Deutschland - 4. August 2021
- ____Pleinfeld
Weiter nach Bayern
Nach Frühstück und Aufräumen unserer Anwesenheitspuren machten wir uns auf den Weg zu Gisela, um ihr die gewünschten Dinge inklusive aktueller Tageszeitung vorbei zu bringen. Heute würde sie Besuch von Juliane erhalten. Wir wollten über Stadtroda und Neustadt/Orla direkt in Dittersdorf auf die A9 auffahren. So konnten wir den angedrohten, zähflüssigen Verkehr auf der A4 Um fahren und hatten mehr Abwechslung als auf der Autobahn. Allerdings zwang uns eine Baustelle und die damit verbundene Umleitung zu einem kleinen Schwenk in Richtung Triptis. Ansonsten war die A9 gut zu befahren. Das vormalige zwischen Ziel Kloster Weltenburg verwarfen wir wegen des doch zu großen Umweges zu Gunsten einer Rundwanderung in der Brombacher Seenlandschaft.
- Müllersbursche_________Mäusleins Gartenecke_____________________Mühlenspiel
Ute hatte Heidi von der tollen Bäckerei ist in der Mäusleinsmühle erzählt. Dazu mußten wir in Pleinfeld die B2 verlassen. Nach einem kurzen Stadtrundgang, auf dem wir in Bronze gegossene Pleinfelder Orginale bewundern durften, fuhren wir hinüber zur Bäckerei. Wir hatten Glück, denn Sonntag bis Dienstag ist hier zu. Wir kauften gleich mal drei runde Brote – ein normales, eins mit Gewürzen und ein Sonnenblumenbrot. Dazu kamen noch verschiedene Sorten der verführerischen Hefekuchen und schon wurden 30,-€ über den Ladentisch gereicht.
- Wegweisender Hahn___Mandles Sägemühle_____________________Wasserkraft
Ziemlich genau um 11.00 Uhr starteten wir gleich von hier unsere Runde. Dadurch, daß wir Blaubeeren hier und Himbeeren dort naschten, die Preiselbeeren brauchten noch etwas, und uns ausgiebig am Informationszentrum in und an der Mandlesmühle umsahen, brauchten wir gut zwei Stunden für die sieben Kilometer. Dann schmeckten die Krapfen aber besonders gut. Zuguterletzt kamen wir, erstmals ohne einmal nachtanken zu müssen, gegen 15.30 Uhr in Langenreichen an. Erst kurz vor Meitingen hatte sich die Tankanzeige gemeldet – sehr gut.
Die Fahrt hatte durstig gemacht und so saßen wir zu viert vor dem Haus, tranken ein, zwei Bier und unterhielten uns über vieles und nichts. Nach dem Abendbrot oder Abendfleisch hatte sich Helmut mit seinem Jagdnachbarn verabredet, um einer Wildsau den Kittel über die Ohren zu ziehen. Es war schon interessant, einem Profi bei der Zerlegung eines Wildschweines über die Schulter zu schauen. Außerdem wurde die nächste Verwurstung organisiert. Erst gegen 21.00 Uhr waren wir wieder zurück. Die Schwestern saßen in der Küche bei Gintonic und wir schlossen uns ihnen an.
Gute Nacht!



