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Auenlandschaft

Dienstag
10. August 2021

 
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Florians Geburtstag

Wir hatten gut geschlafen und wurden wie meistens gegen 7.30 Uhr wach. Zum Frühstück gab's leckeres Baguette aus Jena. Danach riefen wir Florian an, bei dem es fünf Stunden später ist. Wir konnten unsere Glückwünsche übermitteln. Das Hotel hatte zu Florians Überraschung sogar sein Zimmer entsprechend dekoriert. Und über Sarins Blumengruß hatte er sich ebenso sehr gefreut. Wenn alles gut geht, werden zu Florians Quaran­täne­ende die Inlandsflüge wieder aufgenommen. Das würde ihm die belastende Busfahrt nach Bangkok ersparen. Wir drücken die Daumen.

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Riesige Wiesen______________Dazwischen Ausruhen__________Riesige Felder

Gegen 10.00 Uhr starteten wir zu unserer ersten Rundwanderung direkt von unserer Pen­si­on aus. Die „Kleine Auenlandschaftsrunde von Wallengrün” war 14 Kilometer lang und eine gute Einstimmung auf das Vogtland. Der überquerten mehrmals das Flüß­chen Weida, das hinter Zeulenroda zum gleichnamigen Meer aufgestaut wird. Was auffällt, sind die vie­len kleinen Teiche und die riesigen Felder und Wiesen. Im Wald folgten wir dem schma­len Wanderweg und erreichten die Methusalemfichte. Dabei wechselten wir als Grenz­gän­ger ständig zwischen Thüringen und Sachsen hin und her. Der Weg gefiel uns sehr gut. Nur daß wir unsere Aktivität mangels Wanderstempel nicht dokumentieren konnten verdroß uns doch.

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An der Grenze"___________Methusamelfichte___________________Heute am 10. August

Hinter der Leitlitzer Mühle mußten wir auf der Straße laufen und kamen an Feldern vorbei, auf denen Saatgut für Getreide gezogen wurde. Das stand jedenfalls auf den Schildern.

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Leitlitzer Esel
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Gepflegter Vorgarten

Auf breiten Waldwegen gelangten wir bis zur Zeulenrodaer Straße, an der unserer Wan­der­route jäh unterbrochen wurde. Der Weg war wegen Baumfällarbeiten einfach gesperrt worden. Das wäre kein Problem gewesen, hätte es eine Umgehung gegeben. Der Weg in Richtung Pension wurde aber vom Schwarzen Teich versperrt. Zwischen Baumfällarial und Teich nach Osten durchzukommen mißlangen wegen des sumpfigen Untergrundes. Schließ­lich hangelten wir uns an der steilen Straßenböschung, die Leitplanken zur Siche­rung nutzend, am Teich vorbei. Das war blöd. Auf dem erstbesten Pfad wanderten wir weiter in Richtung Süden. Wir klärten ein Stoppelfeld und gingen dann auf direktem Wege über eine Wiese auf Baloo zu. So heißt der Hund unseres Vermieters. Den Namen hat seinen Enkel ausgesucht. Jetzt ein kühles Bier, das würde gut tun, denn unterwegs waren wir auf unsere eigenen Vorräte angewiesen gewesen. Kein gastlicher Ort weit und breit bot irgendetwas an.

Dann fuhren wir zu Netto, um unsere Vorräte etwas aufzustocken. Bei der Gelegenheit konnten wir gleich unsere Mängelliste an die Tochter des Hauses mündlich übergeben, denn diese arbeitete hier. Als die Zeit dran war, wollten wir in einer der vom Wirt empfohlenen Gaststätten einkehren. In Pausa stand das „Grüne Tal” an erster Stelle, das leider Schließtag hat (Mo/Di). Die „Alte Post” einen Ort weiter hatte sich in den Urlaub verabschiedet. Blieb nur noch das „Café am Markt”, bei dem wir auch noch Glück brauchten, denn wir hatten nicht vorgestellt, woher auch. Aber ein Tisch war noch frei. Rostbrätchen mit Pommes für Heidi und Zanderfilet für mich lauteten unsere Wünsche. Der Kellner hatte voll zu tun, da er außer der Bedienung der Gäste auch noch den Ausschank selbst bewerkstelligen mußte. Zwei Leute hatten gekündigt und neues Personal zu finden schien unmöglich. So würde hier um 20.00 Uhr Feierabend sein, wenn nichts Außer­ge­wöhnliches passieren würde. Leider waren meine Kartoffeln glasig bezie­hungsweise fast roh. Sie wurden gegen Kroketten getauscht. Immerhin war der Fisch wirklich gut. Alles in allem ein sehr gutes Preis-Leistung-Verhältnis.

Nach den Nachrichten schauten wir die ersten beiden Teile der Vietnam-Dokumentation auf Arte. Wir erfuhren sehr viel über die Zeit unter französischer und amerikanischer Fuchtel.

Gute Nacht!

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