Vietnam - 15. April 2011
Über Hanoi nach Sapa mit dem Bus
- Adieu Monkey Island____Dschunke in Sicht________Die Nachzügler
Der Freitag war sozusagen Transittag. Wir haben alle eine recht erholsame Nacht in unseren Bungalows auf Monkey Island verbracht. Unser Guide "T" hat uns deutlich ermahnt, ja pünktlich um 7.15 Uhr beim Frühstück zu sein, da um 8.00 Uhr das Boot ablegt. Diesen Hinweis haben nicht alle von uns so ernst genommen, so dass Florian, Hung und Max unserem abfahrenden Boot nur noch vom Steg aus hinterherwinken konnten. Aber diesmal wurde das Zuspätkommen sogar belohnt, alle drei sind wenig später mit der vietnamesischen Mannschaft in einem Motorboot an uns vorbeigerauscht - winkend und johlend.

- Gemütlich an Deck

- Fels in der Halong Bucht

- Felsen, Boote und Häuser
Wir legten wieder an Cat Ba Island an, stiegen wie tags zuvor alle in den Minibus und fuhren über die ganze Insel zurück zum Hafen, vor dem wieder die Dschunken ankerten. Wir sieben und ein irländisches Paar wurden auf eine separate Dschunke gebracht, etwas luxuriöser eingerichtet als unsere vorherige. Dort gab es gleich Mittag - auf den Stinkefisch haben wir gemeinschaftlich verzichtet. Das Schiff brachte uns zurück zum Festland, wo wir auch die anderen Reisenden unserer Gruppe wiedertrafen.
- Mangos überall____________Wieder in Hanoi___________Essen fassen
Der Bus brachte uns zurück nach Hanoi, vorbei an Reisfeldern und kleinen Städten mit buntem Straßenleben. Unterwegs gab es wieder den obligatorischen Stopp am Shopping Center, wo wir uns mit frischen Früchten (Florian hatte von seinen drei Mangos Magengrummeln) und Keksen eigedeckt haben. Gegen Viertelsechs, mit leichter Verspätung wurden wir am Wasserpuppentheater abgesetzt. Die Taschen konnten wir im Reisebüro abstellen. Uns wurde das kleine Restaurant genau gegenüber empfohlen, wo wir das Abendessen zu uns genommen haben. Bei mir lief eine Kakerlake über den Tisch, aber sonst hat es geschmeckt und wir haben Kraft für die lange Busfahrt getankt.

- Maximale Enge

- Warten auf den Nachtbus
Plan war, dass wir um 18.00 Uhr vom Reisebüro abgeholt werden. Gegen 18.30 Uhr stand dann ein mittelgroßes Taxi da. Im Punkte Beladung standen wir den Vietnamesen auf der kurzen Fahrt zum Bustreffpunkt in nichts nach. Sämtliche Rucksäcke, Taschen und Körperteile wollten verstaut werden. Mit einigem Drücken - Max saß an der Tür außen - konnte das Fahrzeug ordnungsgemäß geschlossen und die Reisegruppe transportiert werden. Gott sei Dank konnten einzeln Glieder aus den geöffneten Fenstern ausweichen. Der Bus ließ natürlich einige Zeit auf sich warten. So haben wir die Zeit genutzt, um dem regen Verkehr auf der Hauptstraße zuzusehen und das eine oder andere Hanoi-Bier zu trinken. Beim Versuch, eine Bierdose zu öffnen, hat Jost gleich noch einen anderen Reisebus "getauft". Wir erfuhren, dass unser Bus eine Panne hatte und ein anderer Bus kommen würde. Um kurz nach 8.00 Uhr, also zwei Stunden später als geplant, fuhr er dann endlich vor.

- Die letzte Reihe

- Ein Schlummertrunk
Bei dem Bus samt Besatzung handelte es sich nun um einen normalen Überlandbus, der auch von Einheimischen genutzt wurde. Die Schuhe mußten ausgezogen und in Plastetüten verstaut werden. Da ein deutsches Paar, das wir beim Warten (Susanne und Jens) schon kennengelernt hatten, noch auf andere Plätze umgezogen ist, hatten Karin, Florian und ich die kompletten fünf hinteren Sitze für uns. Max und Hung und Heidi und Jost haben jeweis eine Zweierreihe für sich gehabt.
Unter lautem Gehupe ging es dann also los, 12 Stunden für 300 Kilometer. Keiner der Fahrer sprach englisch, einmal mehr von Vorteil, dass wir mit Hung einen Muttersprachler
dabei haben. Eine richtige Pause gab es dann erst an einer vietnamesischen Raststätte. Dort hatten wir dann auch erstmals das Vergnügen eines vietnamesischen
Plumpsklos
Plumpsklo. Die Bus-Mannschaft
ärgerte uns noch ein paar Mal mit lauter Musik und Licht an- und ausgeschalte. Dann sind wir dank Rotwein und Sebstgebranntem von Hungs Familie in einen eher weniger erholsamen Schlaf
gefallen.
Katja



