img_20230821_093425 img_20230821_102419 img_20230821_102854 img_20230821_101928 img_20230821_120025 img_20230821_134733 img_20230821_134749 img_20230821_142252 img_20230821_151045 img_20230821_150903 img_20230821_161817 img_20230821_162600 img_20230821_163108 img_20230821_163253

Auch wandern
6,3km

Montag
21. August 2023

 
|Übersicht|
dub.png
___________Dublin

Dublin und Umgebung

Heidi war schon wieder vor dem eigentlichen Weckruf wach. Das Frühstück war für 7.30 Uhr angesetzt, weil wir um 8.30 Uhr in den Tag starten wollten. Auch das Frühstück war opulent ausgestattet. Sogar den laut Petra seltenen Käse gab's in mehreren Varianten. Der Kaffee schmeckte auch sehr gut, wenn man nicht wie ich unaufmerksam schwarzen Tee in die Milch gibt. Aber auch nicht schlecht.



img_20230821_093425
Lions Club?

Wohl gesättigt starteten wir in Richtung Nassau Street, um unsere Stadtführerin einzusammeln. Die eloquente Dame lebt seit sieben Jahren in Dublin, war sehr kommunikativ, hatte aber mehr damit zu tun, den Fahrer auf ihrer Wunschroute zu halten, als ihre angefangenen Sätze zu vollenden. Beides gelang nicht immer. Die zweieinhalb Sunden mit ein, zwei kurzen Fotostopps für uns Touristen war nicht so erquicklich. Zum Glück hatte Petra schon gestern das Meiste fundierter erklärt.


Einzig der Besuch im 7,07 km² Phoenix Park war neu und beeindruckend. Dort residiert neben dem irischen Präsidenten auch der US-Botschafter ausgiebig. Es gibt riesige Sportfelder, gerade abwesende handzahme Rehe und Hirsche und die Wieseimg_20230821_104847
Platz genug ist ja
, die zum Besuch Papst Johannes II. von 1,2 Millionen Gläubigen gefüllt gewesen sein soll.

img_20230821_102419 img_20230821_102854 img_20230821_101928
Es blüht wunderschön____Blumen und Birnen______________Und reichlich Kürbisse

Sehr schön war vor allem der um mauerte ehemalige Wirtschafts- und Blumengarten sowie der Zoo. Immer wieder wurde auf die vorsichtig kreative Interpretation und Umsetzung von Regeln und Gesetzen durch „die Iren” hingewiesen. Als wir dann, wieder in der Nassau Street angekommen waren, in Richtung Marks & Spencer liefen und auf eine Fußgängerampel trafen, interpretierten wir das Rot als Aufforderung, die Aufmerksamkeit beim Überqueren der Straße zu erhöhen. Das funktionierte bestens.

img_20230821_120025
Im Treppenhaus

In Marks & Spencer's Foodroom, dem größten Petra bekannten, kauften wir zwei Brötchen und einen Ziegenkäse für das Mittags Picknick. Also erstmal packten wir die Sachen ein und begaben uns in Richtung der völlig unbesetzten Kassen. Die erzwungene Nutzung des Selfservice ist strikter organisiert als in Deutschland. Sowohl Korb als auch gescannte beziehungsweise ungescannte Waren sind an fest definierten Orten abzulegen. Da das Mohnbrötchen selbst nicht scanbar war, mußte man über das Menü die Warenart, die konkreten Brötchensorte und deren Anzahl eingeben, bevor der Bezahlvorgang an sich erledigt werden konnte. Nur durch die Hilfe eines Angestellten schafften wir das in akzeptabler Zeit. So hatten wir noch Zeit, uns kurz im Marks & Spencer umzuschauen. Die von Heidi gesuchten roten Blusen gab es allerdings nicht.




img_20220724_100613 img_20230821_142252 img_20230821_151045
Kunst im Wald__________Der Devil's Glen_________________Endlich Rast

Um 12.20 Uhr ging's weiter zum Devil's Glen. Den Namen hat das Tal von dem teuflischen Lärm, den der Wasserfall machte, bevor sein Zulauf aufgestaut und so gezähmt wurde. Der Name blieb. Über einen sehr schmalen, asphaltierten und mit Bodenwellen versehenen Waldweg gelangten wir an den Ausgangspunkt unserer Wanderung durchs Teufelstal. Hier war der Waldweg noch Waldweg und angenehm zu begehen. Zum Wasserfall hin liefen wir durch den Wald und rückzu gesellte sich noch der Bach dazu - wildromantische, schöne, zweistündige Wanderung.

img_20230821_161817 img_20230821_162600 img_20230821_163108
Kirche und Turm______________Gruppenbesichtigung__________Friedhofkapelle

Des weiteren stand heute noch der Besuch der Reste des Klosters Glenderlough auf dem Programm. Nach einer weiteren Stunde Busfahrt parkte Jerry, der neue Fahrer den Bus. Der dominierende typische Turm war weithin zu sehen. Vom Kloster selbst ist kaum etwas stehen geblieben. Dafür ist der Friedhof riesig und natürlich alt, so alt, daß schon viele Grabsteine und -kreuze der Anziehungskraft der Erde erlagen. Es gab unendlich viele Fotomotive. Die Schwierigkeit bestand am aufnehmen der selben ohne Fremdtouristen.

Anschließend blieb noch Zeit für ein Bier, das wir im örtlichen Pub einfüllen ließen. Ein weidlich ausgefüllter Tag neigt sich der Rückfahrt zu. Der Stau um Dublin hielt sich in Grenzen und so trafen wir eine Stunde vor dem Abendessen im Hotel ein. Ich nutze die Zeit bis dahin für das Tagebuch fortführen in der Bar. Als Vorspeise wurden heute Gemüsesuppe und Quiche angeboten. Wir wählten nicht die Suppe. Beim Hauptgang blieben wir beim Fisch (Schell-) und ließen die Pute links liegen. Der Nachtisch war von der Zusammenstellung her von gestern, aber die war ja nicht schlecht gewesen. Mit Buchlesen und -schreiben endete der ereignisreiche Tag.

Sleep well!

Valid CSS!