Comer See - 15. Juli 1998
Die erste Wanderung
Am zweiten Tag unseres Urlaubs weckte mich ein freundliches "Mama auwaffen!" schon gegen 6.30 Uhr. Helmut nahm sich Alexanders an, sodaß wir alle zumindest noch bis 7.00 Uhr schlafen konnten. Ein fröhliches Frühstück, und ab ging es zu unserer ersten Wanderung.

- Wanderfamilie Ost

- Hanglage
Mit den Autos fuhren wir nach Premana. Eine wunderschöne, halsbrecherische Strecke mit tausenden Kurven, die meistens so eng waren, daß man Herzklopfen bekam bei dem Gedanken, daß uns ein Auto entgegen kommen könnte. Herrliche Berge und natürlich immer der See. Nach einer Stunde Fahrt für 20 Kilometer kamen wir in Premana an. Dieses Dorf liegt 1100 Meter hoch und besteht eigentlich nur aus ganz tollen, kleinen Gassen, die man am liebsten nur mit Wanderstiefeln betritt.

- Im Zentrum Premanigas

- Ein Dorf am Wege
Nun ging es los. Auf einem engen Bergpfad immer höher und in die verlassendste Gegend. Nach einigen Kämpfen ließ sich dann Alexander auch von Helmut in einer Krackse tragen und wir kamen nach ca. einer Stunde in dem Bergdorf Alpe Premaniga an. Das Dorf bestand aus vielleicht sechs bis sieben kleinen, sehr gepflegten Steinhäuschen. Kühe und Ziegen liefen mit Glocken um den Hals herum. Dahinter ein Wasserfall und natürlich Berge - ein Traum. Ein netter Bewohner brachte uns dann noch ein Stück, nachdem uns der Weg von diesen freundlichen Leuten schon erklärt worden war. Ein schöner, anstrengender Abstieg. Gegen 14.00 Uhr waren wir dann doch recht erschöpft wieder in Premana und sind natürlich noch eingekehrt. Bei einem kühlen Getränk und Spaghetti mit Tomatensoße kamen wir wieder zu Kräften und konnten dann noch die schöne Heimfahrt genießen.
Den Abend ließen wir noch recht gemütlich mit Grillen und einigen Gläsern Wein ausklingen.
Ute



