Vietnam - 19. April 2011
Zwischenstop in Hanoi

- Ankunft am Busbahnhof

- Ab in die Stadt
Wie üblich kamen wir mit einer unechten Zeitverschiebung in Hanoi an. Diesmal waren wir 40 Minuten zu früh dran, was bei einer morgendlichen Ankunftszeit von 5.20 Uhr statt 6.00 Uhr auch nicht so angenehm ist. Aus dem Schlaf gerissen standen wir nun an einem Busbahnhof in der Vorstadt von Hanoi. Auf der Suche nach einem passenden Taxi (Großraum für 7 Personen + Gepäck) waren wir schnell von Taxifahrern umringt, die auf uns mit gebrochenem Englisch einredeten. Leider hatten sie nur sehr kleine Taxis im Smart-Kaliber anzubieten, was uns nicht wirklich weiterhalf. Ausserdem war der Preis, der uns anfangs genannt wurde (300.000 VND) deutlich zu hoch. Hung rief nun in der Taxizentrale (Taxi-Group) an, um ein Großraumtaxi zu bestellen. Erst hieß es, es sei ein Taxi unterwegs und in 10 Minuten da, dann rief die Zentrale Hung zurück, dass aktuell doch kein Großraumtaxi zur Verfügung stehen würde. Es war noch ein langes Hin und Her bis wir schließlich mit zwei großen Toyotas mit Stufenheck um 6.10 Uhr abgeholt wurden. Für die zehnminütige Fahrt zahlten wir schließlich insgesamt 120.000 VND für beide Taxis und auch die Strecke bis in die Innenstadt und schließlich zu unserem Hotel stellte sich demnach als deutlich kürzer heraus, als von unseren ersten Taxi-Verhandlungspartnern mit dem 300.000 VND Angebot für ein Taxi behauptet worden war. (�very very long�). Es empfiehlt sich also, stets ein etabliertes Taxiunternehmen über eine Taxizentrale zu beauftragen.

- Morgendliche Leere

- Lecker Frühstück
Als wir in unserem Hotel (Camellia 5) ankamen, das nur zwei Querstraßen von unserem vormaligen Camellia 4 entfernt lag, erhielten wir unerwarteterweise sofort einen Zimmerschlüssel. In dem kleinen und sehr einfachen Zimmer legten wir nach einer kurzen Kakalakenjagd unser Gepäck ab. Hung und Max duschten als erstes, Katja und Florian warteten und Heidi, Jost und Karin gingen erstmal in ein Restaurant gegenüber dem Sinh Tourist Office. Nachdem Hung und Max geduscht waren, gingen sie ebenfalls in das Restaurant und tranken einen morgendlichen Kaffee. Hier warteten nun alle auf Katja und Florian, auf dass wir dann gemeinsam die weitere Reisezeit planen und im Sinh Tourist Office buchen konnten. Nach zahlreichen Telefonaten und zweistündiger Recherche war alles in Sack und Tüten. Die Arbeit hatte sich allerdings gelohnt. Alles in allem zahlten wir für alle weiteren Übernachtungen (exklusive der letzten Übernachtung in Saigon) und Transfers mit Bus und Flugzeug nur 260$ pro Person.

- Sinh Touriste Offices

- Urlaubsplanungen
Florian, Heidi, Jost und Karin gingen danach zurück ins Hotel um zu duschen bzw. im Fall Florian sich ein wenig aufs Ohr zu hauen (im übertragenen Sinne natürlich). Hung und Max gingen erstmal zum Restaurant zurück um etwas zu essen. Danach gingen wir (Hung und Max) mit Katja zum Dong Xuan Markt um uns nach Rucksäcken und Flip Flops umzuschauen. Leider wieder ohne Erfolg, nur Katja war erfolgreich im Kauf einer Sonnenbrille. Kurze Zeit später stieß Florian hinzu und wir gingen gemeinsam in die Bank in dessen Automat er seine Visakarte zurück gelassen hatte. Dort wurde ihm allerdings gesagt, dass die Bank selbst nix mit den Automaten zu tun hat sondern eine Zentrale zuständig wäre. Danach machten sich Max & Hung auf den Weg zum Hoan Kiem See um dort Nhung, eine alte Schulfreundin von Hung zu treffen. Mit ihr gemeinsam gingen wir daraufhin in das am Stadtsee gelegene Cafe �Thuy Ta�, ein ehemaliges Etablissement ausschließlich für westliche Diplomaten und vietnamesische Funktionäre. Nach einigen kühlen Getränken und für Max erstes Kennenlernen, verließen wir das Cafe und trafen uns direkt vor den Cafe mit Hungs Cousin Kh�i (14:45 h). Zusammen steuerten wir Richtung Rucksackshops, welche sich um den See aufreihen. Endlich hatte es Max geschafft 2 Rucksäcke zu erstehen. Dank der Verwand- und Bekanntschaft von Hung konnte Max einen guten Preis erzielen (1. Rucksack 250.000 VND statt 350.000 VND, 2. Rucksack 270.000 VND statt 400.000 VND).
- Katja mit neuer Sonnenbrille____Auf der Insel_________________Die Schulfreundin
Wie der Zufall so will, trafen wir danach auf Katja & Florian. Sie hatten genau so wie wir vor, auf die Insel des Stadtsees, ein nationales Symbol Vietnams, zu gehen. Nach der Besichtigung der Insel unter begleitenden Erläuterungen von Nhung, machten sich Hung und Florian zu der Bankzentrale auf, um Florians Kreditkarte zu holen (16:30 h). Während dessen gingen Max, Katja, Nhung und Kh�i in Richtung Notre Dame, wo sie in einem Café unter freien Himmel Lotustee tranken. Bald kamen Florian und Hung von der Bankzentrale zurück. Florian war überglücklich, dass er nun seine Kreditkarte zurück hatte.

- Im Biergarten
Gemeinsam entschieden wir uns abschließend noch, in einen vietnamesischen Biergarten (Bie hoi) zu gehen, von dem Nhung behauptete, dass müsse man erlebt haben, wenn man in Hanoi gewesen ist. Das Essen sowie das Bier waren wirklich sehr lecker. Nhung wählte aus der Karte für uns vietnamesische Spezialitäten wie, u.a. Qualle, Ziege, Schwein, Rind, Rippchen, fritierten Mais und Wasserspinat aus. Dazu gab es gesüßte Erdnüsse und Banh Da, ein keksartiges Brot mit Sesam aber sonst kaum einem Eigengeschmack. Gegen 18.00 Uhr verabschiedeten wir uns von Nhung und Khoi, da wir zurück zum Hotel mussten, um mit unserem Gepäck zum Bahnhof zu fahren.

- Ausfahrt aus dem Bahnhof

- Abendlicher Verkehr in Hanoi

- Gute Fahrt!

- Snackbar
Überraschender Weise war plötzlich kein Taxifahrer mehr bereit, unser ganzes Gepäck zu transportieren. Warum blieb uns unklar. Nach einiger Diskussion und dank Hungs vietnamesisch-Kenntnissen erklärten sich die Taxifahrer doch bereit, uns mitzunehmen. 18.40 Uhr erreichten wir den Hauptbahnhof von Hanoi, um 19.10 Uhr stiegen wir in den Zug und fuhren planmäßig 19.30 Uhr ab. Beim gemeinsamen Wein, Bier und zahlreichen Fotos ließen wir es uns im Zug gut gehen. Ca. 23.00 Uhr fielen wir müde in unsere Doppelstockbetten.
Maximilian & Hung



