
- _______Dartmouth
Schweiz, Cornwall & Devon - 25. August bis 15. September 2018
Von Strete nach Dartmouth
Sonntagmorgen - ausgeschlafen und erholt deckten wir den Frühstückstisch, oder war das Heidi? Wird wohl so gewesen sein, wie meistens. Aber einmal konnte ich mich vordrängeln und selbst das Frühstück bereiten. Wann das war, kriege ich aber nicht mehr zusammen. Ansonsten sind die Abläufe ziemlich konstant. Es gibt keinen Haferschleim sondern Brötchen oder Toast, auf die dann herzhafte und/oder süße Beläge kommen. Die gestern gekaufte und hier im Dorf hergestellte Orangenmarmelade schmeckt sehr gut.
- Einsamer Baum________________Schöner Strand_______________Hübsches Quartier
Auf der Truhe mit den Gesellschaftsspielen lagen zwei Ordner mit touristischen Hinweisen. Gut, dann laufen wir heut mal nach Dartmouth, da haben wir keine Probleme mit dem Parkplatz wie gestern. Halbelf ging's los. An der Bushaltestelle fragte ich Heidi, ob sie die Badesachen eingepackt hatte. Als sie das verneinte, ging ich nochmal zurück. Dabei traf ich einen Gast aus dem Pub in Arbeitsmontur. Er müsse immer arbeiten, meinte er. Jetzt konnten wir auf den Küstenwanderweg einbiegen. Ein ständiges Auf und Ab führte uns an der Küste entlang.
- Blackpool Sands_______________Heidi mittendrin______________Ein Schiffchen
Unten in Blackpool Sands lud der Strand zum Bade. Ich durfte die Temperatur vortesten. Als Heidi sah, daß ich nicht sofort wieder aus dem Wasser kam, ging auch sie schwimmen. Ich schätzte die Temperatur auf 16-17°C. Dann ging's wieder hinauf.

- Der Kirchhof

- Nicht mehr weit...
In Stoke Fleming besuchten wir die Kirche St. Peter, in der die bunte Orgel
Ein tolles Teil
beeindruckte. Jetzt war es auch nicht mehr weit bis zum Dartmouth Castle.
- Ankunft am Castle_____________Von See aus_________________Wehrhafte Passage
Im Gegensatz zu den
Wanderwegen herrschte dort reges Treiben, wie es immer in Parkplatz Nähe ist. Im Castle Caffé holte ich uns die allzeit willkommenen Cappuccini und ein Stück Kuchen zum
Teilen, das Heidi wieder viel zu süß war. Es gibt halt nur süßen Kuchen. Mit der kleinen, blauen Fähre
Irgendwie vertrauenerweckend ließen wir uns nach Dartmouth bringen – hübsche zehnminütige Tour. Am Hafen
angekommen, stromerten wir noch ein wenig durchs Städtchen. Die meisten Geschäfte hatten geöffnet. Nur der Markt war zu.
- Möwe mit Partner______________Heidi mit Kanone______________Butterwalk Museum
In einem Delikatessengeschäft kauften wir Käse und ein Makrelenpaté. Dies geschah auf der Suche nach dem Postamt, das nach Aussage der etwas herben Ansichtskartenverkäuferin auch am Sonntag bis 20.00 Uhr geöffnet habe. Wir brauchten nämlich noch Briefmarken. Jedenfalls resultierten diese kundenfreundlichen Öffnungszeiten aus der Unterbringung des Postamtes in einer SPAR-Filiale. Das kennen wir doch irgendwoher.
Zurück fuhren wir für 15.- £ mit dem Taxi, denn sonntags fährt der letzte Bus so gegen 14.15 Uhr. In der Woche verkehrt er drei Stunden länger. Unser Taxifahrer outete sich, nachdem er erfahren hatte, daß wir aus Berlin sind, als polnischer Staatsbürger. Er sei in der Nähe von Krakow geboren. Ist schon interessant, wie europäisch England hier ist. Wir ließen uns gleich am Pub absetzen.
Es war zwar erst kurz nach sechs, aber da wir den Tag über immer nur hier und da kleine Snacks zu uns genommen hatten, schien ein zeitiges Abendessen durchaus passend. Unser ständig arbeitender Freund hatte sich auch wieder am Tresen eingefunden. Ja, das Stout trinke er auch immer, das sei gut. Das kann ich bestätigen. Wir setzten uns diesmal direkt ans Fenster, der schon erwähnten Aussicht wegen. Unsere Speisen waren so schmackhaft und trocken wie gestern schon. Heute ließen wir Abhilfe in Form eines Schälchen Olivenöl schaffen. Jetzt waren die Gerichte perfekt. Und morgen ist Schließtag, da werden wir uns was anderes einfallen lassen müssen.
Good night!



