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Diamond Hill
9 km

Sonnabend
26. August 2023

 
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________Castlebar

Connamara Nationalpark

Heute würden wir den Diamond Hill im Connemara Nationalpark erwandern. Dazu mußten wir ordentlich frühstücken. Es war zwar alles vorhanden, wirkte aber irgendwie kärglich auf mich, obwohl auch nachgelegt wurde. Die zwei Kaffeeautomaten am Buffet waren total unterdimensioniert, aber der gespendete Kaffee war absolut gut. Daß dann später eine Waitress mit Kaffeekanne vorbeischaute, hatten wir nicht mehr erwartet. Der Kaffee war nicht ganz so gut. Bestens vorbereitet verließen wir den Speisesaal und glücklich die Bettenburg ob des Aufenthaltsendes.

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Blick nach Norden____________Und nach Süden______________Torfstich

Die Straße zum Nationalpark führte an vielen Seen vorbei und an einem hielten wir für weitere Naturaufnahmen. Aber auch ein frischer Torfstich war zu besichtigen. Nicht mehr weit und wir trafen am Besucherzentrum des Parks ein. Petra fragte beim Personal nach, ob etwas gegen die Erstürmung des Diamond Hills spräche, was nicht der Fall war.

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Kunst im Park________________Wohin das Auge blickt_________Alle zusammen

Jeder konnte sich für eine, mehrere oder keine der vier angebotenen Rundwanderungen entscheiden. Aber nur eine davon führt über den Gipfel. Dort sollte dann auch das Picknick stattfinden. Die Truppe splittete sich nach Wollen und Können auf. Die ersten Meter liefen wir noch gemeinsam, bevor die Varianten zum Tragen kamen. Die Sonne kam noch ab und an heraus und auch die Temperatur und der mäßiger Wind ließen mich im Shirt starten.

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Gut eingepackt__________________Picknick_______________Der Blick zurück

Das änderte sich, als wir bei auffrischendem Wind auf den Gipfelpfad einbogen. Der sollte laut Parkordnung nur aufwärts genutzt werden. Steinplatten pflasterten den Weg oder bildeten die Stufen einer ziemlich langen Treppe. Es gab nur zwei, drei naturbelassene kurze Abschnitte, die sich aber wie die Treppen verhielten. Bequem ging's also bergan, zumindest was den Weg betraf. Nur der Wind nahm stellenweise sehr kräftige Formen an. Ständige Konzentration war gefragt, vor allem wenn die tollen Motive digitalisiert werden sollten. Auf dem Gipfel hab ich kein Kreuz gefunden aber Windschatten für unser Picknick.

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Hat sich doch gelohnt
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Kylemore Abey

Abwärts war der Weg eben so gut ausgebaut und sogar weniger steil gehalten als der Aufstieg – gut für die Gelenke und für nette Unterhaltungen. Alle Gruppenmitglieder trafen wir am Besucherzentrum wieder, um zur Kylemore Abey weiter zu fahren. Nonnen hatten das Anwesen von einem unglücklich verarmten Witwer übernommen und dort eine Schule für „höhere Mädchen” eingerichtet. Diese existiert seit einigen Jahren nicht mehr, aber irgendwie scheinen die Nonnen das Ganze über Wasser zu halten.



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Hübsches Zimmer____________Mondänes Haus_______________Löwin mit Löwe

Als wir dann in Castlebar eintrafen, waren wir von dem neuen Hotel total begeistert. Hier hätten wir es auch länger als eine Nacht ausgehalten. Großzügige Zimmer, eine enorme, dazugehörige Parkanlage mit Minigolfimg_20230826_173519
Weitlich genutzte Anlage
und Grillpavillonimg_20230826_175201
Davor sitzt man auf einer Bank
, mal abgesehen vom Gebäude selbst. Das Abendmenü wurde von Cäsarsalat eröffnet, von schinkenumwickelter Hähnchenbrust weitergeführt und dreierlei Kuchen, wieder mit Kaffee, abgeschlossen. Man merkt den Köchen ihre Bemühung an, aber irische Küche bleibt Irische Küche.

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Vom Grillplatz aus gesehen
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An der Bar

Anschließend zelebrierte Petra erneut theatralischen Fähigkeiten. Sie trug ein Riesenmärchen von Oscar Wilde vor und als Zugabe las sie eine herzerwärmende Geschichte des armen Freundes eines Malers, der gerade den Bettler porträtierte. Als der Maler den Raum verließ, gab der selber Bedürftige dem Modell ein Sovereign. Diese Großherzigkeit erhielt enorm große Anerkennung. Ein letztes Getränk nahmen wir noch mit aufs Zimmer.

Sleep well!




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