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Sonne und Strand

Ostersonntag
24. April 2011

 
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Erster Tag unseres "Badeurlaubs"

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Der einladende Pool

Endlich mal ausschlafen, es gab keine Order zum gemeinsamen Frühstück! Und wir mußten ja nun erstaml erkunden, wo wir gestern im Dunkeln überhautpt gelandet waren... Gegen 8.30 Uhr habe ich meine Tür zur Terrasse geöffnet und davor im Pool badeten schon Hung und Maxi.

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Frühstück am Meer

Ich begab mich zur Rezeption, um mein Frühstück zu bestellen. Und ich durfte, weil ich ja ein Zweibettzimmer belegt und bezahlt habe, auch zwei Mal Frühstück auswählen, also zwei Getränke und zwei Essen (Brot, Butter, Marmelade oder Omelett oder Bratei oder Pancake mit Banane). Ich wählte Spiegelei und Brot sowie Kaffee und Melonensaft. Letzterer war nicht sehr süß, ansonsten genoß ich das Essen hinter dem Pool an den dortigen Tischen, wohin das Frühstück gemäß Wunsch eines jeden Gastes serviert wurde. Mit Blick auf das Meer und den Pool, bei herrlichem Son­nen­schein und ca. 28°C gesellten sich auch Heid und Jost, Hung und Maxi und etwas später auch Florian und Katja dazu. Wer von den regulär zu bestellenden Frühstücksessen nicht satt wurde, bestellte sich ein weiteres, bei den "Wahnsinnspreisen" war das kein Problem.

Im Übrigen hatten die Schneidersleut' bereits vor dem Frühstück ein Bad im Meer genommen (ca. 28°C), und ich nahm mir vor, es ihnen am morgigen Tag gleich zu tun. Daraus wurde übrigens nix, aber dazu morgen mehr...

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Das morgendliche Bad
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Mein Zimmer

Wir waren, gesättigt und die Sonne genießend, sehr angetan von dem Resort "Sunrise". Zwischen der Straße - wo etwas zurückgesetzt der Tresen eingerichtet war mit einigen Tischen und Stühlen davor als Restaurant - und Meer gab es einen ca. 10x15 Meter großen Pool, der wiederum rechts und links von Bungalows umgeben war. Diese waren mit großen Zimmern mit Bad ausgestattet und hatten große Glasfenster bzw. Glasschiebetüren in Richtung Pool. Alles war sehr sauber und ordentlich. Die Betreiber, alles in Familie, hatten genügend Leute, die man ständig fegen, die Palmen und Pflanzen sprengen und eben reinigen sah (Zimmer, Liegenauflagen, Matratzen!). Es gab auch nur ca. 15 Zimmer, die nicht alle belegt waren. Damit waren auch die Liegen am Pool nie alle besetzt. Also insgesamt waren wir über unsere Auswahl sehr erfreut.

Ja, Heidi, Jost und ich wollten dann erst mal einen Erkundungsgang durch den Ort machen. Der Rest war bereits gedanklich mit den Mopeds unterwegs, was er dann auch fix umsetzte.

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Auf der neuen Straße_________Einladung zum Osterwasser_______Querfeldein

Gegen 10.30 Uhr haben wir uns also zu Fuß bei doch schon ziemlicher Hitze auf den Weg gemacht. Solche Idee hat dort übrigens niemand, wir haben nur wenig Leute auf der Hauptstraße von Mui Ne gesehen. Rechts und links gab es Reisebüros, Souveniershops, Bekleidungsläden, Hotels, Resorts, Lebensmittelgeschäfte und Restaurants. Die Hotels lagen natürlich eher auf der Meeresseite und die Restaurants direkt an der Straße, wo der Verkehr (am Abend vor allem) boomt. Nun ja, andere Länder - andere Sitten. Am meisten überrascht waren wir über die Werbung überall, allerdings auch oft in kyrillischen Buchstaben. Hier müssen die Russen also schon groß Einzug gehalten haben!

Jost fand auch einen "klimatisierten" Geldautomaten, ich konnte in einem Kleider- bzw. Damenmodengeschäft meine Euros tauschen, und Heidi entschloß sich, in eben diesem Laden einen Rock und ein Shirt nähen zu lassen (Fertigstellungstermin: nächster Tag 19.00 Uhr). Bei gefühlten 35°C ließ sie Maß nehmen - wir waren dann aber froh, daß wir nach 40 Minuten wieder raus konnten aus dem Laden! Weiter ging es in einen Souveniershop, riesengroß, um einige Dinge und noch ein paar Ansichtskarten (ohne Marken, die waren alle) zu kaufen.

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Überall Kite Surfer

Nun wollten wir aber was trinken und am Strand zurücklaufen. Einen Zugang zum Meer fanden wir nur über eine Hotelanlage, sehr edel, eine Schweizer Bungalowanlage, das war auch sehenswert. Am Strand konnten wir weniger Badende, dafür viele Kite Surfer sehen, was auch sehr interessant war. Es gab eine Menge Kite Schulen, aber relativ wenige Restaurants. Wir hatten aber Durst, und wurden auch irgendwann fündig, wo wir dann mit kaltem Bier und süßem Melonensaft auf Eis den Durst stillen konnten.

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Unterwasserkarate
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Katja mit Bart

Zurück am Strand waren wir, schneller als gedacht, in unserem Resort angelangt. Und genossen dort den Nachmittag am Pool, enterten uns Liegen und schrieben Karten, Tagebuch, rätselten, badeten, schliefen, cremten wiederholt mit Sonnenmilch und ließen es uns gutgehen - mit Kaffee, Bier und Eis.

Gegen 18.00 Uhr, nach ausgiebigem Bad und Dusche, machten wir uns auf den Weg, unseren Hunger zu stillen. Wir gingen in die andere Richtung als am Morgen und hofften, bei der großen Auswahl schnell etwas am Meer zu finden. Das gelang uns schon nach zehn Minuten. Zum "Chez Nina" mußte man ein paar Schritte zum Meer laufen, an Palmen und ein paar Bungalows vorbei. Auf einer Holzterrasse nahmen wir an einem der zehn Tische platz. Ein einziger war noch besetzt. Warum nur, war das Essen nicht gut? Wir wählten aus einer guten Karte typische vietnamesische Speisen und wurden nicht enttäuscht. Alles mundete vorzüglich.

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Stockfinstere Nacht
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Ein köstliches Mahl

Als der Rest unserer Truppe anrief, beorderten wir sie zu uns, und nach weiteren drei Telefonaten gelangten sie auch tatsächlich zu uns. Nun ja, es war inzwischen auch stockdunkel. Das war etwas schade, weil der Blick aufs Meer nur noch ein paar Lichter am Horizont zuließ, wir vermuteten Ölinseln oder Schiffe... Jedenfalls schmeckte auch unseren jungen Leuten das hiesige Essen und alle waren zufrieden.

Beim Gang ins Hotel überlegten wir, ob wir nicht am nächsten Morgen die bekannten Sanddünen besuchen wollten. Gegen 21.50 Uhr trafen wir im Resort ein und Jost fragte an der Rezeption nach, ob so ein Ausflug buchbar wäre. Kein Problem - am nächsten Morgen würde uns jemand um 4.30 Uhr (!!!) abholen und uns diese Sehens­würdigkeiten mit dem Jeep zeigen, Kostenpunkt 9 $ pro Person. Wir waren überrascht über die Zeit, sagten dann aber zu, einmalige Chance. Später fragten wir auch Maxi und Hung sowie Flori und Katja, ob sie mitwollen. Aber nur Maxi und Hung waren nach langer Besprechungszeit zu überzeugen, mitzukommen. Jedenfalls gingen wir im Angesicht der recht kurzen Nacht (4.05 Uhr Weckerklingeln) bereits gegen 23.00 Uhr zu Bett und waren natürlich trotzdem geschafft vom vielen Schaffen: Baden im Wasser und im Schatten...

Karin

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