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Wohnungs- besichtigung

Sonntag
8. August 2021

 
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Besuch bei Alexander

Anfang wie gestern, nur daß wir Maximilian um 9.00 Uhr ans Frühstück erinnern mußten. Gegen 10.00 Uhr begaben wir uns auf die Wandertour nach Meitingen City. Ute führte uns auf ihrem Lieblingsweg für Wandern und Reiten in Richtung Markt. Wir konnten von oben Deuringers Brandschaden anschauen, der einen Teil des Schweinestalles betraf. Ursache war wohl ein ungünstig abgestellter, nicht vollständig gelöschter Grill gewesen. Schon blöd.

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Wandergruppe gemischt_________Einzelner Wanderknabe____Zwei Schwestern

Die Sonne lachte, als wir an der Lehmgrube der Wertinger Dachziegelfabrik vorbeikamen. Dort begann dann auch der schöne, schmale Waldweg, den Ute nicht nur oftmals mit Helmut sondern auch mit Rebecca gegangen war. Er schlängelt er sich abwechslungsreich am Waldrand entlang, bis wir zur Burg Markt kamen.

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Eher Schlößchen_____________Kirche muß sein______________Ehrfurcht einflößend

Nebenan besitzen die Fuggers ein ansehnliches Häuschen. Von der Burg ist eigentlich nur noch der Bergfried und der Lustturm erhalten geblieben. Trotzdem war es ein lohnender Abstecher. Selbst die Reste der einstigen Burg sahen unten von Markt aus noch beeindruckender aus. Auf dem kombinierten Fuß- und Fahrradweg, der auch für Mofas freigegeben ist, liefen wir in Richtung Meitingen, bis wir auf einen Feldweg ausweichen konnten. Circa 80-90% der an uns vorbeirauschenden Radfahrer hatten ihre Räder mit E-Motoren aufgepimpt - Sonn­tags­fahrer. Unter einem besonders umfänglichen Exemplar konnten wir sogar das Fahrrad stöhnen hören. Ich interpretierte das Knarzen des Gefährts zumindest so. Nach der Unter­querung des Bahnhofs waren wir fast bei Alex angekommen. Sein Auto stand nicht am gewohnten Platz, doch just in diesem Augenblick kam er mit seinen Frühstücksbrötchen angedüst. Da es schon 12.30 Uhr war, schlugen wir vor, zum Mittagessen einzukehren.

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"Am Mittagstisch"

Das Café Contur hatte draußen nix mehr frei und sagte uns nicht wirklich zu. So landeten wir in der „Neuen Post” beziehungsweise in deren Biergarten. Zwischenzeitlich war Alex übrigens noch mit Helmut nach Langenreichen hoch gefahren, um für uns den Rück­trans­port ab zu sichern. Es bediente eine Schul­ka­meraden Veronicas. Satt und zufrie­den konnten wir, wie verabredet, gegen 14.00 Uhr Alex neue Wohnung inspi­zieren. Wohn­küche, Schlafzimmer und Bad bildeten die Wohneinheit, gerade klein genug, um alles Gesuchte auch zu finden. Alexander verwöhnt uns mit Espressi, für die Ute in der Gast­stätte sogar noch Kaffeesahne besorgt hatte. Wir beglückwünschten Alex zur Wohnung, bedankten uns für seine Gastfreundschaft und ließen uns von Helmut heimchauffieren.

Vor der weißen Wand genossen wir die letzte Stunde mit Maximilian, bevor er wieder zurück nach Zürich aufbrach. Das fußballinteressierte Trio von gestern begab sich dann um 17.00 Uhr auf den Meitinger Fußballplatz auf dem um 17.30 Uhr das Spiel zwischen Meitingen und dem Aufsteiger Ziemetshausen angepfiffen wurde. Der Gegner war wohl letztes Jahr souverän aufgestiegen und hatte in den ersten Minuten gleich zwei Riesen­chancen, die vom Pfosten und der eigenen Ungenauigkeit vereitelt worden. Es war, obwohl in der gleichen Klasse wie gestern, ein viel besseres, ansehnlicheres Spiel, bei dem nur die Schiedsrichtercrew abfiel. Vor allem die Direktpassagen der Gäste gefielen, was wiederum Meitingen zu Konterchancen kommen ließ, von denen es eine nutzte. Das zweite Tor kurz vor der Halbzeit war ein Gästegeschenk. Der Rückpaß in die Beine des Mittelstürmers wurde souverän ins Tor gebracht. In der zweiten Halbzeit drehen die Gäste noch einmal auf, bekamen einen zweifelhaften Elfmeter zugesprochen, dessen Verwandlung neue Kräfte freisetzt. Als der Ausgleich fiel und ein Meitinger mit gelb-rot vom Platz mußte, schien das Spiel endgültig zu kippen. Trotzdem wehrten sich die Meitinger nach Kräften und schafften tatsächlich noch den Siegtreffer. Aber Hut ab vor der Leistung der Ziemetshausener.

Den Rest des Abends verbrachten wir wieder vor der weißen Wand. Max war gut zu Hause eingetroffen. Heidi hatte immer noch keine Unterkunft für die nächste Woche gefunden, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Wir bedanken uns für die schöne Zeit. Morgen werden wir nach Zeulenroda fahren und vor Ort in der Touristennformation nach einer Unterkunft fragen.

Gute Nacht!

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