img_20220722_103836 img_20220722_105742 img_20220722_105833 img_20220722_111431 img_20220722_113514 img_20220722_115158 img_20220722_094959 img_20220722_082319

Haslachschlucht
13 km

Freitag
22. Juli 2022

 
|Übersicht|

Bewegungstherapie

Die Haslachschlucht sollte heute unser Ziel sein und als Rundwanderung von Lenzkirch aus absolviert werden. Wir parkten wie empfohlen auf dem Parkplatz am Kurpark. Große Bäume versprachen längere Schattenzeiten, aber nur dem Auto. Wir hatten ans Nordufer der Haslach zu wechseln und erstmal vor allem Straße unter den Füßen und das ohne jeglichen Schatten. Wir folgten einem Zweig des Bähnleradwegs bis zum ehemaligen Bahnhof Kappel.

img_20220722_103836 img_20220722_105742 img_20220722_105833
Aussichtspunkt_________________Der Schleifenfelsen______________Und die Aussicht

Auch diesmal ließ uns der alten Bahndamm gut ausschreiten und am Rande gab es einen schönen Aussichtspunkt, neben dem es dann endlich auch einen alternativen Wanderweg gab. Der führte uns zum Roodbach Wasserfall, wo erwartet wenig Wasser fiel, und von dort zum Schleifenfelsen. Und schon ging's wieder hoch auf den Radweg bis ich der Abzweig zum Höllochfelsen auftat. Jetzt blieb er bis zum Rechenfelsen, einem attraktiven, engen Durchfluss ein echter Wanderweg bis zur Haslachmündung in die Wutach und darüber hinaus.

img_20220722_111431 img_20220722_113514 img_20220722_115158
Unterführung__________________Der Rechenfelsen_______Haslachmündung

Erst auf dem Schleifhaldenweg war wieder alles gerade und wenig abwechslungsreich. Wir landeten wieder am Wasserfall und blieben jetzt aber weiter unten, nur von Wiesen und Wei­de­zäunen von der Haslach getrennt. Schließlich stieg der zum Feldweg gewachsene Pfad hinauf auf den uns schon bekannten Radweg, hier schon wieder in Asphalt­aus­füh­rung. Ein radelndes Pärchen grüßte uns freundlich von hinten, weil wir es jetzt schon das dritte Mal getroffen hatten - lustig.

img_20220722_094959
Ehemaliges Bahnhofsgelände

Am zum Park umgestalteten alten Bahn­hofsgelände (in Betrieb bis 1976) woll­ten wir gerade zum Kurpark hin­über­gehen, als Heidi ein italienisches Re­stau­rant entdeckte. „Ein Bier wäre jetzt nicht schlecht!” Dem war nichts hin­zu­zu­fügen. „Wir haben Mittagspause.” wur­den wir begrüßt, als wir den Biergarten betraten. „Doch, zwei Bier kann ich ihn noch bringen.” Das hörte sich gut an, danke.

Über den Bahnhofs- und den Kurpark gin­gen wir zu unserem Auto und fuhren zurück nach Bonndorf. Endlich wollte ich meine original Schwarzwälder Kirschtorte genießen. Hm, von Kirschwasser keine Spur. Ja, sie habe schon mal eine ganze Torte entsorgen müssen, wegen des zu hohen Was­ser­anteils. Wer's glaubt. War also wieder nix. Dann kauften wir noch sieben Stück von den tollen Wanderriegeln, die Heidi hoffentlich bald nachbacken wird.

Da wir noch einen Wein für den Abend brauchten, steuerte ich Edeka an, bog allerdings in Richtung LIDL ab. Und kaum ist man einmal falsch abgebogen, muß man Mit der Kirche ums Dorf fahren, was trotzdem gelang. Die Weinabteilung war umfangreich und gut sor­tiert. Wir baten einer Verkäuferin, uns bei der Suche nach einem trockenen Gewürz­tra­miner zu helfen. Das sei schwierig, meinte sie. Wir wählten einen Wein zur Probe aus. Bei Gefallen könnten wir ja morgen noch etwas nachkaufen.

img_20220722_082319
Im Bierbrunnen

Vom Bierbrunnen riefen wir im „Fel­sen­keller” an und bestellten für 19.00 Uhr einen Tisch, denn die Lokalität hatte uns am meisten überzeugt. Herr Rogg schau­te noch einmal vorbei und wir ver­ab­redeten uns zur Begleichung unserer Schulden für den heutigen Abend. Beim Abreisen bräuchten wir uns nicht unter Druck setzen, wir könnten uns beliebig Zeit lassen, denn neue Gäste kämen morgen nicht. Dann bis nachher.

Der Felsenkeller hielt, was wir von ihm erwarten. Mein Pfeffersteak mit Spätzle war wirklich gut und ich bekam sogar noch Sauce nach. Und Heidi war mit ihren Kalbschnitzel an Gemüse ausge­sprochen zufrieden. Ein Lob den Fel­sen­keller. Anschließend gingen wir gleich zu den Roggs hinauf, die Frau ließ sich wie immer nicht sehen, und tauschten nochmals unsere Erfahrungen mit der Küchenlampe aus. Insgesamt waren wir mit der Ferienwohnung, unserem Vermieter und dem Umgang mit­ein­ander zufrieden.

Heute waren übrigens die schwedischen und die belgischen Damen dran, sich fürs Halb­fi­nale zu qualifizieren. Das gelang dann den Schwedinnen in einem sehr zerfahren Spiel mit dem 1:0 in der Nachspielzeit doch eher glücklich. Aber was soll's, gewonnen ist ge­won­nen.

Gute Nacht!

Valid CSS!