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Poreč

Sonntag
13. Mai 2007

 
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Ausruhen nach der langen Reise

Zum Frühstück um 8.00 Uhr (alle sind pünktlich) im Hotel "Zur Stadthalle - Johannes" erwartet uns neben einem reichhaltigen Buffet auch auch strahlender Sonnenschein, und auch der Opel ASTRA steht noch unversehrt an der Straße vorm Hotel. Wir stärken uns mit Brötchen, Schinken, Käse, Tomate, Joghurt, Kaffee, Saft etc., packen unsere Siebensachen, bezahlen (72,-€ Doppel-, 49,-€ Einzelzimmer) und starten um 9.05 Uhr zur letzten Etappe zu unserem Ferienhaus in Kroatien.

Jost übernimmt das Steuer und manövriert die Mannschaft souverän durch die Stadt, wobei die Straßenschilder schnell die Richtung ausweisen: Autobahn A9, Richtung Maribor. Maribor passieren wir nach ca. 40 Minuten, kurz vorher haben wir bei Spielfeld Östereichs Land verlassen und Slowenien unseren Besuch aufgedrängt. Wir fahren nach weiteren 140 km an Ljubljana vorbei und kommen auf der teilweise fast autoleeren A1 gut voran. Die Sonne scheint, wir fahren fast ständig durch ein Tal, das am Horizont rechts und links von begrünten Hügeln umgeben ist. Unsere Laune ist dementsprechend mit der Tendenz: steigend! Nach weiteren ca. 100 km auf der A1 in Richtung Koper ist bei Kozina eine Pause angesagt, es ist 11.50 Uhr. Wir tanken (42,-€) trinken den letzten Kaffee, essen Heidis Top-Nusskuchen und nutzten das sehr ordentliche WC. Die Sonne meint es gut mit uns, aber wir sind schließlich im Urlaub.

Weiter geht es die restlichen 40km bis zur kroatischen Grenze über Koper, wo wir die Autobahn verlassen und auf einer neuen Autostraße bis Dragonja, der Grenzstation fahren. Kurzer Blick in die Pässe durch Zoll- und Grenzbeamte SLO + HR's, schon sind wir auf der Halbinsel ISTRIEN. Auf der B9 bis Poreč, Abfahrt NORD - soweit ist es mühelos zu schaffen. Aber dann rechts? - links? Probieren wir beides aus; nun, die Kartenskizze unserer Vermieter verhält sich absolut nicht landschaftsgerecht, was völlig in Ordnung ist, wie uns Tanja Bernik später gestand. Aber mit Josts gutem Orientierungssinn und viel Geduld finden wir unser Ferienhaus und nehmen es gegen 13.30 Uhr nach insgesamt circa 1250km Fahrt ab Berlin in Beschlag. Frau Bernik ist vor Ort (verbringt das Wochenende mit Mann im Nebenhaus, welches erst ab Juni vermietet wird) und erklärt uns die Räumlichkeiten und viele weitere Dinge, nach denen wir fragen oder nicht. Alles in Deutsch, welches sie hervorragend beherrscht, obwohl sie aus Slowenien (Ljubljana) kommt. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Unser Feriendomizil
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kein richtiger Sandstrand
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Poreč hinter Fischerbooten

Wir packen unsere Sachen aus, vertei­len Zimmer und Bier (von der Vermiete­rin), erfrischen uns und genießen die Ruhe und die Sonne auf der Terrasse. Natürlich wollen wir einen ersten Stadt­bummel unter­neh­men, und Geld für die morgigen Früh­stücks­brötchen im Kauf­la­den gleich nebenan (5 Minuten Fuß­weg lt. Jost) brauchen wir auch. Gegen 16.00 Uhr schlagen wir uns hinter unserem Haus in die Natur (Trampel­pfad), um tatsächlich (empfohlen von Frau Bernik) an der Küste heraus zu kommen. Wir laufen am Strand aus Steinen um die Bucht, klares Wasser lädt schon zum Baden ein. Das nehmen wir uns für morgen vor! Nichtmal ein Eis am Buffet können wir kaufen, da wir noch keine Kunas haben. Die be­kom­men wir aber dann völlig unaufgeregt an einem Bank­automaten (max. 2000,- Kunas, was ungefähr 285,-€ ent­spricht). Anschließend müssen wir in einem netten Lokal gleich ein Bierchen "zischen", da uns der Durst plagt. Die Sonne scheint immer noch kräftig, sodaß wir noch einen kleinen Rundgang durch die Altstadt wagen, wo die Souvenier-, Schmuck- und Textilge­schäf­te noch geöffnet sind. In Anbe­tracht des Sonnenstandes beschließen wir, unser Abendessen mit dem Sonnen­untergang zu "würzen" und fin­den ein nettes Restaurant an der Küstenbucht gegenüber von Venedig. Die gegrillten Sardinen Heidis und die Spaghetti mit Muscheln sind sättigend, aber nicht über­durchschnittlich gut. Der Weißwein ist dafür süffig und die Bedienung nett. Die Fotos die wir und weitere deutschsprachige Touris vom Versinken der Sonne im Meer machen (fast, da durch Wolken etwas verhindert) sind kitschig und trotzdem schön. Gesättigt und guter Laune laufen wir zum Ferienhaus zurück, dank Josts Begleitservice ohne Probleme.

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Venezianisches Patrizierhaus
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Sonnenuntergang

Mit einem Grappa aus Josts Taschenflasche und Wasser beenden wir diesen ersten Tag in Poreč auf der Terrasse gegen 23.00 Uhr.

Karin

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