ja noch Kleinigkeiten hinzukommen.

Wir spazierten noch einmal über die Löwenbrücke und weiter zur U-Bahnstation Serdeka, wo wir unser letztes Tagesticket erstanden und uns nach der Linie zum Flughafen erkundigten. Es fahren näm­lich zwei Linien in die selbe Richtung und eine zweigt dann ab, was bei falscher Wahl störend sein würde.

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ÜGaribaldi hoch zu Roß"___Das Bankgebäude______________Weiter bummeln

Weiter fuhren wir dann aber mit der Straßenbahn zum beliebten Garibaldi-Platz, von dem mehrere Einkaufsstraßen abgehen. Gleich der erste Schuhladen an der Ecke wurde er­kun­det. Ich beschaute mir in der Zeit das gegenüberliegende, beeindruckende Gebäude der Corporate Commercial Bank, die von Garibaldi beschützt wird. Schon im zweiten Schuh­la­den wurde Heidi fündig und kaufte ein Paar bunte Sandaletten. Auch süße Spezialitäten fanden neue Besitzer.

Pünktlich um 13.00 Uhr waren wir wieder im Hotel, verstauten die Einkäufe und klaubten unsere letzten Lewa zusammen. Die wollten wir noch dem sehr freundlichen und auf­merk­samen Personal zukommen lassen. Nach der durchaus herzlichen Verabschiedung nutzten wir die Straßenbahn um zur Serdeka-Station zu gelangen. Die U-Bahnlinie 4 zum Flug­hafen fanden wir schnell. Leider reagierten die Zugangsautomaten nicht auf unsere Fahrscheine. Man müsse die Tageskarten erst für die U-Bahn freischalten lassen, ließ uns ein anderer Fahrgast wissen. Karin, Ute und Heidi hatten danach die Kontrollschranken schon passiert, nur mein Fahrschein konnte die Schranke nicht zum Öffnen überreden. Auch eine nochmalige Freischaltung half nicht. So blieb dem Personal nur, für mich den Zugang für Rollstuhlfahrer freizugeben. Da wir genügend Puffer eingeplant hatten, kamen wir nicht ins Schwitzen.

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Feinste Kumulusse

Am Flughafen gelangt man bequem per pedes in die Abfertigungshalle. Da wir schon eingecheckt hatten, brauchten wir nur noch das Gepäck aufgeben, was reibungslos gelang. Der Flug nach Wien hob bei sonnigem Wetter pünktlich ab. Die Kumuluswolken gaben ein spek­ta­kuläres Panorama. Jetzt hieß es, die Uhren wieder um eine Stunde zurück­zustellen. In Wien wurde bei der Ein­reise auch im Transit jeder Passagier mit Name, Herkunftsort und Paß­num­mer in einer Liste eingetragen. Das dau­erte seine Zeit. Die Stunde zwischen Landung und erneutem Start schien knapp zu werden, zumal die Wege hier in Wien schon allein eine knappe halbe Stunde beanspruchten. Aber alles ging gut und so kamen wir pünktlich gegen 19.00 Uhr in Tegel an.

Jetzt brauchten wir nur noch auf unser Gepäck zu warten und uns klar werden, ob wir einen kostenlosen Koronatest machen sollten. Zwar war die Region südlich des Wito­schagebirges kürzlich als Koronagebiet eingestuft worden, aber zum einen waren wir ja oben in den Gebirgen fast immer unter uns und zum anderen hatten wir die letzten fünf Tage in Sofia verbracht. Sofia war kein Hochinzidenzgebiet und fünf Tage entsprachen unseres Wissens der Inkubationszeit. Niemand hatte irgendwelche Symptome. Ich fragte den anwesenden Polizisten, wo denn die kostenfreien Koronatests gemacht würden. Die gäbe es garnicht lautete die Antwort und somit war uns die Entscheidung abgenommen worden. Inzwischen waren unsere Koffer so ziemlich als die letzten aus Band gekommen. Außer uns befand sich nur noch eine türkische Kleinfamilie in der Gepäckhalle. Also los, auf nach Hause. Ute wählte die für sie günstige öffentliche Verbindung und wir teilten uns ein Taxi. Bei Ute hatte alles super geklappt und sie war um 21.00 Uhr zu Hause angekommen. Wir waren schon um 20.15 Uhr eingetroffen. Dann bemerkte Ute, daß sie die Zeit noch garnicht zurückgestellt hatte, also eine Viertelstunde vor uns Ihr Ziel erreicht hatte.

Gute Nacht! Jost

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