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Dreischluchtenweg
11 km

Dienstag
19. Juli 2022

 
|Übersicht|

Durch schattige Schluchten

Da es heute wieder warm werden sollte, entschieden wir uns für eine kürzere Tour, dafür aber durch drei Schluchten. An der Drei-Schluchten-Halle in Bachheim stellten wir das Auto in die Sonne, denn die drei Bäumchen auf dem Parkplatz waren als Schattenspender keine große Hilfe. Als wir losgestiefelte waren sahen wir einen weiteren Parkplatz mit aus­ge­wachsenen Bäumen – zu spät.

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Nasses Steimännchen___________Auf dem Steg___________Hinter dem Steg

Wir stiegen hinab in die uns schon bekannte Wutachschlucht und folgten ihrem Verlauf. Als wir dann an den Kanadiersteg kamen, fragten wir uns, wie wir diese Brücke bei unserer ersten Tour hatten übersehen können. Bestimmt war der Durst schuld. Diesmal stärken wir uns gleich, um nicht wieder etwas zu verpassen. Die Gauchachschlucht die sich ganz gut laufen. Den Höhepunkt bildete aber das frisch gezapftes Bier an der Burgmühle. Eine vier­köpfige Geburtstagsrunde gesellte sich an unseren Tisch und so tauschten wir unsere Wan­der­erfahrungen aus.

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Alles ausgetrocknet________Die Engeschlucht__________________Auf trockenen Wegen

Als wir dann von der Gauchach- in die Engeschlucht abbogen, die der Tränkebach ge­schaf­fen hatte, taten uns die Tiere leid. Derzeit waren von den Bach nur wenige, kleine Pfützen übrig; zu wenig zum tränken. Diese kleine Klamm hatte ein Verein erst in den siebziger Jahren überhaupt begehbar gemacht, indem man unwegsames Gelände mit Treppen und Wegen versehen hatte und Brücken errichtet wurden. Trotzdem wird empfohlen, die Tour nur Berg anzugehen und das auch nur bei trockenem Wetter wegen des potentiell rutschigen Untergrundes bei Feuchtigkeit. Für uns war alles perfekt. Am Ende gingen wir über Wiesen zum Auto zurück.

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Noch'n Schmetterling
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Auf sonnigen Wegen

Ein Bad wäre jetzt eine feine Sache. Wir kauften uns für zusammen sechs Euro die tem­poräre Nutzung eines angemessenen Stück­chens schattiger Badewiese ein. Da es aber schon später Nachmittag war, hatten sich offenbar ganze Schulklassen zum Herum­tollen im Wasser verabredet, was bei Heidi keine Freude beim Schwimmen aufkommen ließ. Abkühlen konnte sie sich trotzdem. Ich schrieb mal weiter Tagebuch. Als ich dann später ins 25-Meterbecken sprang, schien es etwas ruhiger geworden zu sein. Nach zwölf Bahnen, also 300 Metern, ging ich duschen, ebenfalls gut temperiert.

Als es langsam Abendbrotzeit wurde, dachten wir, es sei eine gute Idee, mal wieder beim „Schnitzer&rbquo; vorbeizuschauen. „Sie hätten anrufen sollen!” Ja, schade. Diesmal sprang der „Felsenkeller” in Wellendingen ein und machte seine Sache super. Ein halber Liter gut gekühltes Bier für 2,80 € ist doch mal ein guter Preis. Ich bestellte mir Lachs mit Salzkartoffeln und Heidi entschied sich für Knödel mit Pilzsoße. Den extra angebotenen Salatteller nahmen wir gern dazu, obwohl wir von den 3,50 € Mehrkosten noch nichts wußten. Der Salat war dann auch seinen Preis wert, alles bestens. Die Rechnung über 40,00 € war überaus angemessen und ließ uns zufrieden zurückfahren.

Nachdem wir, wie jeden Abend, vorm Haus platzgenommen hatten, wurde gelesen und geschrieben bis es dunkelte. Nachrichten und die „Anstalt” sahen wir dann im Hause. Die Anstalt zeigte, was für ein Scharlatan der Lintner ist und was so alles schief läuft beziehungsweise gesteuert wird. Danach setzten wir unseren Plan um, auf Herrn Roggs Weihergartenbank ein Glas Wein zu leeren und Sterne zu gucken. Leider war die Licht­ver­schmutzung doch stärker als erhofft. Nicht einmal die Milchstraße war zu erkennen. Der Flugverkehr schien wieder intensiver geworden zu sein und vielleicht haben wir auch die Salut-Station ihre Bahn ziehen sehen. Aber mit Mittelhöhe ist das wirklich nicht ver­gleich­bar.

Gute Nacht!

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