par.png Vollbild Vollbild

Anreise

Montag
7. März 2016

 
|Übersicht|

Fast 24 Stunden auf den Beinen

par.png
__________Paris

Das Wochenende hatten wir genügend Zeit gehabt, die Koffer mit allem Nötigen zu füllen. Trotzdem war die Einhaltung der Ge­wichts­begrenzung kein Problem, denn bei 28°C Tages­tem­peratur braucht man ja keine dicken Sachen. Ansonsten muß man natür­lich alles, was man zu benötigen denkt, dabei haben. Das Taxi stand pünktlichst vor unserer Tür und so fuhren wir um 7.45 Uhr in Richtung Flughafen Tegel. Als wir dort eine Stunde später anlang­ten, wegen des montäglichen Berufsverkehrs dauerte es so lange, waren Günter und Karin noch unterwegs. Roland hatte sich bereit erklärt, die beiden zu chauffieren. Sie brauchten sogar doppelt so lang wie wir.

Die Koffer abgeben, sie wurden gleich bis Havanna durch­gebucht, und nach Paris CDG fliegen, bildeten den Einstieg in den Transatlantikflug. Der Pariser Flugplatz ist riesig und obwohl wir das Terminal nicht zu wechseln brauchten, dauerte es gefühlte zwanzig Minuten Fußweg, bis wir unser geplantes Abfluggate erreichten. Dort mußten wir eine Stunde länger als geplant warten, kamen aber nur eine halbe Stunde verspätet in Havanna an. Der Flug selbst verlief wettertechnisch fast völlig ruhig. Marina hatte uns noch am Sonnabend berichtet, daß sie bei ihrem Flug so ungefähr fünf Stunden durchgeschüttelt worden war. Glück gehabt. Die Verpflegung an Bord war gut und die Plätze, die ich schon am Sonntag belegt hatte, waren nur Günter etwas eng. Die zehn Stunden Flug vertrieben wir uns mit Filmen, Büchern, Zeitungen und Zeitschriften, wenn nicht der Eine oder die Andere wegnickte.

Gegen 19.00 Uhr Ortszeit, nach Überfliegen von Key West, landeten wir weich an unserem Zielort. Die Einreiseprozedur verlief eher zügig nur auf die Koffer mußten wir eine kleine Ewigkeit warten. Die Abholung durch die nette Vertreterin des Reiseveranstalters klappte bestens. Sie übergab uns dem bestellten Taxifahrer. Nach dem Tauschen einiger Euros waren wir auch finanziell gewappnet.

Die nächtliche Autofahrt war ausgesprochen interessant, wenn nicht sogar etwas aben­teu­er­lich. Unser Gefährt sah zwar relativ neu und modern aus, wäre aber in Deutschland nie durch den TÜV gekommen. Es ging ab und an aus unerfindlichen Gründen aus wie diverse Kontrolleuchten von Signaltönen begleitet an, fuhr aber letztendlich doch. Heidi gefiel vor allem, daß die Restdauer der jeweiligen Ampelphase in der entsprechenden Farbe angezeigt wurde. Geschickt den offensichtlich gut bekannten Schlaglöchern ausweichend, brachte uns der Fahrer in die Calle 28 im Stadtbezirk Vedado.

p3080001.jpg
Der silberne Koch
cimg3513.jpg
Zufriedene Ankömmlinge

Gegen 21.00 Uhr waren die Zimmer bezogen und wir brachen auf, noch eine Kleinigkeit zu essen. Der hilfreiche Hausgeist hatte sich anerboten, uns ein Restaurant zu zeigen. Er führte uns zum „Karma” in der Calle 24. Ein silberner Koch rührte mit einer silbernen Kelle zeit­lupenartig in seiner silbernen Bonbonsuppe herum und gab uns eine Kostprobe. Wir aßen und tranken sehr gut. Der gebratene Schellfisch war ebenso lecker wie Karins SalatDias/p3070005.jpg
Salat
. Die Wirts­leute behaupteten, den besten Mojito zu mixen, den man auf Kuba kriegen kann. Da es hier unser erster war, müssen wir das noch prüfen.

¡Buenas noches!

Jost

Valid CSS!