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Saint Anne

Sonnabend
6. September 2014

 
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Ortsbesichtigung und Museumsbesuch

Heute blieb der Wecker kalt, äh aus. Das hatten wir uns gestern erwandert und außerdem war Regen angekündigt. Wir gingen erst um 9.00 a.m. frühstücken. Was uns gestern schon aufgefallen war, daß es zwar Rühreier, Bohnen und andere warme Gerichte gab, aber nirgends Toastbrot zu finden war. Nur erkaltete Küchelchen standen herum. Jetzt bemerkte ich, daß man das Toastbrot extra bestellen muß, damit es frisch bereitet werden kann. Das ist eine nette Variante, die wir nicht kannten.

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Der Spielplatz

Um 9.45 a.m. gingen wir wieder in unser Gemach und warteten den Regen ab. Am frühen Nachmittag schien uns die Zeit gekommen, Saint-Anne-des-Monts zu besuchen. Dort soll es ein Meeresmuseum geben. Die vierzig Kilometer waren trotz der Baustelle, die am Wochenende ruhte, gut zu bewältigen.

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Musikanten spielen______________... der Königin auf______________Kunst halt!

Wir parkten direkt am Museum, bewunderten aber erstmal den tollen Spielplatz und die installierten Kunstwerke rings ums Museum. Eine Ausstellung beleuchtete das Thema Robbenjagd und deren tierschützerischen, kommerziellen und traditionellen Aspekte. Gut und ausgewogen gemacht, schien mir. Auch das Thema Umweltverschmutzung im Fjord de Saguenay und die Auswirkungen auf die Belugapopulation (z.B. 50% Krebserkrankungen) war sehr informativ.

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Exotische Technik
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Exotische Natur

In der unteren Etage ist das kleine Aquarium untergebracht. Beim ersten Rundgang machten wir uns mit dem exotischen Getier bekannt, bevor eine witzige Führung begann, in deren Ver­lauf wir diverse Lebewesen nicht berührten, obwohl wir es gedurft hätten - Seeigel, Hummer, Seegurke und Seestern um nur einige zu nennen. Der Besuch hatte sich gelohnt.

Im Supermarkt „Metro” kauften wir Getränke, bevor wir konditorn gingen. Na gut, Kon­di­toreien im üblichen Sinne gibt es hier nicht wirklich, aber Kaffee­hausketten. Wir landeten im „Tim Horton” und ließen es uns gut gehen.

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Treibholz am Fluß
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... und am Strom

Jetzt wäre ein Strandspaziergang schön. Die Sonne hatte sich gegen die Wolken durchgesetzt und wir fuhren am Strom entlang ein Stückchen in Richtung Westen. An einer anglerbestückten Brücke hielten wir an. Hier mündete der Riviere Saint Anne in den Sankt-Lorenz-Strom. Es hatte reichlich Treibholz angespült, das hier und da auch zu potentiellen Lagerfeuern zusammen­ge­tra­gen worden war. Das bietet sich an.

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Haus ohne Auto______________Haus mit Auto_______________Motelanlage

Nach einer gewissen Zeit, die Nachwirkungen der gestrigen Wanderung waren noch nicht völlig überstanden, gingen wir landeinwärts und auf der parallel zum Ufer verlaufenden Straße zurück. Die meisten Häuser sahen irgendwie unbewohnt aus, obwohl meist mindestens zwei Autos daneben oder dahinter standen. Nur eine Dame grüßte aus ihrem Schaukelstuhl freundlich und ein alter Herr saß in der Loggia eines Hauses unbeteiligt auf einem von ungefähr zehn Stühlen. War vielleicht nicht so gut belegt, die augenscheinliche Senorenresidenz.

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Aus dem letzten Jahrhundert

Langsam eröffnete sich die Möglichkeit, ans Dinner zu denken. Beim „Tim Horton” hatten wir nach Gaststätte gesucht, das WiFi hatte das ermöglicht. Auf dem Rückweg kamen wir an einem empfohlenen Pub vorbei. Ich weiß, man soll auf Äußerlichkeiten nicht zuviel Wert legen, aber irgendwie ißt das Auge ja doch mit. Wir fuhren also weiter. In Sichtweite des Museums und der Kirche hatten wir vorhin schon ein Fisch­restaurant ausgemacht, von dem Heidi behauptete, es müsse geschlossen sein. Angeschlagen waren Öffnungszeiten von 11.00-8.00 p.m. an der Tür des „Restaurant du Quai”. Als Nicht­re­ser­viert­habende bekamen wir den Katzen­tisch am Restroom. Dafür war der Fisch exellent. Ich aß Scholle und Heidi blieb erneut bei Heilbutt. Die Pommes waren auch gelungen - gute Wahl. So ließ es sich aushalten.

Die Rückfahrt und der restliche Abend - Roger Federer gewann bei den US-Open 3:2 gegen Gaël Monfils - ver­liefen ohne irgendwelche Besonderheiten.

Bonsoir!


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