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Dritter Anlauf

Sonntag
20. Mai 2007

 
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Der Pfad des Heiligen Simeon

Nur nichts übertreiben, diesmal klingelte der Wecker erst um halbacht. Ein bischen wollten wir diesmal so tun, als ob uns der heilige Simeon egal wäre. Vielleicht würde uns das vor Regen schützen und Sonntag war sicher auch günstig für seine Heiligkeit. So frühstückten wir gemütlich, packten unsere Sachen in den Rucksack - Vollkornbrot mit Käse, Äpfel und Wasser und los ging es Richtung Gračišće.

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Hier beginnt der Wanderweg_______Blick zurück____________________Blick voran

Der Himmel machte einen guten Eindruck. Gegen 10.40 Uhr kamen wir am Ortseingang an der Wandertafel an. Dort wurden die Wanderschuhe angezogen und ein Hinweisschild zeigte auf den Einstieg zur Wanderroute. Kurz vor elf Uhr ginges also los - steil bergab. Nach kurzer Zeit schon kamen wir zur Kapellenruine des Heiligen Simeon. Wanderzeichen waren ausreichend vorhanden (roter Kreis mit weißer Mitte oder rot/weißer Strich), so daß der Weg gut zu finden war. Nach 45 Minuten Abstieg (340 Höhenmeter) stießen wir auf den Weiler Zlepčati, wo uns Hundegebell und ein alter Herr begrüßten. Ein paar Worte wurden gewechselt - den angebotenen Wein lehnten wir dankend ab, noch zu früh und zu warm - und weiter ging es über eine kleine Steinbrücke Richtung Wasserfall Sopot. Etwas umständlich fanden wir auch diesen. Es wurden Fotos gemacht und am Rastplatz eine Picknickpause eingelegt. Es war ja auch schon 12.30 Uhr.

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Von überall zu sehen_____________Ein hübscher Rosenstock__So trocknet man hier das Heu

Dann ging es weiter Richtung Kapelle Maria Magdalena und Kirche des Heiligen Stephan. Vorher fragten wir noch einen Bauern nach dem Weg - nahmen diesmal doch einen Schluck Weißwein aus seiner uns angebotenen Limonadenflasche. Nun hieß es wieder bergauf zu steigen. Die Wolken, welche unseren Abstieg begleitet hatten, waren abgezogen und so wurde uns recht warm. Zuerst kamen wir zu einer kleinen Kapelle mit Friedhof, kurz danach zur Kirche. Dort gab es einen tollen Ausblick über das Land und wie den ganzen Weg schon konnten wir den Campanile und die Kirche von Gračišće sehen. Auch der Rückweg konnte von diesem Standpunkt aus ausgemacht werden. Es gab noch einen Eintrag ins "Gipfelbuch"und Abmarsch nach Gračišće.

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Tröpfelnder Wasserfall_________Wunderschön________________Die Einsamkeit der Kapelle

Nach ca. 1¼ Stunden erreichten wir den Ort und staunten nicht schlecht. Bei unserer Ankunft heute früh standen an dem "Parkplatz" zwei Autos. Jetzt war alles vollgeparkt, auch an den Straßenrändern. Nun waren wir aber neugierig auf den Ort. Also Schuhwechsel und durch das Stadttor in den Ort getreten. Schnell war uns der Grund des Menschenauflaufs klar. An diesem Tag fand das 12. Internationale Harmoniumfestival statt. Also viel Trubel in dem kleinen Ort. Gleich an der ersten Schänke ließen wir uns nieder, erfrischten uns mit Bier und verspeisten jeder eine Portion Cevapčiči vom Grill. Wir schauten uns die Tanzgruppe an und lauschten der Musik. Ein Rundgang durch den Ort führte uns wirklich fast in eine andere Zeit. Vor der Kirche konnten wir noch einen herrlichen Blick in die Weite schweifen lassen.

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Die Medien sind da____________Die Volkstanzgruppe___________Ein ruhiges Eckchen

Die Rückfahrt führte uns an unsere Badestelle und bei einem erfrischenden Bad spülten wir den erwanderten Schweiß wieder ab. Den Abend verbrachten wir auf der Terrasse bei Nudeln mit Gorgonzolasoße und Wein. Selbstverständlich gab es auch wieder eine Bilderschau. Gut müde fielen wir ins Bett.

Heidi

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