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Monkey Island

Donnerstag
14. April 2011

 
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Die Halong Bucht

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Selbst die Crew ist müde

Katjas Wecker entreißt uns heut um 6.40 Uhr den Betten unserer Kajüte. Es wird ab 7.15 Uhr das Frühstück on board gereicht, da für heut bereits ab 8.00 Uhr zur Weiterreise aufgerufen wurde. Es geht nach kurzer Zeitverzögerung mit dem Beiboot des Hauptschiffes zum Anleger der Insel Cat Ba.







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Rost allüberall___________________Der Fahrradcorso________________In der Krankenhaushöhle

Ein hier bereit stehender Bus fährt alle Reisenden und deren Gepäck zum Cat Ba-Nationalpark. Dort stehen folgende Betätigungsfelder zur Auswahl: 1.) Radfahren; 2.) Wandern; 3.) Schmettelinge fangen. Die dritte Möglichkeit fand nicht das allgemeine Interesse und war wohl eher als Gag gedacht. So teilte sich die Reisegruppe unter den Punkten 1 und 2 auf. Während die Eltern und Karin wandern, wenden sich Katja, Hung, Max und ich dem Radeln zu. Die Damen erhielten die wesentlich besser erhaltenen Damenräder, die Herren der Schöpfung dürfen sich mit sehr wartungsintensiven Mountainbikes herumschlagen. Einem Kanadier fällt auf dem Weg ein Pedal ab, ich darf nicht schalten (Gangschaltung) und nur eine der beiden vorhandenen Bremsen benutzen. Die restlichen Mängel fallen nicht so stark zu Buche. Auf halber Strecke können Säfte und Bier, alles schön kalt, genossen werden. Die Mädels besuchen noch die Quan Y Grotte, ein sozusagen bombensicheres Hospital.

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Der Turm wird geentert______________Wildnis pur________________________Der verrottende Turm

Während die Jugendlichen mit abenteuerlichen Fahrrädern die Insel erkundeten, wanderten wir unter ortskundiger Führung einer jungen Frau zum hiesigen Aussichtsturm. Der Aufstieg zum Turm war zwar nicht schwer, aber das feuchtwarme Klima der Insel trieb mir den Schweiß auf die Stirn. Der Turm sah auch nicht sonderlich vertrauenserweckend aus. Über die rostzerfressene alte Leiter war einfach eine neue gelegt worden. Einige Touristen weigerten sich strikt, den Turm zu besteigen. Dabei hat man eine ganz tolle Aussicht von dort oben. Das Schild, das darauf hinweist, dass maximal fünf Personen gleichzeitig den Turm besteigen dürfen, entdeckten wir erst, als wir wieder unten waren. Zum Glück war nichts passiert. Als wir an das Eingangstor des Nationalparkes kamen, wartete dort schon die zweite Hälfte der Busbesatzung. *

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Monkey Island___________________Katja und Karin__________________Eine Riesenqualle

Nachdem sich die gesamte Reisegruppe gegen 12.00 Uhr am Bus trifft, kann die Fahrt zum Übersetzer nach Monkey Island starten. Nach kurzem Warten aufs Boot gelangen wir gegen 13.00 Uhr an den Strand von Monkey Island. Als das Passeinsammeln und Hüttenbeziehen abgeschlossen ist, wird das Mittagessen gereicht. Mit vollem Tatendrang geht es 14.00 Uhr in die bereitliegenden Kajaks. Nicht lang unterwegs paddeln wir an Glühbirnen, Tetrapacks, Frauenbinden und Plaste jeglicher Art vorbei - schade! Aber auch das soll unsere Laune nicht schmälern! Nach zwei Stunden paddeln trennt sich die Paddelpartie in zwei Truppen, die Wanderer und die Weiterpaddler. Ich initialisiere die Trennung mit dem Hinweis, wandern werden wir noch genug. So schließen sich mir Max und Hung an. Wir paddeln an einen ebenfalls eingeschmuddelten einsamen Strand. Auch hier liegt der angeschwemmte Müll - schade! Allerdings finden wir hier auch viele Muscheln und gehen im klaren, warmen Wasser baden. Hoffentlich kommen die Vietnamesen noch zur Vernunft und verschmutzen diese traumhafte Gegend nicht weiter!

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Aufstieg zu den Affen________Niedliches Tierchen__________________Heidi mit Affen

Für 16.00 Uhr war vom Chef eine Führung zu den Affen angeboten worden. Dieses Angebot nahmen wir gern an, denn in freier Natur waren wir der Bande noch nicht begegnet. Das feste Schuhwerk erwies sich als gute Wahl, weil wir über Felsbrocken kletternd, den Hinterausgang benutzend dem höchsten Punkt der Insel entgegenstrebten. Noch bevor wir diesen Punkt erreichten, ließen sich die ersten Äffchen sehen. Unser Tierbändiger hatte wohlweislich reichlich Erdnüsse dabei, die er den neugierigen und gern naschenden Affen anbot. Man konnte garnicht so schnell zuschauen, wie die possierlichen Tierchen ihre Hamsterbacken füllten. Genießen würden sie später noch können. Das sind doch mal ordentliche Fotomotive. In Begleitung der Affen querten wir die Felsen und landeten an einem wunderschönen Sandstrand, an dem zufälligerweise einige Paddler angelegt hatten, die uns bekannt vorkamen. Während der Chef es sich auf einer versteckten Hängematte gut gehen ließ, promenierten wir am Strand entlang, beobachteten ein ablegendes Boot und warteten, bis sich unser Führer von den Strapazen erholt hatte. Auf dem Rückweg ließ sich kein Affe mehr blicken. Jetzt war wohl die Zeit, zu genießen. *

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Maximilians Aussicht
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Entspannung pur

Beim Weiterpaddeln treffen wir, wie es der Zufall so will, auf den Rest der wandernden Truppe. Da ich allein fahre, steigt Katja bei mir zu und läßt sich genußvoll zurück zu den Hütten paddeln. Mit Hanoi Bier und elektronischer Tanzmusik lege ich mich mit Katja an den Strand. Unsere Musik zieht weitere Mitreisende an. Erst der Begrüßungscocktail lockt die Inselgäste an den Abendtisch und somit zum Abendbrot. Leider schaufeln sich die Amerikaner ihre Teller so voll, dass nicht alle richtig satt werden, das Buffet wird nämlich nicht nachgefüllt.

Mit Bier, Rätseln, Billard und Unterhaltungen nahm der Abend seinen Lauf und später auch sein Ende. Gegen 23.30 Uhr gehen die meisten zu Bett, ziehen sich also in ihre Schlafgemächer zurück. Gute Nacht Monkey Island.

Florian & Jost (*)

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