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Le Fjord

Mittwoch
3. September 2014

 
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Eine Schiffsfahrt

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Zufriedenheit pur

Über Nacht war sogar das Toilet­ten­papier feucht geworden. Ich hörte Heidi nur fluchen. Das konnten wir gleich dem Chef mitteilen, der heute das Frühstück auslieferte. Ja, und das Bett hatte er gestern um­ge­stellt, die Dachfensterkon­struk­ti­on sei doch sehr difizil und nicht 100% dicht. Kein Problem, heute schien sowieso die Sonne. Der Kaffee gelang auch schon besser als gestern und die anderen Zutaten des Frühstücks wa­ren die selben - wirklich gut. Danach mußte ich wieder zum Haupthaus, weil der Akku von Heidis Fotoapparat eine Auffrischung benötigte, wie auch mein Handy. Die gestrigen Versuche, damit ein paar Szenen einzufangen, waren in die Hose gegangen. Die Energie war trotzdem weg.

Das Schiff würde heute nur noch bis L'Anse-Saint-Jean also nicht mehr ganz so weit fahren. Wir würden jedoch eine Stunde Zeit für das Mittagessene haben und zur gleichen Zeit (4.30 p.m.) zurück sein. Wir parkten für 6,- $ den ganzen Tag ganz nahe am Hafen.

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l'Ance de Roche_________________Sonnig und trocken________Steinerner Wegweiser

Die Fahrt durch den Fjord war ein Höhepunkt. Wir sahen unser Restaurant in Canopeé vom Wasser aus, konnten Belugas sehen und eine Insel mit diesen Steinmännern. Da war laut aushängendem Zeitungsbericht wohl mal ein Schiff draufgefahren, warum auch immer. Das Menu Midi im „L'Islet” war das Beste, außer Heidis Fisch natürlich, diesseits von Quebec bisher. Die gemischte Bohnensuppe eröffnete das Essen. Das Dressing meines knackigen Salates mit Hähnchen war genial und Heidi war mit ihren kanadischen Gemüserollen auch voll zufrieden. Da die Zeit knapp wurde, packte man uns den Blaubeerkuchen zum Mitnehmen ein.

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Zwei Belugas________________Wunderschön_________________Immer im Blick

Wir fuhren noch etwas weiter in den Fjord hinein, um einige, seltene Gesteins­formationen und Notre-Dame-du-Saguenay gezeigt zu bekommen. Eine weiße Robbe bekamen wir auch zu gesicht. Sie döste auf einem sonnigen Felsen und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Auch die Belugas schwammen in sicherer Entfernung immer noch durch den Fjord.

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Wo ist der Luchs?________________Notre Dame_____________Die weiße Robbe

Auf dem Rückweg unterhielten wir uns viel mit anderen Passagieren, weil wir ja alles schon auf der Hinfahrt gesehen hatten. Ein Paar stammte aus Ottawa, ein zweites aus Lusanne. Die Zeit verging wie im Fluge und das Wetter hatte sich dabei von seiner besseren Seite gezeigt. Nur richtige Wale hatten wir noch nicht gesehen.

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Keine Wale weit und breit

Vielleicht könnten wir von den Felsen vor Tadoussac aus noch welche sehen. Es hatte aber nicht sollen sein. Trotzdem war es ein netter Spazier­gang am großen Sankt Lorenz. Jetzt konnte man schon mal nach dem abendlichen Mahl Ausschau halten. Die Sonne schien so einladend auf die Tische der Hafen­gast­stätte, daß wir dort einkehrten. Fish & Ships plus ein Pint bestellten wir beide. Das Angebot konnten wir nicht aus­schla­gen. Das Essen war gut, kam aber an das mittägliche nicht heran.

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Heute Sonnenuntergang

Das große Objektiv hatte heute eine Menge Energie verbraucht. Leider hatte ich das Ladeteil schon wieder zur Hütte hochgeschafft, anstatt es im Auto zu lassen. Also mußte ich nochmal hoch und und ließ Heidi an der Rezeption zurück, wo die Jugend ein Lagerfeuer unterhielt. Dann fuhren wir zum Son­nen­untergang an den Fjord. Wir beob­achteten das Schau­spiel bei einem Glas Wein. Dort drüben waren wir vorhin entlang geschippert. Vom Boot sah das alles soweit weg aus. Jetzt wirkte alles viel näher. Wir nahmen Abschied von diesem angenehmen Ort und dem netten Team.

Auch bei der Rückfahrt hatten wir grün an der Ampel. Der Akku hatte sich inzwischen regeneriert und so liefen wir bei Taschenlampenlicht zum Baumhaus. Die Luft war heute kühler und deshalb saßen wir in unseren Fleacejacken auf der Terrasse. Die Fotos sind ganz gut geworden.

Bonne Nuit!


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