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10. Urlaubstag

Donnerstag
12. Juli 1990

 

Lange nicht gewandert...

Das gestern schon sehr schöne Wetter setzte sich heute fort und begrüßte uns schon am Morgen mit einem wolkenlosen Himmel.So zog's uns um 7.00 Uhr aus den Betten. Nach ausgiebigem Frühstück schafften wir die Tatrabahn um 9.12 Uhr (2 Minuten Verfrühung) ohne wesentliche Tempoerhöhung.

An der Standseilbahn war Hochbetrieb wie noch nie. Man merkt, daß in unserer holden Republik die Ferien begonnen haben. Wir ließen uns jedoch nicht von unserem Plan abbringen und benutzten die Seilbahn ungeahnt schnell. Unsere Wanderung sollte uns heute zur Chata Teryho (2015m) führen. Der Ausgangspunkt war der Hrebienok (1263m). Entlang den sehr schönen Wasserfällen des Studeny Potok gelangten wir zur Chata Kpt. Nalepku. Dort stärkten wir uns an mitgebrachtem Apfelsaft und weiter ging's.

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Das Tal Mala Studena Dolina
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Die Téryho Chata

Das Tal Mlada Studena Dolina ist ausgesprochen schön und der Aufstieg zur Berghütte war gut zu schaffen. Von den fünf in der Karte vermerkten Bergseen entdeckten wir vier. Wir haben auch nicht weiter gesucht. Die Brotzeit war uns wichtiger. Die überhitzte Schokolade kühlten wir im Schnee. Dann mußte ich ersteinmal den Fotoapparat reparieren. Irgendwie hatte Heidi den Film verkehrt zurückgespult.

karte_mini.jpg Der Abstieg verlief glimpflich. Wir genossen die Umgebung und den herum­sitzenden Maximilian. In Stary Smokovec kauften wir noch Hörnchen und Butter und schon ging's heim. Zu Abend aßen wir in „unserer“ Postbar. Und die Kinder scheinen Spaß an den Überraschungen zu finden, denn auch heute haben sie sich ganz alleine geduscht und ihre Zähne geputzt. Wir waren des Lobes voll. Und jetzt ist es schon so dunkel, daß ich kaum noch sehe, was ich schreibe. Prost.





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