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Ortsbegehungen II

Dienstag
11. September 2018

 
|Übersicht|
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________Exeter

Torquay und Exeter

Heute ist das Wetter etwas sehr feucht, weshalb nicht viel übrig blieb, als weitere Städte zu besuchen. Zuerst wollten wir Torquay und dann noch Exeter einen Besuch abstatten. Wir hatten den Vormittag in der Wohnung verbracht, Tagebuch geschrieben und gelesen, wie üblich, ohne dass der angedrohte Regen auftauchte. Erst als wir gegen Mittag in Richtung Torquay aufbrachen, begann er, als hätte er auf uns gewartet. Er beglei­tete uns aber nur während der Fahrt.

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Das Schwanentor______________Torhaus_____________________Im Torgang

Am Bahnhof fanden wir viel Platz zum Parken. Und dann war auch noch der Parkautomat außer Betrieb. Man könne sich per Handy freikaufen. Was für ein Handy? Kommt gar nicht in die Tüte. Entlang des Bahnhofs gelangten wir auf die Falkland Road, die uns wiederum zum Kingsdrive und damit zum Schwanentor führte. Durch dieses Tor wiederum betritt man das 1196 gegründete, ehemalige Klostergelände. Seit 1930 ist es im Besitz der Stadt und inzwischen ziemlich zerpflückt. Auf dem ehemaligen Kloster- beziehungsweise Guts­ge­lände residieren jetzt ein Rugbyverein, das Riviera International Center, Tennis- und Bowl­plätze sowie das Jungle Minigolf und ein Midigolfplatz. Ein Stückchen öffentlicher Garten ist auch übrig geblieben. Es muß wirklich einmal ein sehr großzügiges Anwesen gewesen sein.

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Der Rugbyplatz_______________Der Park_____________________Bowl am Mittag

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Der Uhrenturm

An der Torrebay entlanglaufend, stach uns zuerst das English Riviera Wheel ins Auge. Zum Riesen­radfahren hatten wir bei diesem Wetter keine Lust. Am Kreisverkehr mit dem Uhrenturm schwenkten wir in die Einkaufsstraße der Stadt, die Torwood Street ein. Einmal rauf und wieder runter gingen wir an den abwechslungslosen Läden entlang. In „The Shack”, dessen Geruch nach abgetrockneten Ciderlachen Heidi eher abschreckte, tranken wir etwas. Der Pub ist etwas höher gelegen, da er an einer parallelansteigenden Gasse liegt. Jedenfalls konnten wir von unserem Fensterplatz aus gut auf die oberen Etagen der gegenüber­liegenden Gebäude schauen. Allesamt sind sie abgeklebt also ungenutzt. Unten flirrt es in den Shops nur so und oben ist Totentanz. Das macht alles einen seltsamen Eindruck. Ach, diese Stadt hat schon bei weitem bessere Zeiten gesehen.

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Kathedrale St. Peter

Gegen 16.00 Uhr hatten wir genug gesehen und fuhren nach Exeter, der Hauptstadt der Grafschaft Devon. Dort soll die Kathedrale St. Peter recht beeindruckend sein. Auch hier hatten wir Glück mit der Parkerei, denn auf dem großen Platz an der Magdalen Street klappte es sofort. Und hier funktionierte auch der Parkautomat. Jetzt hatten wir Hunger bekommen und suchten uns einen Pub. Mit Cider spürten wir das typisch englische Essen hinunter. Die Chips sind meist das Beste.

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Klares Wasser__________________Angenehmes Ambiente___________Zollaus mit Wappen

Anschließend gingen wir hinunter zum Exe. Das ist der Fluss an dem Exeter liegt. Die Schwäne grasten den Untergrund ab und wurden dabei nicht gerade sauberer. Ansonsten ist hier unten alles sehr aufgeräumt. In der Information ließen wir uns einen Stadtplan geben. Hier sieht man auch das Stadtwappen mit dem Motto „Semper Fidelis” am Zollhaus. Elisabeth I. hatte es 1588 vorgeschlagen.

Der alte Hafen gefiel uns gut. Eine Altstadt, die diesen Namen verdient, fanden wir nicht. Hier hatte sich ein Shopping Center breitgemacht. Wir kauften ein paar Lebensmittel und gingen an der Kathedrale vorbei in Richtung Auto. Touristisch gesehen sind nur Hafen und Kathedrale die Highlights dieser Stadt und die haben wir gesehen. Wir fuhren also zurück und machten es uns in unserem Büdchen gemütlich.

Good night!


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