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Abreise

Dienstag
3. August 2021

 
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_______Jena

Abstecher nach Jena

Ohne jegliche Unterstützung eines Weckers wurde Heidi um 6.45 Uhr wach. Zum Frühstück gab es alles, was weg mußte. Auf das getoa­stete, selbstgebackene Weißbrot kamen Tomaten mit Manouri. Auch Aprikosenmarmelade harmoniert mit dem Ziegenkäse vortrefflich. Die Kaffeemaschine meldete ihren Bedarf einer Entkalkung nach 16 weiteren Getränkezubereitungen an und eine Entfettungskur wäre auch nicht schlecht. Ich tat ihr den Gefallen.

Das Basilikum fand in Heidi ein offenes Auge und Mitgefühl. Es wurde zu Pesto verarbeitet, wozu ich den Pecorino rieb. Die Balkonpflanzen wurden versorgt und die Zimmerhocker ins Licht getragen, bevor die Rollos der Ostseite heruntergelassen sein würden. Jedenfalls rollten wir nach Beendigung aller Vorbereitungen und Verstauen des Gepäcks um 11.30 Uhr vom Gehöft. Um 15.00 Uhr wollte Heidi möglichst bei ihrer Mutter in der Geriatrie sein.

Da die Fahrtzeit trotz aller Baustellen bei drei Stunden blieb, konnte Heidi das akade­mische Viertel gerade so einhalten. Das Auto stellte ich im Parkhaus der Goethe-Galerie ab, weil dort erstens der aktuelle Regen auch ohne Schirm keine Chance hatte und zweitens der Bratwurststand ausgesprochen nahe stand. Ein Stück Prasselkuchen rundete meinen kleinen Imbiß ab. Gut gelaunt schlenderte ich in Richtung Johannistor, warf einen Blick in den Hof der „Rose”, sprach den dort sitzenden Protagonisten Mut zu und wünschte Ihnen Glück. Auf meinem weiteren Weg in Richtung „Erik's” lief plötzlich Detlef an mir vorbei. „Hallo!” Nach kurzen Informationsaustausch kam ich dann zum Zigar­ren­kauf. Fünf Stück sollten reichen.

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Der Notierende

Der Cappuccino im „Black Bean” war sehr gut und beim erneuten Besuch der Goethe-Galerie erwischte mich Heidi beim Bummeln per Telefon. „Ich habe Hunger!” Da Heidi am Zeiss-Platz stand und ich mich nahe des Zeiss-Projectors befand, hatten wir uns schnell gefunden. „Laß uns zum Marktplatz gehen!” schlug ich vor, denn dort gibt es eine große Ansammlung von Lokalitäten. Das Restaurant „Hanfried” lockte mit Wickelklößen, die man nur selten auf der Karte findet. Hier standen sie zumindest drauf, es gab sie aber trotzdem nicht. Die Sülze mit Bratkartoffeln war aber auch sehr gut und Heidis Brätchen erfüllte die Ansprüche an ein solches, obwohl es halt kein Wickelkloß war. Auf dem Heimweg kauften wir noch von dem Thüringer Gin den Florian so hoch gelobt hatte. Auf dem Balkon würde daraus ein schmackhafter Gintonic entstehen können. Heidi las in den „Möbeln des Teufels” und ich machte mir Notizen fürs Tagebuch des etwas anderen Urlaubs 2021.

Gute Nacht!

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