Küstenwanderung
5 km

Freitag
25. August 2023

 
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__________Galway

Cliffs of Moher

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Goodbye Ballybunion

Auch das letzte Frühstück in Kilcooly's Hotel ließ keine Wünsche offen. Heute starten wir wieder um 8.45 Uhr in Richtung Norden. Petra hatte bei Wikingers die Alternative Nutzung der Fähre über den Shannon angefragt, weil wir sonst um die gesamte Mündung des Flusses bis nach Limerick hätten herumfahren müssen. Wir sparten so erheblich Zeit und hatten eine weitere Abwechslung auf unserer Fahrt nach Galway.

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Palmen am Shannon__________Gleich geht's los______________Gegenverkehr

Die Fähre traf fast zeitgleich mit uns ein, so daß es praktisch keine große Wartezeit gab. Auf dem Oberdeck verfolgten wir die zwanzigminütige Überfahrt. Spannend war vor allem, wie sich die Touristen durch die engen Parklücke quetschten und die Busse dabei putzten. In Lahinch durften wir einen kurzen Orts- und Toilettengang einschieben. In der Post kauften wir die ersten vier Briefmarken, die Ansichtskarten gefielen uns nicht. Ich ergänzte noch einen Gang zum Eisladen, der mir eine Tüte Pistazieneis einbrachte. Heidi wollte keins, durfte aber natürlich an meinem Eis teilhaben.

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Cliffs of Moher

Am Besucherzentrum der Cliffs of Moher lief alles wie am Schnürchen. Der freitägliche Besucheransturm hielt sich wohl in Grenzen und so fand Berry sogar noch einen unmittelbar nahen Parkplatz. Jetzt hatten wir zwei Stunden Zeit, die zweihundert Meter steil abfallenden Felswände zu begutachten.

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Unterwegs nach Norden_______Am Pollboy Lookout___________Sichtlich zufrieden

Wir wanderten auf dem gut gesicherten Fußweg nach Norden. Der Untergrund war meist torfig und durch Steinplatten vor schneller Erosion geschützt. Allerdings bleibt nicht jeder auf dem Weg und das sieht man auch. Wir liefen bis zum Pollboy Lookout, wo wir unser Picknick machten. Auf dem Rückweg wurde es etwas voller, aber zumindest heute nicht so voll wie zum Beispiel bei Cinque Terre.

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Höhe O'Brienscher Turm_______Blumige Gegend______________O'Brien's Tower

Ein Hubschrauber flog zu den Araninseln hinüber, die Landung verpaßten wir allerdings. An O'Briens Tower ist immer ein totales Gewusel, denn bis hierher kommt ein jeder, auch wenn er dazu einen Buggy nutzt. Wir liefen noch ein wenig nach Süden, die dortige Sicht zu erkunden. Selbst einige Ausstellungsstücke im Besucherzentrum und ein Filmchen schauten wir uns noch an.

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Pünktlich um 14.00 Uhr fuhren wir weiter. Für 15.00 Uhr war eine Bootsfahrt vom Doolin Pier aus an den Cliffs entlang bis zum Moher Tower an Hags Head gebucht. Es hieß, das Meer sei ruhig. Aber das Fotografieren verlangte schon eine gute Standfestigkeit. Ich saß erst bequem und trocken am Heck in Luv. Als wir dann wendeten, wechselte ich vorsichtshalber ans Oberdeck.

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Wo ist der Turm?_____________Hags Head mit Turm__________Crab Island

Der Kapitän hatte ganz schön aufgedreht und begann nun mit einigen Kommentaren zur Entstehungsgeschichte der zweihundert Meter hohen Felswände. Er fuhr jetzt etwas langsamer, was das Boot aber nicht weniger krängen ließ. Freistehend zu fotografieren gelangt kaum. Es war auch ein bißchen wie eine Walzerbahnfahrt. Die Stunde war schon nach vierzig Minuten vorbei, schade eigentlich.

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Absolut trostlos_________________Ein Hoffnungsschimmer__Und abweisend trotzdem

Das letzte Ziel waren die Burren von Moher. Die Engländer hatten zu Cromwells Zeiten die irischen Adeligen nach dort vertrieben, total unfruchtbare Gegend. Die vielleicht sogar bessere Alternative sollte die Hölle sein. Cromwell wird der Satz „Zu wenige Bäume, jemanden aufzuknüpfen, zu wenig Wasser, jemanden zu ersäufen und zu wenig Erde, jemanden zu verscharren.„ zugeschrieben. Damit war die Gegend vollständig beschrieben.

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Am Wegesrand

Unser neues Hotel für einen One Night Stand in Galway war riesig, laut und ungemütlich also nicht im geringsten mit dem anheimelnden letzten Haus zu Vergleichen. Unser Zimmer war voller Betten und verfügt nur über einen Stuhl. Naja, nur eine Nacht. Das Essen selbst – Salat mit Garnelen, Rinderbraten mit Guinnesssauce und dreierlei Kuchen ohne Kaffee – war durchaus akzeptabel. Aber die Lautstärke im Speisesaal war schon hoch. Am Nachbartisch ging öfter Gläser kaputt. Später schauten wir an der Bar vorbei, um uns einen Drink für die Livemusik zu holen. Die Band war gut, spielte internationale Hits, ließ uns aber nur unsere Gläser leeren und dann zu Bett gehen.

Sleep well!

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