Vietnam - 18. April 2011
Ausruhen in Sapa
Endlich mal kein Weckergebimmel am frühen Morgen, wir haben uns auf Frühstück um 9.00 Uhr geeinigt. Das klappt auch ganz gut, alle sind da, nur das Buffett sieht ein wenig geleert aus. Dabei soll es bis 10.00 Uhr Frühstück geben! Die jungen Bedien-Girlies schmeißen zwar manchmal den Suppentopf an, da auch noch andere Gäste zum Essen kommen, aber wir verzichten dann doch auf Suppe und halten uns an Brot (ähnlich Baguette), Butter, Marmelade, Eier, Créps, Gurke, Tomate und gesüßten Kaffee.

- Wie geht es weiter?
Anschließend ziehen wir uns in den Internet-Wifi-Bereich des großzügigen Speiserestaurants zurück. Wir wollen heute unsere wietere Reiseroute planen. Ideen haben alle. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten muß natürlich eine kleine Pause am Meer abfallen, aber so einfach ist die ganze Sache nicht. Alle sind mit Ratschlägen dabei, nur Hung, Maxi und Katja können übers Internet keine passenden Verkehrsverbindungen finden. Uns kann nur das Sinh-Touristenbüro helfen! Und da wir morgen in Hanoi sowieso genügend Zeit haben, bevor wir am Abend mit dem Zug nach Hue weiterdüsen, werden wir die Hilfe des Sinh Café nochmal in Anspruch nehmen.
- In der Lobby______Frontalansicht_______________Seitenansicht
Gegen 10.30 Uhr gehen wir auf unsere Zimmer, um die Sachen zu packen und im Hotel auszuchecken. Das Gepäck dürfen wir im Hotel lassen und zwar in einem weit geöffneten Abstellraum (!) bis zu unserer Abreise um 17.00 Uhr vom Hotel aus. Unsere jungen Leute wollen nochmals die Mopeds ausprobieren und ich mach mich mit Jost und Heidi gegen 11.30 Uhr auf zum Stadtrundgang mit Einkaufstour.

- Ältere Semester im Park

- Ein unbekannter Baum
Unser erstes Ziel ist der Aussichtspunkt auf dem Ham Rong Berg mitten in der Stadt. Über Treppen und Wege, alles leicht ansteigend, erkunden wir den Park mit Orchideenwald (blühen leider noch nicht), Blumengarten und weiteren Gärten bzw. Picknickplätzen und genießen die Aussicht auf die Stadt. Dabei entdecken wir auch den Sapa-See, auf dem einige Schwan-Tretboote im Wind schaukeln. Dort am See scheint Sapa zu explodieren, viele neue Häuser und Hotels sind dort entstanden, die sich merklich vom Altstadtteil unterscheiden. Nach ca. einer Stunde haben wir den Aussichtspunkt erreicht und können viele Fotos von der Gegend ringsherum machen. Leider muß Jost blind fotografieren, das Display von Heids neuer Kamera hat den Geist aufgegeben, so ein Pech! Bei der schönen Sicht ist auch der Fan Si Pan, mit 3143 Metern der höchste Berg des Landes, herrlich zu sehen.

- Der Ort Sapa
Beim Abstieg bewundern wir wieder die tolle Pflanzenwelt und staunen, daß viele Blumen auch in Europa zu finden sind. Bereits die letzten 500 Meter des Abstieges führen an den nun schon gewohnten Marktständen vorbei, wobei hier sehr viele Gewürze uns unbekannter Art feilgeboten werden. Unten angekommen schlendern wir kurz über weitere Marktstände, um dann erstmal Heidis Jacke (sie hat sich doch für die dünnere Regenversion entschieden) im bereits bekannten Jackenladen zu erstehen. Außerdem werden gleich noch Tücher und Socken mitgenommen, es ist ja auch alles preislich sehr günstig.

- So macht Durst Spaß
Da unsere Kehlen trocken sind, kehren wir in der Hauptstraße in eine Steakhouse-Pizzeria ein. Heidi greift wieder zu den Spring Roll, während Jost mal die Pizza probiert. Entgegen unserer Erwartung schmeckt sie vorzüglich, und ich darf meinen Magen auch mit zwei Stücken beruhigen. Dafür bekomme ich auch hier den gewünschten Blue Hawai; sogar noch leckerer als am ersten Tag. Heidi und Jost schlürfen kaltes Bier - während die Frauen der schwarzen Hmong und der Roten Dao immer wieder versuchen, uns von ihren Erzeugnissen einige zu verkaufen. Wir bleiben jedoch standhaft.
Auf dem Rückweg zum Hotel kaufen wir noch eine Flasche Rotwein für die bevorstehende Busfahrt nach Ha Noi. Im Hotel können wir uns noch ein Abendessen genehmigen, bevor wir gegen 17.00 Uhr von einem Kleinbus hinunter zum Marktplatz gefahren werden. Nach nur kurzer Wartezeit erscheint unser Reisebus, wobei wir uns nicht einigen können, ob es der gleiche wie bei der Hinfahrt ist. Vorsorglich haben wir die Rucksäcke verpackt.
Reibungslos verläuft das Einchecken und kurz nach 18.00 Uhr geht die Fahrt los. Zwar sind noch einige Schlafplätze frei, aber das bringt uns auch nicht mehr Bequemlichkeit. Allerdings sind Fahrer und Begleiter dieses Mal sehr nett, und wir haben TV-Unterhaltung, zuerst auf vietnamesisch, später zwei Stummfilme mit Charlie Chaplin - sehr hübsch. Gegen 19.30 Uhr gab es eine Pause am Grenzort Lao Cai, direkt am Bus- und Zugbahnhof. Mit Wein, Wasser und unbequemen Schlaflagen versuchte dann jeder, die Nacht einigermaßen gut zu überstehen.
Karin
So und hier hab ich noch ein paar Fotos von der jungen Garde. Sie hatten sich mit den Mopeds aufgemacht, die Umgebung Sapas zu erkunden. Eine nähere Beschreibung der Geschehnisse liegen mir jedoch nicht vor.
Jost
- Eine Imbißbude____________Reis auf Bambus___________Blick in die Küche
- Die drei mit den Mopeds____________Die junge Garde___________Ein eingespieltes Team

- Ein typisches Bergdorf
- Ganz schön schräg____________Straßenschäden___________Unfallschaden
- Hundeteile____________Kuhfuß____________________Hühnerköpfe



