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Das Paradies

Donnerstag
24. Mai 2007

 
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Die Plitwitzer Seen

Heute hieß es früh aufstehen. Der Wecker klingelte bereits halb sieben. Jost machte sich beizeiten auf, um Brötchen und Brot zu kaufen und gegen halb acht gab es Frühstück. Um halb neun stiegen wir ins Auto und es ging los zur Autobahn Richtung Rijeka. Schon nach 70 Minuten erreichten wir durch mehrere Tunnel des Učka-Gebirges und viele hohe Brücken diesen Ort. Weiter auf der Autobahn bis zum Kreuz Bosiljevo (10.40 Uhr) dann die Autobahn nach Süden. Es stellte sich heraus, daß der Weg doch weiter war, als angenommen und sich die Fahrt vont Otočac auf der Landstraße bis zu unserem Ziel ziemlich hinzog. Nach 325 Kilometern und vier Stunden Fahrt kamen wir am Nationalpark an.

Circa 10 Kilometer vor dem Eingang zum Park hielten wir an einem Hotel an der Straße und fragten wegen einer Übernachtung nach. Ein netter österreichischer, junger Mann am Tresen der "Pansion Winnetou" hatte noch genügend Zimmer frei, sodaß wir am Abend dort einchecken könnten. Also ohne große Unterbrechung zum Eingang 1 des Nationalparks, den wir schnell fanden.

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See reiht sich an See

Wir waren froh, nicht in der Saison hier zu sein, denn eine Menge Busse waren auch jetzt im Mai nicht zu übersehen. Nach der langen Fahrt erfrischten wir uns ersteinmal mit einem Capuccino. Dann bezahlten wir den Eintritt (pro Person 110,- Kuna), in welchem auch Boots- und Bahnfahrten mit enthalten sind. Auf einer großen Tafel gab es Vorschläge, wie man sich durch den Park bewegen konnte. Wir wählten die Tour C, die uns vom untersten bis zum obersten See leiten sollte (Dauer 4-6 Stunden). Mit den vielen Hinweisschildern konnten wir uns nicht verlaufen.

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Der erste Eindruck


Schon nach den ersten Minuten bot sich für uns ein herrlicher Blick auf die unteren Seen und einige Wasserfälle (Slap). Wir waren vom Anfang ganz begeistert. So sollte es auch weitergehen. Überall wurde viel fotografiert und es gab Motive im Überfluss. Über hölzerne Stege, immer am Wasser, gelangten wir nach der Besichtigung des größten Wasserfalls zum Picknickplatz und zur Bootsanlegestelle P3. Dort mußten wir dann ersteinmal mit Bier und mitgebrachtem Brot, Käse und Salami Durst und Hunger stillen. Allzuviel Ruhe konnte man nicht genießen, denn einige Schulklassen belagerten lautstark diese große Wiese.

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Direkt am höchsten Wasserfall

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Ein See_____________________Forellen ohne Ende____________Und noch ein See

Um 14.30 Uhr bestiegen wir eines der Elektroboote (die Schulklasse gottseidank das Andere) und fuhren über den herrlich ruhig daliegenden See. Man konnte sich gut einen Indianer, über den See rudernd, vorstellen. Mit vielen "Ahs" und "Ohs" liefen wir, immer ansteigend, von See zu See. Überall Wasserfälle und die Seen grün und blau schimmernd - darin im ganz klaren Wasser unzählige Forellen aller Größe. So könnte man sich das Paradies vorstellen, fast kitschig, so schön.

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Überall sprudelt das Wasser__Gut besuchter Picknickplatz_______Jetzt fahr'n wir über'n See

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Absolut traumhaft

Schon um 16.30 Uhr kamen wir am oberen See und der Bahnhaltestelle (Bus mit Hänger) an. Dort wurde wieder mit einem kühlen Bier der Durst gestillt. Da wir noch Zeit hatten, beschlossen wir, noch ein Stück weiter zu gehen. Dabei konnten wir noch einem Froschkonzert lauschen und bunt blühende Wiesen bewundern.

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Zwei Grazien am Weiher

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Ob es hier Nymphen gibt?
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Selbst im Wasser blüht es

Gegen 17.45 Uhr fanden wir uns an der Bahnhaltestelle ein und mußten noch bis 18.00 Uhr warten, bis der Bus uns und einen Teil einer Reisegruppe aus Kanada (Vancouver) zurück zum Ausgangspunkt fuhr. Von der letzten Station ging es noch circa 15 Minuten zu Fuß zum Eingang 1 - zwischendurch noch herrliche Ausblicke von oben auf die Seen genießend. Sechs Stunden hatten wir an den Seen verbracht und waren stark beeindruckt von der Schönheit dieser Gegend.

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Ein kleiner Musikant
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Blühende Wiesen
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Ein letzter Blick hinab

Nach einem kurzen Einkauf von Postkarten und Wein (wir hatten den herrlichen Traminac gefunden, den wir in Rabač im Restaurant getrunken hatten.) ging es zur "Pansion Winnetou". Schon gegen halb acht saßen wir hungrig am Tisch und bei Bier und Fisch (Karin), Fleischplatte (Jost und Heidi) ließen wir es uns gut gehen. Es wurde noch ein "weicher" Rotwein geordert, Karten geschrieben und müde fielen wir gegen halb zwölf ins Bett.

Heidi

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