Vollbild Vollbild Vollbild

Bergwandern

Mittwoch
22. Juli 1998

 
|Übersicht|

Rifugio Rosalba

Für heute hatten wir eine Wanderung zum Rifugio Rosalba (1720 m) geplant. Dazu mußten wir erst nach Lecco düsen und dann in das Valsassina einbiegen. Über die üblichen Bergstraßen fuhren wir von Ballabio hinauf zur Piani Resinelli. Nach einer Ehrenrunde hatten wir das Rifugio Alippi immer noch nicht gefunden. Eine Bergstraße wandt sich nigelnagelneu weiter hinauf und es bot sich eine günstige Parkmöglichkeit, die wir trotz bestehender Zweifel wahrnahmen. Zwei ältere Herren bestätigten uns, daß wir auf dem Wanderwege zur Grignetta kämen. Das war zwar nicht direkt unser Ziel, lag aber in etwa in unserer Richtung. Wie sich später herausstellen sollte, wanderten wir auf der Direttissima, dem schönsten der dortigen Wege, wie es im Buch heißt. Leider ist er auch etwas schwieriger zu bewältigen (schwarzer Weg).

yimg684.jpg yimg681.jpg yimg685.jpg
Sichernde Ketten__________________Inmitten der Berge_______Helfende Leitern

Einige Stellen sind mit Ketten versehen und ein Kamin wäre mittels Leiter zu bewältigen gewesen. Wir entschieden uns jedoch, umzukehren und waren so nach ungefähr 100 Minuten wieder am Auto. Die Berge hier sind sehr schön, und erinnern an die Dolomiten. Wir fanden dann doch noch das Rifugio Alippi und nahmen uns vor, einen erneuten Versuch zu starten. Durch die Tunnel ging es zügig zurück nach Curcio, wo wir noch nicht so zeitig erwartet wurden.

Das Mittagessen fiel diesmal etwas spartanisch aus. Helmut hatte sich schon an seiner Wegzehrung satt gegessen und wir machten uns noch den Rest vom gestrigen Risotto warm. Gisela und Ute hatten am Vormittag den Hafen von Colico unsicher gemacht, den Anglern bei ihrem Hobby zugesehen und Eis gegessen. Über Mittag wollte Maximilian etwas mountain biken und so dachte ich, würde es ganz interessant sein, zu erfahren, was bei der Tour de France so läuft. Leider hatte Maximilian die Fernbedienung versteckt und war ja mit dem Fahrrad unterwegs. Das war wirklich ärgerlich. wir nutzten die Chance und spielten etwas Tischtennis.

Nach der Mittagsruhe fuhren wir wie immer an den Strand, zumal die Temperaturen weiter am Steigen sind. Das Baden förderte den Appetit und so schmeckten die Nudeln mit Tomatensauce und Pecorino anschließend besonders gut.

Am Abend waren uns die Gesprächsthemen immer noch nicht ausgegangen, sodaß keine Spiele herausgekramt werden brauchten. Maximilian war nicht am Strand aufgetaucht und hatte dafür in der Wohnung aufgeräumt, wahrscheinlich weil das schlechte Gewissen (versteckte Fernbedienung) elend nagte.

Jost

Valid CSS!