Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Vollbild Die Strandbar Vollbild Vollbild

Funchal

Dienstag
13. Mai 2008

 
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FNC.pngMadeiras Hauptstadt

Als Heidi mich wachküßte, war es gerade 8.00 Uhr und die Morgentoilette schon absolviert. Also raus aus dem Bett und ran an den Rasierapparat, das Frühstück würde gleich auf dem Tisch stehen. Vor der Fahrt nach Funchal besuchten wir die hiesige Touristeninformation. Eine junge Frau begrüßte uns freundlich in dem mindestens 200 m² großen Büro. Der Schreibtisch verlor sich regelrecht in der Großzügigkeit. Außer dem Schreibtisch rekelten sich noch vier bebilderte Stellwände und ein Tresen nebst Regal in dem Raum herum. Auf dem Tresen lagen pro Sprache drei bis vier Faltblätter und Broschüren, die für die besten Hotels Madeiras warben. Ach und es gab einen handgezeichneten Stadtplan von Ponta do Sol, auf dessen Rückseite die Funktionen der indizierten Gebäude aufgeführt worden waren. Eine wirkliche Hilfe war uns jedoch der Funchaler Stadtplan, in den die gute Frau die besten Parkmöglichkeiten einzeichnete. So gerüstet machten wir uns auf die Fahrt in die Hauptstadt.

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Im Parque Munizipal
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Bunte Blütenpracht

Wir verpaßten natürlich prompt die erste Ausfahrt, nahmen die nächste und gelangten gut ins Parkhaus des neuen Einkaufszentrums "Dolce Vita". Das Parkhaus ist wie geschaffen für die Anreise aus dem Westen. Das Zentrum und der Parque de Santa Catarina liegen praktisch direkt daneben. Der Preis liegt mit einem Euro pro Stunde auch in annehmbaren Regionen. Wir gingen in Richtung Osten, wo wir zuerst auf den Jardim Munizipal trafen. Die Farbenpracht der exotischen Pflanzen ließ den Fotoapparat fast von allein auslösen - wunderschön.

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Das Jesuitencolleg
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Der Fischmarkt

Am Praça Munzipio ließen wir uns vom Rathaus, dem Jesuitencolleg und dem Museum für religiöse Kunst beeindrucken. Wir querten die blumenüberwachsene Ribeira Santa Lucia und flanierten zum Mercado dos Lavradores, dem großen Bauernmarkt. Na da herrschte ein buntes Treiben. Pflanzen aller Colleur kann man neben exotischem Obst und Fisch bestaunen und natürlich auch kaufen. Wir lernten anhand der angebotenen Strelizienstengel, daß die von mir daheim geteilte Pflanze beste Chancen hat, gestärkt aus der Aktion hervorzugehen. Vielleicht bekommt sogar der in den Kompost gesteckte Blattrest neue Wurzeln. Wir hielten unser Geld zusammen und gingen weiter in die Altstadt (Zona Velha). Hier stehen die ältesten und somit kleinsten Häuser der Stadt. Augenscheinlich mußten sich die Bürger damals mit einem Raum begnügen. Eine Tür und ein Fenster und schon kommt das nächste Haus. So kommt man schnell in dreistellige Hausnummernbereiche. Zum Teil wird hier noch das traditionelle Handwerk betrieben (Hut-, Schuhmacher, Stickerei). Und zwischendrin verfällt das eine oder andere Haus. In Richtung Forte de São Tiago wird die Wirtshausdichte immer größer und entsprechend die Werbung immer intensiver.

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Der Drachenbaum im Fort
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Das Restaurante

Wir schauten uns erstmal auf dem Fort um, fanden so nebenbei die Bade­anstalt (Eintritt 1,-€), die aber noch nicht geöffnet bzw. im Umbau war. Auf dem Rückweg widerstan­den wir weiteren Avancen der Ausrufer und ent­schieden uns für ein uns schon vorher ins Auge ge­fallenes Restau­rante. Es führt zwar nur Flaschenbier, aber die Speisen mundeten uns vorzüglich. Heidis Sardinen wurden vor unseren Augen gebraten, mein minute steak war genau richtig und die Pommes knusprig. Wir haben unsere Wahl nicht bereut.

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Die Rettungsboote werden geprüft
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Das hat den Beatles gehört

Weiter liefen wir auf der Promenade in Richtung Hafen. Die Seilbahn werden wir bei besserem Wetter bestimmt auch einmal benutzen. Im Hafen hatte ein Kreuzfahrtschiff festgemacht und einige Crewmitglieder überprüften gerade die Rettungsboote. Ein Restaurantboot, das einmal den Beatles gehört haben soll, lag oder saß sogar fest am Kai.

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Die Fußgängerzone blüht auch
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Parque de Santa Catarina

Durch die Fußgängerzone mit ihren blühenden Jacarandabäumen führte unser Weg bis zum schon erwähnten Parque de Santa Catarina. Viele der Bäume hier tragen ihren Namen auf einem Schild. So interessant es ist, merken kann ich sie mir nicht. Und langsam reicht es auch. Wir begeben uns zurück ins Dolce Vita. „Parkpalette 2, G7, gelb, bin ich nicht gut?” fragte Heidi. Einfach Klasse! Viereinhalb Euro waren ein fairer Preis. Wir kurvten noch etwas durchs Städtchen, bis ich die richtige Auffahrt auf die Autobahn gefunden hatte. Sonst geht es ja schnell nach Lugar de Baixo und auch nach Ponta do Sol.

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Der Parktunnel

Ich wollte unbedingt den Parktunnel sehen, von dem Dr. Meier als absolute Fehlplanung gesprochen hatte. Sie hätten wohl etwas mehr nach Norden bohren müssen. Wir fanden auch einen Parkplatz im sehr gut besuchten Tunnel, tranken einen Cappuccino an der Strandbar, wobei wir die Badewütigen beobachteten. Sie hatten sich um den letzten von ehemals drei Palmwedelsonnen- schirmen gescharrt. Von den beiden anderen waren nur noch kleine Stielreste übrig. Die Stürme sind hier echt heftig. Von einem ausgebauten Felsvorsprung fotografierte ich noch die Küste, bevor wir in unser Nest zurückkehrten.

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Ponta do Sol
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Verschleierter Sonnenuntergang

Die in Funchal gekauften Glühbirnen installierte ich und die Erfolgsquote blieb bei 50% hängen. Auf der Dachterrasse leuchtet das Licht, über unserem Eßtisch leider nicht. Nikolao können wir auch nicht fragen, da er nicht vor Ort ist. Dabei hätten wir seinen Rat beim Entzünden des Backofens ebenso gut gebrauchen können. Das portugiesische Modell differiert an dieser Stelle doch ziemlich von den deutschen. Die Stichflamme hielt sich in Grenzen, wodurch Heidi ihre Haare behielt. Die halbe Pizza von gestern wurde mit Tomaten aufgemotzt und machte uns beide satt, geht doch. Zum Sonnenuntergang machten wir noch einmal einen Abstecher zur Strandbar in Ponta do Sol. Bei kühlen Getränken beobachteten wir das prächtige Schauspiel. Wieder in der Casa fing Heidi ein weiteres Buch und die schweizer Schokolade aus dem Duty Free an. Das Buch ist heiß und die Schokolade, aus dem Kühlschrank kommend, zu kalt. Wie kann man es ihr nur recht machen? Der Wasserfall rauscht weiterhin beruhigend im Hintergrund.

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