Schweiz - 11. Juli 2022
Von und zum Chalet

- Eine Bärenfamilie

- Morgendliche Aussicht"
Heute Nacht hatte sich Ute in den Gemeinschaftsraum zurückgezogen, weil sie mit den Ohrstöpsel nicht zurechtkam und damit unser Schnarchen nicht ertragen konnte.
Nach Morgentoilette und Frühstück brachen wir um halbelf zu unserer ersten Wanderung auf. Von unserem Chalet
Die geniale Lage des Schiir sind wir so zwanzig Minuten bis zur Seilbahnstation Bidmi gelaufen.
Es geht gut bergan, was die Zeit für die anderthalb Kilometer allerdings nicht wirklich erklärt, obwohl, paßt schon. Maximilian schickten wir samt seiner Erkältung per Seilbahn
zur Mägisalp (1710m üNN) hinauf.
- Lustige Gesellschaft___________Der Tisch___________________Käserstatt
Mit kurzzeitiger Verirrung brauchten wir trotzdem nur eine gute Stunde bis wir uns zu Maximilian

Prost Tee! an den Tisch setzen konnten. Eine sehr nette Schweizerin, die vor
zehn Jahren von St. Moritz hierher gezogen war, gab uns einige Tips zu weiteren Wanderstrecken und -zielen. Nachdem wir uns mit einem Bierli gestärkt hatten, nahmen wir die Querung
hinüber zur Käserstatt in Angriff. Die zu überwindenden Höhenmeter schafften
Maximilian. Nach einem weiteren Tee fuhr er für sechs Schweizer Franken (halber Preis) hinunter nach Lischen. Der Mittagsschlaf sollte Maximilians Genesung fördern.
- Die Kinder__________________Durstige Kuh_________________Baumhäuser
Der Rest der Wandergruppe verputzt diverse Portionen Pommes frites, bevor auch Veronika und Christa auf die Seilbahn umgestiegen. Jetzt war schon ein Drittel der Wandergruppe verlustig gegangen. Zum Abstieg begaben wir uns auf den Wanderweg Muggestutz. Der Name ist Programm. Hier im Gebiet Hasliberg wird sehr viel für die kleinsten Wanderer investiert. Spielplätze und Kugelbahnen gibt es richtig viel. Erst kamen wir an einer eingerichteten Jausenstation vorbei, bevor wir ein vollständig eingerichtetes Zwergenhaus bewundern durften. Und auf einen alten Baum waren Puppenhäuser gebaut, vor denen sogar Wäsche zum Trocknen hing.

- "Alles am Wegesrand

- Eine Bärenfamilie
Alex und Florian waren wir zu langsam, da waren wir nur noch vier. Auch diverse Grillstationen, die zum sofortigen Betrieb vorbereitet waren, passierten wir. Die Seilbahnstation Lischen ließen wir rechts liegen und von dort war es nicht mehr weit zum Chalet nur etwas steil, weil wir nicht noch nach Bidmi rüberlaufen wollten.

- Ausruhen auf der Terrasse
Am heutigen Tag hatten zumindest wir dreizehn Kilometer absolviert, wofür wir uns knapp vier Stunden bewegt hatten. Um dreiviertelfünf waren wir wieder im Chalet. Nun mußten noch die Vorräte fürs Abendessen ergänzt werden (Christa, Heidi, Alex). Es war eine allgemeine Kasse installiert worden, in die jeder 100,- SF einzahlte. Die neuen Kartoffeln sahen sehr gut aus und zum Helmutschen Leberkäse sollte es noch ein Spiegelei geben.
Alle Vorbereitungen waren abgeschlossen, wir wollten aber noch auf Annika und Moritz warten. Ihr Chef hatte sie schon früher freigestellt und so war sie schon um drei herum hierher losgefahren. Den geteilten Standort behielten wir natürlich im Blick. Sie kam gut voran, bis sie in Wasserwendi einfuhr. Schließlich fragte sie sich durch und 8.20 Uhr konnten wir Annika in die Arme schließen. Annika suchte sich einen Parkplatz auf der Wiese aus, auf dem der Bus etwas schief stand. Das Abendmahl schmeckte und sättigte absolut. Terrassentisch und -bänke waren neu positioniert worden und dort verbrachten wir den Abend der gegen 23.30 Uhr endete.
Guat Nacht!



