Istrien - 12. Mai 2007
Berlin - Prag - Graz
Karin kam kurz nach 7.00 Uhr mit Ihrem Auto auf unseren Hof gefahren. Dann wurde zügig das Auto bepackt, Karins Wagen in die Garage gestellt und um 7.30 Uhr rollten wir vom Hof.
Es ging auf der Autobahn in Richtung Dresden. Aus dicken Wolken fing es an, zu regnen. Immer wenn ich fahre, regnet es. Dafür war die Autobahn schön leer. Zügig kamen wir voran. Um 9.40 Uhr kamen wir an die Grenze zu Tschechien, kauften eine Vignette für 12,-€ und weiter ging es in Richtung Usti nad Labem. Kurz hinter Usti war dann erst einmal Schluss. Es ging nichts mehr. Eine knappe Stunde standen bzw. schlichen wir im Stau über eine Baustelle. Dann ging es weiter Richtung Prag. Nicht ganz leicht, war die Abfahrt nach Prag zu finden. Also mußte nochmal kurz gewendet werden. Hinter Prag fuhren wir weiter auf der Autobahn Richtung Brno, dann weiter auf der Landstraße 38 zur Grenze nach Östereich (Fahrerwechsel Jost gegen 11.30 Uhr). Noch in Tschechien füllten wir den Tank auf. Wir wähnten uns schon in Östereich. Nach der Grenze war wieder einmal eine Pause nötig. In Guntersdorf kehrten wir in eine hübsche Gaststätte ein. Genau zur Kaffeezeit gegen 15.00 Uhr gab es dann Palatschinken mit Marillenkonfitüre oder Eis. Und Jost wollte es lieber herzhaft und bestellte ein Carpaccio. So gesättigt wurde das Lenkrad an Karin weitergegeben. Noch ein Stündchen auf der Landstraße, kurzer Stau gleich hinter Guntersdorf und es ging mit frischer Vignette (7,60€) auf die Autobahn um Wien und immer weiter nach Graz.

- Im Burggarten

- Vor der Oper
Jost wollte unbedingt diese Stadt noch sehen. Gegen 18.15 Uhr rollten wir in Graz ein und es regnete nicht mehr. Ein Hotel war schnell gefunden und nach Bezug der Zimmer ging es gegen 19.00 Uhr auf zur Stadtbesichtigung. Zu Fuß waren wir schnell in der Altstadt, am Opernhaus vorbei zum Dom. Dann zum Sitz der Landesregierung der Steiermark in der alten Burg, noch einen Blick in den sehr schönen Burggarten geworfen und schon war es fast 20.00 Uhr und der Magen begann zu knurren und einen Schluck Wein wollten wir auch probieren. Im Schlösselhof in der Sporgasse 29 kehrten wir in Janis Weininsel ein. Uns wurde ein frisches Schweinsbrüstl mit Bauernbrot wärmstens

- Abendstimmung auf dem Karmeliterplatz

- Bei Janis
empfohlen. Dazu gab es zwei Flaschen Weißwein aus der Steiermark. Es war ein netter Abend und der Grazer oder doch Östereicher Schmäh mit Handkuss und der guten Bewirtung (alles sehr aufmerksam) ließ eine gute Stimmung aufkommen.
Leicht angeschwipst verließen wir das Lokal und liefen die Sporgasse mit sehr schönen alten Häusern hinunter und am Rathaus vorbei - gut von Jost durch die Stadt gelotst - zum Hotel. Um halb Zwölf schon lagen wir im Bett, am nächsten Tag sollte es ja frisch weitergehen.
Heidi


