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Ganterwegle
9 km

Montag
18. Juli 2022

 
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Start direkt am Haus

Heute wurden wir erst um halbneun wach. Nach dem genußvollen Frühstück vorm Haus woll­ten wir heute eine kleinere Runde direkt von hier aus drehen. Der Rund­wan­derweg Nummer 13 war vom Bier­brun­nen besonders gut zu erreichen und bot ver­schie­dene An­pas­sungs­möglichkeiten, die wir auch nutzten. Daß sich die Natur mal wieder nicht kar­ten­gerecht verhielt, tat der Wanderung keinen Abbruch.

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Am Steinabad"_______________Die Steina__________________Auch einladend

So fanden wir ungeplant zwei einladende Feuerstellen, wobei die erste am Steinabad sogar aus zwei Stellen bestand, eine im Freien für den Sommer und eine in einer Hütte für den Winter oder aber schlechtes Wetter – genial. Die andere Feuerstelle am Rastplatz Steina war gar nicht so weit ent­fernt am Steina- Ecke Sägenweg. Der da­zu­gehörige Spiel­platz hatte unter an­de­rem eine neue Wippe bekommen und zieht an den Wochenenden bestimmt viele Familien an.

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Fleißige Ameisen
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Und bunte Schmetterlinge

Wir gingen auf dem Wanderweg 13 hinauf in Richtung Wellendingen. Meine Strava-App, die unsere Wanderaktivitäten auf­zeich­nete, kannte zwar die wilde 13 nicht, wies aber explizit den Ganterweg aus, der als Ganterwegle angeschlagen war. Also dann. Wie wir später von unserem Ver­mieter erfuhren, hat dieser Weg nichts mit Gänsen zu tun, sondern der Förster, der vor ungefähr 200 Jahren diesen Weg anlegte, hieß halt Ganter. Und der Herr Ganter achtete bei der Anlage darauf, daß es hier kein hoch und runter gibt und ent­sprechend die Bequemlichkeit Vorrang vor Schnelligkeit besitzt. Sehr angenehm zu lau­fen, auch wenn's weiter ist. Kurz vorm Sportplatz ging dann der Biedermannwegimg_20220718_125224
rückwärts fotografiert
links ab. Den mußten wir natürlich zu Dagmars Ehren beschreiten. Der eher breite Waldweg ließ uns gut vorankommen. Als wir über die alte Sägestraße wieder im Bierbrunnen ein­tauch­ten, hatten wir neun Kilometer erwandert.

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Die Badewiese

Jetzt standen die Zeichen auf ein Bad im Schluchsee, der nur zwölf Kilo­meter von hier entfernt liegt. Es gibt wohl diverse wilde Badestellen, aber zum Einen muß man da auch parken dürfen und zum Anderen muß man sie finden. Daher landeten wir doch in See­brugg in einem Strand­bad ohne Schwimmeister aber mit Parkplatz, Lie­ge­wiese und einem Kiosk, mal ganz abge­se­hen von Umkleidekabinen und WC. Drei Euro Eintritt waren okay.

An einem sonnenbeschirmten Tisch mach­ten wir uns breit und nahmen einen kleinen Imbiß – Flammkuchen und Pom­mes nach gutdünken geteilt. Die Getränke waren kalt, was will man mehr? Im See läßt es sich sehr gut schwimmen, das Wasser war klar und leicht bräunlich, durch welche Mine­ra­lien auch immer. Nur der Strand ist etwas kieselig, aber im erträglichen Rah­men. Wir waren jeder zweimal schwimmen und genossen die Abkühlung.

Nachdem wir zurückgefahren waren und die Badesachen zum Trocknen aufgehängt hatten, wollten wir mal in den „Humpen” gehen, um zu Abend zu essen. Nachdem wir zwei Bier und die Speisekarte bestellt hatten, wurde unser erläutert, warum der Küchenbetrieb ein­gestellt worden war – die Corona­ge­setz­gebungswirren. Na egal, der „Schnitzer” war ja gleich um die Ecke. Allerdings waren dort alle Tische besetzt, weil in Bonndorf der Montag der gesegnete Schließtag ist. Immerhin bekamen wir von den Kellnerinnen den ent­schei­den­den Tipp. Die „Krone” in Holzschlag sei nur fünf Kilometer entfernt und für ihre gute Küche hoch gelobt.

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Geniales Rehgeschnetzeltes

Und diesmal hatten wir Glück, denn obwohl es schon 20.00 Uhr und somit Kü­chen­schluß war, erklärte sich der Chef bereit unsere Wünsche noch zu erfüllen. Schon der Gruß aus der Küche in Form von Tomatenbutter und Leber­wurst zum selbst gebackenen Brot schmeckte hervorragend. Obwohl Heidi mit ihrem zu blutigen Steak ein Problem hatte, es wurde nachgegart, und sie mit den Röstis nur mittelmäßig zufrieden war, dankte ich den besetzten Tischen im „Schnitzer”, denn sonst hätte ich nicht dieses phan­tastische Reh­ge­schnet­zelte mit Preisel­beeren, Pfif­fer­lingen und Spätzle an den Gaumen be­kommen. Wir konnten dem Koch noch direkt für den gelungenen Einsatz seiner Künste danken.

Zum Abschluß des Tages gönnten wir uns zu Hause noch den Montagskrimi im ZDF, waren aber im Grunde vom Drehbuch ent­täuscht. Schade für die guten Schau­spieler.

Gute Nacht!

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