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Der Elsaß

Sonnabend
23. Juli 2022

 
|Übersicht|
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___Zellenberg

Umzug nach Zellenberg

Trotz aller Langsamkeit und ruhig planmäßiger Vorbereitungen der Abrei­se waren wir gegen 10.30 Uhr bereit, den Schlüssel an Herrn Rogg zu übergeben. War nett im Bierbrunnen. Auf den bekannten Straßen, behin­dert durch die bekannten Baustellen und 30er-Zonen auf dem Weg nach Freiburg, würden wir die knappen zwei Stunden Fahrzeit trotzdem halten können, wodurch wir viel zu früh bei unseren neuen Gastgebern ankämen.

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Auch Münster genannt

Es wurde dann aber doch dreiviertelzwei bis wir vor Ort waren, weil wir noch einen Ab­stecher nach Titisee-Neustadt tätigten. Heidi brauchte noch was aus der Apotheke. Sehr gefiel uns, daß man hier für die erste Stunde Parken nichts bezahlen muß. Wir besuchten noch die Pfarrkirche St. Jakobi, bevor wir uns einen Snack in der Eisdiele „La Luna” zu genehmigen dachten. Unser Wunsch wurde allerdings abschlägig beschieden, da samstags um die Mittagszeit eine Verschnaufpause für die Bedienung an­ge­setzt ist. Pech gehabt. Irgendwie fühl­ten wir uns nicht willkommen, also fuh­ren wir weiter.

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Die Rezeption
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Unser Studio mit Garage

Wir füllten den Tank zu den günstigen deut­schen Preisen auf, bevor wir in das Elsaß einfuhren. Das Navi führte uns perfekt nach Zellenberg. Blöd ist nur, unabhängig vom Land, daß man als Fahrer eigentlich nicht mehr weiß, in welchem größerem Umfeld man das Auto bewegt. Egal, ans Ziel kamen wir und als wir den Schlüssel für unser Studio abholten, erfuhren wir, daß nur Einwohner oberhalb der Kirche parken dürfen. Zum Glück parkten wir unser Auto dann die ganze Zeit in der ehemaligen Backstube direkt unter unserem Studio.

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Die Vogesen________________Da ist schon ein Storch________Winzerei Becker

Jetzt richteten wir uns ein und machten erst mal einen Ortsrundgang. Der kleine, historische Ort ist sehr übersichtlich aber sehenswert. Vom höchsten Punkt hatten wir schöne Ausblicke auf die Weinberge und die Vogesen. Neben zwei Storchennestern gibt es vier Weinbauern. Zwei von ihnen statteten wir einen Besuch ab, verkosteten beim Weingut Rentz mehr, beim Weingut Becker weniger Weine und kauften etwas für den Abend ein.

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Das Aushängeschild______Gemütlicher Gastraum___________Alternatives Wappen

Zu Abend aßen wir im „Le Schlossberg”, bei unseren Gastgebern. Monsieur Maierboeck kochte und Madame bediente. Ich bestellte das berühmte, hochgelobte Bäeckaofa. Hier wird Schweinefleisch fünf Stunden im Ofen gebacken und dann mit Kartoffelscheiben und Sauerkraut vermischt gereicht – rustikal elsässisch. Heidi hatte Kaninchen gewählt, war aber leider nicht von der Kunst des Koches überzeugt. Madame Maierboeck war sehr nett und schwebte durch ihr pittoreskes Reich. Sie seien seit 51 Jahren selbstständig und man sah, daß es ihnen auch mit über 70 Jahren noch Spaß machte und irgendwie fehlen würde. Das war halt ihr perfektioniertes Zusammenspiel, das mit Blickkontakten gesteuert wurde. Ohne ihr Geschäft würden sie sich zu Tode langweilen.

Und dann schon wieder Damenfußball mit Frankreich gegen die Niederlande. Wieder mit Verlängerung und nach dem siegbringenden Elfmeter für die Französinnen mußten sich die noch amtierenden Holländerinnen geschlagen geben. Achso und dann hab ich für die Nacht die Klimaanlage am Sicherungskasten abgeschaltet, weil diese nicht auf die Fernbedienung reagierte. Das hatte mir unsere Wirtin so gezeigt und gemeint, sie wolle für Montag einen Monteur bestellen.

Gute Nacht!

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