20200810_074544 Bulg240 20200810_110138 img_20200810_112153642 20200810_112404 img_20200810_111915881-pano cimg6464 cimg6465 Bulg248 20200810_134514 20200810_144817-pano 20200810_163405 BulgU244 BulgU238 BulgU289

Spiel auf dem Seitenkamm

Montag
10. August 2020

 
|Übersicht|
20200810_074544.jpg
Unsere heutigen Ziele

Wichren - der Zweithöchste

Das Frühstück heute wurde auf 7.00 Uhr terminiert, also mußten wir schon früh aus den Betten schlüpfen. Heute ist Florians 41. Geburtstag und unsere Glück­wünsche werden per WhatsApp verschickt. Noch etwas verschlafen nah­men wir das Frühstück ein und um 8.00 Uhr rollte unser Bus Richtung Wichren-Hütte davon. Nach 45 Minuten erreichten wir den Startpunkt unserer heutigen Wanderung zum Seitenkamm Dzamdzieri Skali. Wir brauchten nur knapp die Hälfte der Höhenmeter zu bezwingen wie die Gipfelstürmer.

Bulg240.jpg 20200810_110138.jpg 20200810_112404.jpg
Wandersandaletten in Aktion"___Auf dem Kamm_______________Die Wichrenspitze rechts

Pünktlich um 9.00 Uhr stiefelten wir los. Es ging wie immer steil bergan über kleine und große verstreute Steine. Wir kamen gut voran. Kirill genehmigte uns zwei kleine Päuschen zum Verschnaufen und Wassertrinken. Nach zwei Stunden auf schmalen Pfaden und steilen Wänden nach oben und unten hatten wir schon unser Ziel erreicht. Vom Kamm aus hatte man einen schönen Ausblick auf Bansko und die umliegenden Berge, welche von Kirill benannt und erklärt wurden. Es gab Berge aus Marmor zu sehen, welcher uns schon unter unseren Wanderschuhen auf dem Weg aufgefallen war. Ein kleines glitzerndes Bruchstück befand sich bereits in meiner Jackentasche.

img_20200810_111915881-pano.jpg
Blick ins Tal
Bulg248.jpg
Eine geniale Erfrischung

Es wurde eine 20-minütige Pause am steilen Hang eingelegt, wobei sich Doros Rucksack während ihrer Abwesenheit schon selbstständig machte, zum Glück aber auf dem schma­len Weg zum Liegen kam. Irgendwo da unten, meh­re­re 100 Meter tiefer wäre sein Auffinden nicht leicht ge­wor­den. Auf dem selben Weg ging es nun zügig zurück zur Hütte. Eine Verschnaufpause (30 Minuten) bei frisch gepreßten Orangensaft unter blauem Him­mel tat uns gut.

20200810_144817-pano.jpg
Die Schlangenhautkiefer

Dann ging's weiter abwärts auf einem Wanderweg nahe der Straße über blühende Wiesen und kleine Bäche zur Besichtigung des ältesten Baumes Bulgariens. Die 1300-jährige Schlan­gen­haut-Kiefer machte einen starken Eindruck. Nach dem Fotostop und der Bewun­derung des Baumes war es nur noch ein kurzes Stück Straße und Abkür­zungs­strecke zur unteren Hütte und schon hatten wir unser heutiges Tagespensum absolviert.

20200810_163405.jpg
Der Standardkühlschrank

Da unser Bus noch auf dem oberen Park­platz von zwei Pkw ge­fan­gen ge­hal­ten wur­de, nah­men wir an einem gro­ßen Holz­tisch Platz und lie­ßen es uns bei einem kühlen Bier gut­gehen. Nach einer knap­pen Stun­de kamen die Wanderer der großen Tour vom Berg und auch unser freigelassener Bus, um uns ins Hotel zurück zu bringen. Vorher noch ein schnel­ler Einkauf im Supermarkt, denn morgen früh sollte es wieder um 8.00 Uhr losgehen. Der Ruhetag wur­de wegen der Wetter­prog­nose auf Mitt­woch verlegt.

Das Abendessen gab es wieder im Hotel. Müde zogen wir uns bald ins Zimmer bezie­hungsweise in unsere Betten zurück. Am Dienstag würde es wieder kräftige Waden und einen ausge­ruh­ten Kopf brauchen.

Heidi



P.S.: Unsere Leistungswanderer hatten einige nette Fotos mitgebracht, von denen ich drei zeigen möchte.

BulgU244.jpg BulgU238.jpg BulgU289.jpg
Dort geht's hoch______________Wer wandert da?______________Auf dem Wichren

Jost

Valid CSS!