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Mui Ne

Sonnabend
23. April 2011

 
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Umzug nach Mui Ne

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Um 5.58 Uhr vorm Hotel_______In der Wartehalle_____________Jetzt geht's los

Heute ist wieder ein Reisetag. Schon um 5.10 Uhr half uns der Wecker geräuschvoll aus dem Schlaf. Um 6.00 Uhr würde unser über Sinh Café organisiertes Taxi zum Flughafen von Da Nang vor dem Hotel stehen. Da es um diese nachtschlafende Zeit noch kein Frühstück gibt, hatte uns das Hotel Marschverpflegung versprochen. Die sieben Lunchpakete standen an der Rezeption bereit. Nachdem wir ausgecheckt und unsere Pässe ausgehändigt bekommen hatten, verstauten wir unser Gepäck in dem Kleinbus. Standesgemäß stiegen Hung und Maximilian als letzte zu. Und auf ging's. Um 8.30 Uhr sollte das Flugzeug starten und es würde sicher nicht auf uns warten. Zügig und problemlos kamen wir nach Da Nang. Die 30 Kilometer legten wir in einer guten halben Stunde zurück. Für das Einchecken lassen sich die Beamten ausgiebig Zeit, die wir für das Einsacken der Rucksäcke nutzen. Anschließend blieb genügend Zeit, in einem Bistro die Verpflegungstüten zu plündern. Den Café kauften wir noch zu. Freundlicher­weise nahmen uns die Angestellten sogar den anfallenden Müll ab. Es klappte also wieder alles bestens.

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Sinkflug über Saigon_________Wer fotografiert?_____________Hier geht's ab

Für die ungefähr 600 Kilometer nach Saigon brauchten wir 70 Minuten. Wir landeten also um 9:40 Uhr und kamen dann auch zügig zu unserem Gepäck. Zwei Taxi brachten den ganzen Tross direkt zum Sinh-Tourist-Büro http://images.diadiem.com/Images_SaiGon/Business_Card_Original/De_Tham/8385068_frenchdeli_1.jpg
Die Adresse
, von wo aus um 15.00 Uhr der Bus nach Mui Ne abfahren sollte. Da standen wir nun mit der ganzen Bagage und hatten noch gut vier Stunden Zeit einen ersten Blick auf Ho-Chi-Min-Stadt zu werfen und uns Hotelzimmer für die letzte Nacht zu reservieren. Zum Glück waren wir fast die Einzigen, die nach der Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung in dem modernen Büro fragten. Als wir unsere 16 belastenden Gepäckstücke abgestellt hatten, gingen wir erstmal in das Café nebenan und stärkten uns. Um 14.30 Uhr sollten wir zum Einchecken wieder am Büro sein. Das Café schien uns dafür nicht der rechte Ort zu sein, um nach Zimmern zu fragen. In einer Parallelstraße starteten wir einen neuen Versuch. Als die Jungs nach dem Begutachten der Zimmer wieder herunter kamen, schüttelten sie nur mit dem Kopf. Letztendlich buchten wir doch in dem Hotel an der Ecke der De Tham Street. Allein schon die klimatisierte Lobby machte einen guten Eindruck und die Zimmer entsprachen hier unseren Ansprüchen.

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Am Ben-Thanh-Markt

Nach erfüllter Pflicht konnten wir uns nun der Kür zuwenden, der City Saigons. Der Verkehr in Saigon ist wieder etwas anderes als in Hanoi. Zum einen sind die Straßen breiter und zum anderen sind viel mehr Autos unterwegs. Nicht daß sie die Mopeds übertrumpfen würden, aber sie fahren doch zügiger, was auch auf den restlichen Verkehr abfärbt. Am Markt trennten sich die Wege von Jüngeren und Älteren. Die konsumtechnischen Interessen sind einfach verschiedene. Wir umkreisten ersteinmal die Markthalle. Ein typischer Brillenvertreter der Straßenverkäuferzunft versuchte, bei mir ein, zwei oder gar drei Sonnenbrillen an den Mann zu bringen. Da ich aber schon über eine solche verfügte, ließ ich mich nicht erweichen. Sein letzter Versuch hätte mich 80.000 Dong für drei Sonnenbrillen gekostet. Aber ich wollte schließlich selbst keinen Laden eröffnen. Schließlich ließen wir uns in einem Restaurant nieder, um zu Mittag zu essen. Wir wählten eine Mischung verschiedener Frühlingsrollen. Eine Sorte schmeckte besser als die andere. Das schönste aber war, daß wir uns frische Frühlingsrollen selber wickeln durften. Dreieckige Reisblätter füllte jeder nach seinem Gusto mit den beiliegenden Zutaten. Und die Dips waren köstlich, sie vollendeten die Geschmacksfülle.

Pünktlich holten wir unser Gepäck aus der Aufbewahrungsecke ab und vergalten die Beaufsichtigung mit einem monetären Dankeschön. Jetzt hieß es, uns und das Gepäck einzuchecken. Einige der Reisegruppenmitglieder hatten inzwischen schon so viel eingekauft, daß außer dem obligatorischen Handgepäck und einem Rucksack pro Nase diverse Reisetaschen verfrachtet werden mußten. Bisher hatten wir mit der Anzahl der Gepäckstücke nie Probleme gehabt. Hier wurden wir darauf hingewiesen, daß normalerweise nur der Transport eines Gepäckstückes pro Reisenden im Ticket enthalten ist. Ho-Chi-Min-Stadt ist da eben schon weiter. Alle Säcke und Taschen wurden wie am Flughafen mit Aufklebern versehen und erst dann verstaut. So können wenigstens keine Verwechselungen auftreten.

Schlag 15.00 Uhr verließ der Bus und damit auch wir die De Tham Street in Richtung Mui Ne. Die Fahrt in Richtung Nordost erfolgte ausschließlich über Landstraßen an deren Rändern immer wieder Hängematten in großer Zahl auf Gäste warteten. Wir vermuteten, daß es sich um Raststätten mit Liegemöglichkeit und Beköstigung handeln könnte. Wenn's hier in den nächsten Wochen richtig heiß wird, kann man die größte Mittagshitze wenigstens bequem abhängen. In vielen Dörfern konnten wir das Schmücken der christlichen Kirchen für das Osterfest im Vorbeihuschen beobachten. Hier wird viel Wert auf Farbe und entsprechende Beleuchtung gelegt, so daß wir auch nach dem Dunkelwerden unsere Freude an den Kirchen hatten.

Schon um 20.15 Uhr trafen wir, nachdem schon einige Mitreisende an ihren Zielhotels ausgestiegen waren, im Sunrise Resort ein. Das Gepäck wurde zügig in die zugewiesenen Zimmer verteilt, bevor wir einen ersten Blick auf das Südchinesische Meer warfen. Direkt vor der Anlage brandete es zwar lautstark, viel zu sehen war durch die Schwärze der Nacht allerdings nicht. Was mich ein wenig irritierte, waren die vielen Lichter in der Ferne. Eigentlich sah das Meer eher wie ein große Bucht aus oder sollten das wirklich alles Fischerboote sein? Morgen werden wir es sehen.

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Leckerste Speisen

Aber jetzt hatten wir erst einmal Hunger. Die Chefin des Resorts empfahl uns ein ungefähr 400 Meter entfernt liegendes, vietnamesisches Fischrestaurant, das wir umgehend aufsuchten. Die Speisekarte ließ keine Wünsche offen und so schwelgten wir in Varianten von Meeresfrüchten und ähnlichem Getier. Sehr schmackhaft! Dazu kühles Bier, was will man mehr? Satt und zufrieden trudelten wir noch vor Mitternacht in unserer Anlage ein. Ein Schlummertrunk würde diesen anstrengenden Tag gewiß zu einem einschläfernden Ende führen. Und bei immer noch 33°C würden die Klimaanlagen uns in den Schlaf summen.

Jost

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