Deutschland - 5. August 2021
- ______Neuburg
Donauwanderung
Wir frühstückten und es war gegen 8.00 Uhr als Ute unerwarteterweise auftauchte. Sie mußte sich heutefrüh Blut abnehmen lassen. Auch Helmut stieß noch dazu, weil im Schlachthaus die gestern zerlegten Wildschweinteile auf weitere Verarbeitung warteten. So konnten wir uns noch bei einem Kaffee gemeinsam auf den Tag einstimmen.
Anschließend fuhren wir dann nach Neuburg an der Donau, um von dort erst an der Donau stromaufwärts zu wandern, die alte Burg zu erobern und dem Silbersee einen Besuch abzustatten. Der Parkplatz auf der Schlösslwiese ist großzügig angelegt und leicht zu finden also der ideale Ausgangspunkt für unsere heutige Wanderung. Den Schildbürgerparkplatz mieden wir bewußt.
- Die Elisenbrücke______________Hinterm Deich______________Schloßkirche
Der „Wanderweg Alte Burg” führte auf dem Deich des Nordufers gen Westen. Stromaufwärts laufend passierten wir erst stattliche Wohnhäuser bevor wir an Industrieansiedlungen vorbeikamen. Fleißige Mitarbeiter der Stadt pflegten das Grün rechts und links des Rad- und Wanderweges. Dadurch wurden auch ehemals überwucherte Bänke wieder nutzbar.
- Auf der Brücke____________________Kapelle St. Joseph_________Der Silbersee
Am Laufwasserkraftwerk Bittenbrunn querten wir die Donau, denn unser Wanderziel lag südlich der Donau. Der Wanderweg umging den steilen, direkten Aufstieg zur Burgruine, was wegen der teils aufgeweichten Wege zusätzlich günstig war. Außerdem wären wir sonst auch weder an der Kapelle St. Joseph noch am grünlichen Silbersee vorbeigekommen wären.

- Das was übrig ist

- Das Burgtor
Von der Alten Burg stand noch eine stabile Außenmauer und ein Burgtor, das maximal von einem einzelnen Reiter gleichzeitig genutzt werden konnte. Der Baum, der den Zugang außerdem verkompliziert, ist zwar alt, kennt aber die aktive Zeit der Burg auch nur vom Hörensagen. Und die monströse Betonplatte ist sicher noch jünger als der Baum. Auf jeden Fall bekommt man einen ungefähren Eindruck von der Größe der Anlage.
- Auf dem Rückweg____________Am Unteren Tor______________________Und Blick hindurch
Nach einem kleinen Picknick rutschten wir vom Burgberg in Richtung Neuburg hinunter. Die knapp 12 Kilometer lange Runde endete in der ausgesprochen ansehnlichen Altstadt von Neuburg.
Wir teilten uns eine Pizza und genehmigten uns jeder ein Bier. Direkt neben dem Italiener hatte eine
Hochzeitsgesellschaft
Viel Glück! einen Tisch aufgebaut, der diverse Getränke
trug und aus dem Kofferraum des roten Autos nachgefüllt wurde. Nach einer kleinen Runde durch die Altstadt kehrten wir zum Auto zurück. Für den Rückweg werde ich die Route über Pöttmes.
Da waren dann auch weniger LKWs unterwegs.
In Meitingen arbeiteten wir die Einkaufsliste ab, bevor wir wieder gegen 16.30 Uhr in Langenreichen eintrafen. Ute und Helmut waren noch unterwegs, sie hatten einen christlichen Verwaltungstermin. Ute meldete sich, ob es bei der morgigen Verabredung bliebe. Na klar, nur die Anfangszeit verschoben wir nach Auswertung der regnerischen Wetterprognose auf 11.30 Uhr. Heidi legte die viereinhalb Kilogramm Kamm ein, damit sie morgen ein Gaumenschmaus würden.
Gute Nacht!



