Kuba - 22. März 2016
Wandern und Lesen
Der letzte Tag in unserer all inclusive Hotelanlage. Da mußten wir noch einmal einen Badetag einlegen. Nur, die Sonne verdünnisierte sich ab und an, und der Wind blies kräftig. Jedenfalls frühstückten wir ausgiebig am Büffet und verabredeten uns dann zum Strandbaden. Außer Günther, der wollte wohl noch etwas ruhen.

- Hübsche Pose...

- von Karin beobachtet
Am Strand konnten wir uns die Liegen aussuchen, so wenige Badegäste waren dort. Kein Wunder - die rote Fahne war gehißt, heißt, es darf nicht gebadet werden beziehungsweise Baden auf eigene Gefahr. Zwei Frauen in unserer Nähe wollten sich tatsächlich in die Wellen wagen, da kam doch der Rettungsschwimmer oder Strandwächter und machte auf die Gefahr aufmerksam. Die Damen suchten dann doch lieber ihre Liegen auf und gönnten sich ein Sonnenbad - so wie wir.

- Sturmzeichen

- Portugiesische Galeere
Jost hatte für Mojitos gesorgt, Bücher, Tagebuch und Reiseführer sorgten für Unterhaltung. Die Sonne war zwar nicht ganz so heiß, dafür war der Wind umso kräftiger. Nach circa 2 Stunden waren wir ziemlich eingesandet. Der feine Sand setzte sich in der Kleidung, den Handtüchern, Haaren, Büchern und Beuteln fest. Das machte nicht unbedingt Spaß.

- Ideales Wetter

- La Torre
Daher verließen wir die Strandliegen am Mittag. Jost und Heidi hatten da aber schon einen einstündigen Strandspaziergang hinter sich, der sich aber aufgrund der Wolken und des Windes als nicht sehr angenehm gestaltet hatte. Nach Duschen und Umkleiden gingen wir zum Mittagessen wieder in den Speisesaal - ohne Günter, der irgendwie abhanden gekommen war. Im Zimmer waren nicht - ein Zettel lag auch nicht da. Zum Glück hatten wir Zimmerzugangskarten.

- Lesen im Sandstrahl

- Trotzdem toll!
Am Nachmittag suchten wir „unserere” Bar, in unmittelbarer Nähe unseres Hotels gelegen, auf und genossen nochmal diverse Mixgetränke, puren Rum und unsere Herren ihre Zigarren. Günter hatte sich auch wieder dazugesellt, nachdem er seine noch vorhandenen CUC in Alkohol (zwei Liter Rum, sieben Jahre, namens Añejo) und diverse Zigaretten im Hotelshop eingesetzt hatte. Im übrigen waren die Preise hier überall fest für gleiche Waren, egal, ob man im Hotel, Restaurant oder Laden etwas kaufte (wie in der DDR).

- Der MZ-Freak
Mit dem Barkeeper hatten wir uns schon angefreundet, er war sicher auch froh über eine kleine Abwechslung. So erfuhren wir daß er Anfang 50 ist, zwei erwachsene Kinder hat und eine MZ fährt. Etwas anderes kann er sich nicht leisten. Und er wohnt 25 Kilometer vom Hotel entfernt. Gestern war das Motorrad durch den Regen ziemlich eingesaut worden.
Das Abendbrot wurde, wie gehabt, im großen Speisesaal mit Buffet dargereicht. Und anschließend genossen wir den allerdings immer noch sehr windigen Abend in unserer „Stammbar”.
P.S.: Jost hatte zwischendurch den einzigen, öffentlichen Computer und seine gekaufte Internetzeit genutzt, um uns bereits für die morgigen Flüge einzuchecken.
Karin



