Irland - 24. August 2023
Halbinsel Dingle
Same Procedure as every morning, ein gemütliches Frühstück ist der beste Start in den Tag. Heute würden die Wanderschuhe nicht gebraucht, denn wir würden am Strand auch barfuß gehen können. Es war gerade Ebbe am Inch Beach und der Sand am beeindruckend riesigen Strand so fest, daß Motorräder die Piste nutzten. Hier kann man also mit dem Auto wirklich bis auf den Strand fahren und dort parken. Eine elektronische Anzeige warnte vor dem dortigen Parken bei Flut. Nur warum die integrierte Zeitanzeige auf 22.47 Uhr des Vortages hinwies, blieb unklar.
- Riesiger Strand_________________Kaum Wellen___________Das Wasser kommt zurück
Im Moment war das Wasser etwas abgeebbt. Während des Strandspazierganges hielten wir Ausschau nach originellen Muschelschalen. Heidi hatte einen schmucken Schalensplitter gefunden, wozu wir allerdings kein vollständiges Pendant fanden. Als wir uns vom ersten Trubel rund um den Parkplatz entfernt hatten, hielten Petra, Kerstin und Ralf die Zeit für gekommen, ein Bad zu nehmen. Ich schloß mich Ihnen an. Die mit 16°C gemeldete Wassertemperatur war selbst bei praktisch nicht vorhandenem Wellengang nicht im geringsten unangenehm. Die gefühlte Viertelstunde schwimmend zu verbringen, war eine willkommene Abwechslung. Jetzt gingen wir wirklich barfuß weiter den Strand entlang, bis in etwa das vermutete Zeitlimit für eine pünktliche Rückkehr zum Bus erreicht war.
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- Gasse in Dingle______________Der haut nicht ab_____________Am Hafen
Weiter ging's in Richtung Dingle, einem bunten Hafenstädtchen mit vielen touristischen Shops und einem Supermarkt. Dort holten wir uns Black Pudding als Mittagssnack, etwas Käse und Gebäck als weitere Wegzehrung. In den Shops fanden wir wiederholt nichts Interessantes, so daß uns nur der Besuch eines Pubs blieb. Das zu teilenden Guinness paßte zeitlich genau in den Terminplan.
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- Dunmore Head - der westlichste Punkt des Irischen Festlandes__Der Flötist
Abschließend fuhren wir fotosafarisch auf der Halbinsel herum. Am Blasket's View, im Südwesten der Halbinsel, gab es frischen, hausgebackenen Kuchen, Schmuck und life sogar Flötenmusik, auch auf USB-Stick zum Mitnehmen. Und Dunmore Head lag vor uns in der Sonne.

- Die Küste zu Füßen
Weiter nördlich am Waymont-Aussichtspunkt
Mittig die drei Druiden kam die Natur zu ihrem Recht.
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- Blühende Landschaft__________Ceann Sraithe________________Reflexionen

- Rückfahrt

- Seaform
Auf dem Rückweg hielten wir ein weiteres Mal in Dingle. Wir nahmen unsere Snacks, spazierten am Hafen entlang und bewunderten das Kunstwerk von Joe Neeson. O.K. den Künstler hab ich erst später herausgefunden.
Zum Abendessen kamen wir beide wieder auf die köstliche Meeresfrüchtesuppe zurück und wählten den irischen Rinderbraten beziehungsweise Kabeljau als Hauptgang. Und dann freuten wir uns auf den Folkabend im Pub. Um 9'ish sollte es losgehen. Wir waren so rechtzeitig dort, daß wir einige Leute beim Feierabendbier erleben durften. Es ging ziemlich hoch her. Eine Viertelstunde der Livemusik hielten sie noch durch und verließen dann den gastlichen Ort.
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- Stimmungsvoller Pub__________Irische Musikanten____________Unsere Bank
Zwei Gitarristen unterhielten uns. Ein älterer Ire sicherte sich einen Barstuhl vom Stehbiertisch und setzte sich zu den beiden Musikern. Wie sich zeigte, war das der Solosänger mit einer kräftigen, klaren Stimme. Ein jüngerer Ire mit reichlich Resonanzkörper kam hinzu, warf die Jacke über seinen Hocker und ergänzte das Ensemble um den Backgroundchor. Der Pub hatte sich inzwischen mehr und mehr gefüllt und die Stimmung riß alle mit. Es war ganz doll. Gegen 23.00 Uhr gingen wir mit dem Gros der Truppe zurück zum Hotel, die letzten Schritte von einem Regenschauer begleitet. Am nächsten Tag erfuhren wir von den noch Dortgebliebenen, daß sie mit einem eigenen, deutschen Lied verabschiedet worden waren: „Muß i denn zum Städtele hinaus”.
Sleep well!



