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Garten und Meer

Montag
14. März 2016

 
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Botanischer Garten und erstes Bad im Karibischen Meer

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Brigadeausflug?_______________Beim Frühstück________________Zentraler Salon

Das Frühstück in unserem Hostel „LOLITA” glich erstaunlicher Weise den bisherigen Morgen­mahlzeiten. Saft, Kaffee mit Milch, getoastete Brötchen mit Wurst, Toast mit Rührei und Obst - Guave, Ananas und Papaya - sogar Honig und Marmelade gab es. Wir nah­men das Frühstück im großen Eßzim­mer ein, in dem neben den alter­tüm­lichen Holzmöbeln diverser Nip­pes herumstand.

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Casa Lolita

Gegen 9.30 Uhr machten wir uns per Auto auf den Weg. Zuerst wollten wir uns den Botanischen Garten ansehen. Jost war heute der Fahrer, Günter mit Karte der „Führer”. Nach den ver­schie­denen Reiseführern liegt der Garten ungefähr 17 bis 25 Kilometer östlich von Cien­fue­gos an der Straße nach Trinidad. Guten Mutes nahmen wir Fahrt auf, kamen gut voran durch die vielen Einbahnstraßen der Stadt, und waren bald etwas außerhalb. Danach allerdings mußten wir auf der Straße nach Trinidad eine Kehrtwende machen, da ein Polizist die Sperrung dieser recht guten, das heißt ohne Schlaglöcher versehenen Straße anzeigte.

Es ging dann nochmal hin und her, gleiche Straße zurück - einen Fußgänger nach der Richtung fragend. Jedenfalls fuhren wir dann einfach einem Reisebus hinterher. Nach gefühlten 50 Kilometer ein Schild: tatsächlich sollte es hier zum Botanischen Garten gehen. Rechts ab, der Reisebus fuhr geradeaus weiter, und wir waren wieder falsch. Also zurück, der nächste Abzweig schien der richtige und ja, nach circa 500 Meterein kleines Hinweisschild - Botanischer Garten links.

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Palme_______________________Palme_______________________Palme

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Palme_______________________Termiten?____________________Palme

Jost fuhr hinein, ohne zu halten, an der „Rezeption” vorbei. Hätten wir hier Eintritt zahlen sollen? Auf dem Hauptweg weiter, einigen Kurven folgend, erreichten wir einen aus­ge­wie­senen Parkplatz mit PKW und Touristenbussen. Außerdem gab es hier ein Restaurant - gut für Günni - und Toiletten - gut für uns Frauen. Günter suchte sich auf der Restau­rant­terrasse ein schattiges Plätzchen und wir drei machten uns auf Besichtigungstour, da wir die angekündigten 280 Palmen- und 23 Bambusarten sehen wollten.

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Mangrove?_______________Riesenbambus___________________Bambus oder Palme?

Zwar konnten wir viele Bäume dieser Arten sehen, aber leider waren nirgends Beschrif­tungen zu entdecken. Trotzdem war es toll, zwischen den unterschiedlichen Riesenbambussen und unterschiedlichen Palmenarten hindurch zu laufen und diverse Samen einzusammeln. Nach circa einer Stunde kehrten wir zur Gaststätte zurück, wo wir nach Getränken (Mojito in der Kokosnuß) lechzten. Dermaßen gekühlt erkundeten wir das kleine Gewächshaus und machten uns auf den Weg, die Früchtebäume zu finden. Das mißlang allerdings und bei 30°C hatten wir nach einer weiteren Stunde genug von den vielen Bäumen und Pflanzen.

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Lecker Mojito____________________Heliconia ilustris rubra______Keine Ahnung

Zurück im Restaurant stärkten wir uns mit Lamm, Kaninchen und Fisch sowie natürlich Reis, Salat und fritierten Bananen. Dann verließen wir den „Jardin Botanico da Cienfuegos” und entschlossen uns, einen Badeausflug zur Praya Rancho Luna zu unternehmen. Jost fuhr uns auf Günters Geheiß ca. zehn Kilo­meter zurück in Richtung Cienfuegos, dann wieder Richtung Trinidad -  und oh Wunder - erreichten wir nach ungefähr weiteren zehn Kilometern den gewünschten Strand.

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Blütengeschmückt_____________Livemusik_____________________Stammtisch

Es war inzwischen 15.00 Uhr und wir sahen einen tollen Sandstrand mit Restaurant, Son­nen­schirmen und -liegen. Der obligatorische CuC für den Parkplatz wurde bezahlt, ein Sonnenschirm schnell gefunden und eine Servicekraft (ca. 60 Jahre alter Herr) fragte uns nach unseren Wünschen bezüglich Liege oder Getränk. Beides orderte Günter. Viele Leute waren nicht da, einige verließen bereits den Strand.

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Strandidyll____________________Ab ins Wasser!________________Wunderschön

Wir anderen machten uns, die Frauen nutzten zum Umkleiden den Sanitärbereich, zum Baden fertig und genossen das Schwimmen im Karibischen Meer bei ca. 28°C. Herrlich - das Blau des Meeres, die schönen Wellen, das klare Wasser. Jost probierte seine Schnor­chelausrüstung und berichtete begeistert von seinen Erlebnissen. Anschließend genossen wir die Sonne, lasen und ließen alle fünfe gerade sein. Gegen 17.30 Uhr verließen wir den Strand und erreichten auch in Kürze die Stadt und unser Hotel, Günter konnte Jost zielgerichtet führen.

Nach Dusche und Umziehen machten wir uns auf den Weg, um ein kleines Abendessen einzunehmen. Ein kurzer Fußweg führte uns in die Fußgängerzone. Jost erstand unterwegs noch eine Flasche Rum, die er nun spazierentragen durfte. Es fiel uns schwer, aus dem Angebot der Restaurants eine Wahl zu treffen, zumal gefühlte hundert Werber für die unterschiedlichen Gaststätten Reklame schoben. Jedes Restaurant war das beste! Schluß­endlich fanden wir eine entsprechende Lokalität, aßen eine Kleinigkeit, bestehend aus Steak für die Männer und Omelett für die Frauen. Dazu gab's natürlich Mojito.

Wir saßen zwar draußen auf der Straße, zwei Musiker unterhielten uns mit kubanischen Klängen, aber gemütlich war es nicht! Daher brachen wir gegen 21.00 Uhr auf und nah­men in unserem Hostel, auf dem schönen Balkon noch diverse Absacker - Rum, Cola und Wasser - ein und fielen gegen Mitternacht in einen wunderbaren Schlaf...

Karin

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