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Abflug

Donnerstag
28. April 2011

 
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Adieu Vietnam

Karin war ganz begeistert, Frühstück erst um 9.00 Uhr, da kann man endlich mal ausschlafen. Auch wenn es bis zum letzten Tag dauerte. Wir genossen die Suppe zum Frühstück und die anderen Köstlichkeiten des Frühstücksbüfets. Anschließend hieß es, die Koffer oder besser Rucksäcke packen, denn bis 12.00 Uhr mußten wir ausgecheckt haben. Das Reisegepäck konnten wir noch bis zur Fahrt zum Flughafen im Hotel deponieren.

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Erledigter Abwasch___________________Starker Mann_________________Kokosnussdrink

Gegen 11.00 Uhr hatten wir alle Abreisevorbereitungen abgeschlossen und begaben uns noch einmal ins Städtchen. Mal sehen, was es noch so zu sehen gibt. Am Markt vorbei - aufmerksame, uniformierte Touristenhelfer brachten uns über die Straße! - gingen wir in Richtung Wiedervereinigungsmuseum. Auf dem Weg dorthin fielen wir erneut auf den Tragestangentrick herein. "Starker Mann, Du tragen Stange, Foto machen." Nach der Aktion fiel ihm dann ein, daß er zufällig ganz leckere, gekühlte Trinkkokosnüsse dabei habe, die er uns gern verkaufen würde. Na gut, bei knapp 40°C tut jede Erfischung gut. Am Wiedervereinigungsmuseum angekommen bedeutete man uns, daß nun Mittagspause sei und das Museum somit nicht geöffnet habe. Aber das Ho-Chi-Min-Museum sei über Mittag offen, immerhin.

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Kriegsgerät
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Das Museeumsgebäude

Und tatsächlich waren fast alle Türen und Fenster weit geöffnet, da das alte Gebäude ohne Klimaanlage auskommen muß. Innen werden Ausstellungsstücke aus mehreren Jahrhunderten gezeigt, wobei der Schwerpunkt auf dem Vietnam- und dem anschließenden Bürgerkrieg liegt. Interessant war der Besuch aber auf jeden Fall.

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Platz vor dem Markt
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Nach dem Einkauf

Nach so viel Kultur begaben wir uns wieder zum Markt, wo wir unsere restlichen Gelder verbraten wollten. Die großen Rucksäcke von North Face waren für 15,-€ zu haben. Da waren sogar noch eine Bauchtasche und ein Tagesrucksack dabei. In einem gut klimatisierten, japanischen Restaurant stillten wir unseren individuellen Durst. Nun konnte es mit den "Resteinkäufen" weitergehen. Mitten im Geschenkekauf tauchte plötzlich Maximilian an Heidis Seite auf. "Was wollen die für den Schmuck haben? Biete die Hälfte!" Und tatsächlich es klappte. Beate wird sich bestimmt über die Perlenkette nebst Ohrsteckern freuen, und Gisela erst.

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Leckerste Rollen___________________Warten auf die Taxis_________Einchecken

Langsam begannen unsere Mägen, ihr recht auf Versorgung einzuknurren. Gegenüber unserem Hotel ließen wir uns im "Allez Boo" nieder. Da werden wir nachher nicht mehr so weite Wege bewältigen müssen. Das Essen war zwar etwas teurer als gewöhnlich aber es war auch wirklich sehr schmackhaft. Kurz nach 16.00 Uhr trafen wir wieder im Hotel ein, um unsere sieben Sachen zu schnappen und uns zum Flughafen fahren zu lassen. Die netten Angestellten riefen uns zwei Taxis herbei, die sich dann aber auf der Fahrt zum Flughafen aus den Augen verloren. Da wir ersteinmal nach Hanoi fliegen mußten, bat ich den Taxifahrer, uns am Inlandsterminal abzusetzen. Ich rief noch Hung an, um ihn auf diesen Umstand hinzuweisen. Es nutzte jedoch nicht, die Jugend kam erstmal am internationalen Terminal an. Gottseidank waren sie noch nicht aus dem Taxi ausgestiegen und sie konnten sich an unsere Position chauffieren lassen. Alles nicht so einfach. Ich erkundigte mich nach den Möglichkeiten, das Gepäck gleich bis Frankfurt einzuchecken. Das ginge nicht, meinte eine Dame am Sperrgutschalter. Na erstmal alles wieder einsacken und gut mit Klebeband transportschädenresistent verkleben. "Sie fliegen ja bis Frankfurt, da müssen Sie dort drüben einchecken, damit das Gepäck auch dort ankommt." Es geht also doch.

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Junges Gemüse
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Auf dem Weg nach Frankfurt

Die Sicherheitskontrolle des Handgepäcks verlief routinemäßig. Und das war für Karins Schweizer Card das Urteil, in Ho Chi Min Stadt zu verbleiben. Traurig, traurig. Bis zum Abflug hatten wir noch etwas Zeit, die Katja für einen Gemüsedrink nutzte. Der sah wirklich sehr interessant aus, wäre aber nichts für mich. Der Flug dauerte knapp zwei Stunden. In Hanoi begleitete uns eine Servicefee zum internationalen Terminal. Nach einer erneuten, ausgiebigen Passkontrolle stiegen wir um 23.10 Uhr ins Flugzeug nach Frankfurt. Das Abendessen war wieder sehr gut. Die meiste Zeit des zwölfstündigen Fluges verschliefen wir. Ein letztes Frühstück und schon waren wir wieder in Deutschland.

Jost


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