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Wanderauftakt
14 km

Sonntag
17. Juli 2022

 
|Übersicht|

Durch die mittlere Wutachschlucht

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Wurzelhafter Rahmen
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Gut eingewiesen

So 8.00 Uhr herum wachen wir immer auf. Die Nacht ist absolut dunkel, denn hier am Ran­de des Ortes gibt es keine Straßenlaternen, was die Nachtruhe befördert. Das Früh­stück vor dem Haus und noch im Schatten, aber schon mit Sonnenschirm, geleitet den Tag gut in die Spur. Auf dem Wanderparkplatz der Schattenmühle fanden wir einen einen guten Platz. Der Parkplatz war dann pünktlich in Minuten voll befüllt. Glück gehabt.

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"Dietfurter Schleier"_____________Kalkfelsen______________Kapelle Bad Boll

Über das Gelände der Schattenmühle gelangt man auf den offiziellen, abwechs­lungs­rei­chen Wanderweg. Durch die natürlichen Gegebenheiten ist man mal näher dran und mal weiter weg vom Flüßchen. Ist halt dieses Jahr ziemlich trocken um die Zeit. Das Moos­getröpfel funktionierte trotzdem noch ganz gut. An der Dietfurt wären die Römer gut ans andere Ufer gekommen. Später wechselten sich Kalkfelswände mit baumbe­standenen Wiesen ab. Selbst ein Kirchlein findet sich hier unterwegs.

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Schwalbenschwanz"__________Zitronenfalter________________Sicherer Steg

Die blühenden Wiesen gefielen ganz vielen Schmetterlingsarten ausgezeichnet. Weiße ließen sich nicht gern ablichten, ebenso wie die schwärzlichen Arten. Die Orangenen hat damit dagegen gar kein Problem und schienen gern zu posieren. Der Grüne wiederum verließ sich vollends auf seine Tarnung. Es gab also viele Blickfänge. Die diversen Brücken waren bis auf das eine originale Museumsstück img_20220717_140010
Bis zur Mitte geht's noch
gut in Schuß. Sie verbanden die Se­hens­würdigkeiten wie Wasserfälle, Badegumpen und Feuerstellen an der Schur­ham­mer­hütte zuverlässig.

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Tannegger Wasserfall_____Gut besuchter Badegumpen_______Alles grillbereit

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Schöne, alte Bäume

Nur wo nun genau die Wutach versickert oder auch versinkt in den Kaarst ist nicht direkt au­gen­schein­lich. Da stehen dann plötzlich nur noch Pfützen und nichts fließt. Der erneute Austritt img_20220717_142415
Sieht garnicht so viel aus
ist dann schon besser auszumachen. Von dort ist es auch nicht mehr allzu weit zum Wutachmühle genannten Kiosk, der alle unsere Getränkewünsche erfüllte. Bis zum nächsten Bus, der uns zurück zum geparkten Auto bringen sollte, hatten wir so 40 Minuten Zeit, die wir an einem schattigen Biertisch absaßen.

Der Bus fährt jede Stunde und ist übrigens für Touristen mit ordnungsgemäß ausgefüllt der Gäste­karte kostenlos. Es klappt alles bestens. Der Bus brachte uns in den angekündigten 25 Minuten zum Wanderparkplatz Schattenmühle, sodaß wir um 16.30 Uhr wieder einen schat­tigen Tisch in dem dor­tigen Restaurant ergattern konnten.

Heidis Spätzle mit Spinat waren ihr etwas zu fettig und ich, der sich für die Badischen Schäufele ent­schieden hatte, lernte den Unterschied zu den Frän­kischen kennen. Hier sind die Schäufele einfach Kass­ler­scheiben. Die Enttäuschung ließ sich schlecht verbergen. Nach dem älteren „Borowski” (Sommer­loch) schauten wir noch den ersten Teil der ersten Staffel einer britischen Krimiserie. Ich glaub nicht, daß wir damit noch mehr Zeit ver­geu­den werden.

Gute Nacht!

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