Vietnam - 27. April 2011
Adieu Südchinesisches Meer

- Das Frühstück
Die Sonne und das Meer erwarten uns zum abschließenden Bade. Wir genießen dieses letzte Bad im noch kitesurferfreien Meer. Von Tag zu Tag wird es wärmer und so ist das erfrischende und den Appetit anregende Bad der beste Start in den Tag. Das leckere Bananenomelett gibt uns Kraft für die Rückfahrt nach Ho-Chi-Minh-Stadt und der Kaffee weckt alle eventuell doch noch dösenden Körperfunktionen. Nach den letzten körperhygienischen Maßnahmen checken wir aus.
- Ein kleiner Bus___________________Aus des Fahrers Sicht___________Zuckerrohrfliege
Pünktlich um 9.15 Uhr fährt der Bus vor unserem Ressort vor. Als letzte steigen Maximilian und Hung zu. Sie können sich schlecht von der schönen Anlage trennen. Die viereinhalbstündige Fahrt wurde nur von dem obligatorischen Halt an einem Supermarkt unterbrochen. Florian kaufte auf Hungs Empfehlung hin frische Zuckerrohrteile. Genußvoll wurden sie ausgekaut. Erst säumen kleine und große Drachenfruchtplantagen und dann sonnenbeschirmte Hängematten kilometerlang die Landstraße. Letztere laden die gestreßten Kraftfahrer zum Ausruhen ein, was bei dieser Hitze sicher eine Verführung ist.
- Page mit Gepäck___________________Alles vom Feinsten___________Zimmer mit Strohhut
Wir kamen jedenfalls wohlbehalten kurz vor 14.00 Uhr direkt am Sinh-Tourist-Büro an. Das Hotel mit den vorbestellten Zimmern lag zum Glück nur gut 100 Meter entfernt, denn die Hitze (36°C) und die Anstrengung des Gepäcktragens prallten an der Hoteltür ab. In der bestens temperierten Lobby wurde das Gepäck vom Personal übernommen und auf die Zimmer gebracht.
- Rollen aller Art___________________Desserts en Masse___________Das Abendmahl
Erfrischt und erholt brachen wir eine Stunde später auf, durch die Stadt zu bummeln. Die Jugend ging wieder ihre eigenen Wege und wir mieden die Markthalle. Gegen 16.00 Uhr wollten wir uns im "Quan An Ngon" (Pasteur Street 160) treffen über das wir im Reiseführer gelesen hatten. Jemand war auf die Idee gekommen, die besten Spuppenküchenköche unter einem Dach zu vereinigen. Jeder Koch hat seine eigene "Küche", seine eigenen Stärken und Speisen. Und von allem kann man sich aussuchen, was man glaubt, zu mögen. Es war auch alles sehr schmackhaft und toll angerichtet. Wir hatten eine gute Wahl getroffen. Dann trennten sich wieder unsere Wege. Wir Älteren umkreisten die Kirche Notre Dame, schauten uns die Oper und das Rathaus von draußen an und flanierten die Catinat Street in Richtung Saigon-Fluß entlang. Inzwischen war es dunkel geworden und die grell beleuchteten Passagierschiffe kamen bestens zur Geltung.
- Notre Dame______________Die Oper___________________Das Rathaus

- Ein Feuerwerk an Schiff
Nach einem kurzen Stück Uferpromenade wollten wir langsam in Richtung Hotel abbiegen. Dazu mußten wir wieder die sechsspurige Straße queren. Nach einer kurzen Konzentrationsphase, auch Mutschöpfungsphase genannt, schlenderten wir los und erreichten den rettenden Bürgersteig wohlbehalten - wunderbar. Irgendwo am alten Markt kauften wir Kaffee für daheim. Die Auswahl war riesig und die Preise ungefähr doppelt so hoch wie in Hanoi. Aber egal, hier war unsere letzte Chance. Anschließend suchten wir uns ein Plätzchen im RG Pub, einer klimatisierten Sportsbar im Souterain. Nachdem wir die lauten Sportsrhythmen hatten dämpfen lassen, ließ es sich aushalten.
Ist das heute nicht unser letzter Abend hier? Wir nahmen Kontakt mit dem anderen Teil der Reisegruppe auf und trafen uns schließlich vor einem mehrstöckigen Wirtshaus. Im dritten Stock fanden wir auch endlich einen Tisch, an dem wir uns niederließen. Die arme Bedienung mußte unsere Bestellung nun entsprechend die Wendeltreppe hinaufschaffen. Also beweglich müssen die Leute hier in hohem Maße sein. Bei diversen Cocktails und Bier ließen wir den Urlaub gemütlich ausklingen. Morgen werden wir uns am Nachmittag auf den Heimweg machen.
Jost



